Windows 11 auf nicht unterstützten PCs:
Viele BSODs, weniger Updates
Microsoft hat eindringlich davor gewarnt, Workarounds zu verwenden, um Windows 11 auf offiziell nicht unterstützter Hardware zu installieren. Denn man bekommt dann mehr Bluescreens of Death (BSODs) und weniger Updates.
In den letzten Tagen ist die Diskussion um die Hardware-Anforderungen des neuen Microsoft-Betriebssystems wieder ordentlich hochgekocht. Die Redmonder haben darauf reagiert, indem sie zumindest einige weitere Konfigurationen mit Intel-Prozessoren der 7. Generation in die Liste der offiziell unterstützten Hardware aufgenommen haben. Auf Seiten AMDs habe es aber auch nach der erneuten Prüfung keine Änderungen gegeben.
Denn für gewöhnlich ist inzwischen auch nicht mehr ganz taufrische Hardware zumindest von der Performance her leistungsfähig genug, ein System wie Windows 11 laufen zu lassen. Daher hat Microsoft einige weitergehende Argumente veröffentlicht, die gegen eine Installation auf nicht unterstützten Konfigurationen sprechen:
Selbst wenn man also mit etwas Eigeninitiative dazu kommt, Windows 11 auf älteren Systemen zum Laufen zu bekommen, kann man mit Einschränkungen rechnen. Hinzu kommt natürlich das Problem, dass man auch beim Erscheinen von Updates stets wieder zu manuellen Schritten greifen muss, um das System auf einem aktuellen Stand zu halten.
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Das ist keine Schikane
Dass Microsoft die Hardware-Unterstützung auf dem Papier nicht einfach so aus irgendeiner Laune heraus beschränkt, dürfte klar werden, wenn man sieht, dass auch einige nicht allzu betagte Surface-Produkte betroffen sind: Surface Laptop, Surface Pro 5 und Surface Go werden kein Windows 11 bekommen. Trotzdem muss sich der Konzern natürlich des Eindrucks erwehren, dass man mit dem Systemanforderungen vor allem den Absatz neuer Hardware - für sich selbst oder zugunsten wichtiger Partner - vorantreiben möchte.Denn für gewöhnlich ist inzwischen auch nicht mehr ganz taufrische Hardware zumindest von der Performance her leistungsfähig genug, ein System wie Windows 11 laufen zu lassen. Daher hat Microsoft einige weitergehende Argumente veröffentlicht, die gegen eine Installation auf nicht unterstützten Konfigurationen sprechen:
- Zuverlässigkeit: Bei Tests habe sich herausgestellt, dass es auf nicht unterstützten Geräten zu 52 Prozent häufiger zu Kernel-Mode-Abstürzen kommt. Offiziell unterstützte Systeme würden hingegen zu 99,8 Prozent ohne Crashs laufen.
- Sicherheit: Mit Windows 11 werde die Basis der System-Security auf ein neues Niveau gehoben, wofür das System aber auch mit Features neuerer Hardware-Komponenten zusammenarbeitet. Nicht unterstützte Komponenten können hier sogar zu neuen Schwachstellen führen.
- Kompatibilität: Die Hardware-Anforderungen wurden so gewählt, dass letztlich nicht nur das Betriebssystem selbst irgendwie funktioniert, sondern dass auch die aktuell gebräuchlichen Anwendungen problemlos laufen.
Selbst wenn man also mit etwas Eigeninitiative dazu kommt, Windows 11 auf älteren Systemen zum Laufen zu bekommen, kann man mit Einschränkungen rechnen. Hinzu kommt natürlich das Problem, dass man auch beim Erscheinen von Updates stets wieder zu manuellen Schritten greifen muss, um das System auf einem aktuellen Stand zu halten.
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Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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rolfclaus - vor 2 Stunden -
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