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ROG Xbox Ally im Test: Gutes Handheld kämpft mit Windows-Chaos
Sie ist da: Endlich können Gamer die erste mobile Xbox in den Händen halten. Die Asus ROG Xbox Ally (X) ist aber keine klassische Konsole, sondern ein vollwertiger - aber auch problembehafteter - Microsoft Windows 11-PC. Wir verraten, wie er sich im Test schlägt.
Denn die beiden ROG Xbox Ally-Handhelds wurden in Zusammenarbeit mit Asus entwickelt: das Einstiegsmodell ROG Xbox Ally ist für 599 Euro und ROG Xbox Ally X für 899 Euro. Das wohl wichtigste Unterscheidungsmerkmal zu Switch und Steam Deck: Trotz des Xbox-Brandings handelt es sich nicht um dedizierte Konsolen, sondern um vollwertige Windows-11-PCs mit einer neuen Xbox-Benutzeroberfläche von 2025, die für die mobile Erfahrung optimiert worden ist.
Kleine Anmerkung vorab: Wir konzentrieren uns in diesem Test auf das Standard-Modell ROG Xbox Ally, da uns die X-Version des Handhelds nicht vorlag.
Die ROG Xbox Ally-Verarbeitungsqualität wirkt robust bis gut, so mancher dürfte aber meinen, dass Microsoft und Asus nicht ganz das Premium-Niveau erreichen, das der Preis vermuten lässt. Das Design orientiert sich deutlich an Xbox-Controllern, das betrifft insbesondere die Griffe. Diese stellen auch das wohl wichtigste Unterscheidungsmerkmal zu den herkömmlichen Asus-Handhelds dar.
Dank der Xbox-Verwandtschaft liegt das Gerät auch deutlich besser in den Händen, denn im Hinblick auf Ergonomie sind die Xbox-Controller seit jeher unübertroffen.
Das Handheld liegt ausgezeichnet in der Hand, auch wenn man kleine Hände hat
Das gehört entsprechend zu den Stärken des ROG Xbox Ally: Die abgewinkelten Griffe vermitteln eben das Gefühl, einen konventionellen Xbox-Controller zu halten, was deutlich komfortabler als die kastenförmige Bauweise vieler Handheld-PCs ist. Sämtliche Bedienelemente sind gut erreichbar: die asymmetrisch angeordneten Thumbsticks, die texturierten Schultertasten und die soliden Trigger. An der Rückseite befinden sich zwei Makrotasten mit anpassbaren Funktionen.
Die Lautsprecher liefern einen soliden Ton mit guter Stereo-Separation, allerdings dominieren die Mitten, während Höhen und Bässe fehlen - das ist aber auch nicht überraschend und für einen guten Sound greift man ohnehin am besten zu einem Headset (Bluetooth oder auch per 3,5-Millimeter-Klinkenstecker). Die Lüfter arbeiten leiser als beim Steam Deck und werden selbst bei anspruchsvollen Titeln wie Cyberpunk 2077 nicht übermäßig beansprucht.
Sticks und Buttons orientieren sich ...
... auch am Xbox-Conroller
Beim Preis von 600 Euro hätte man allerdings ein OLED-Panel erwarten können, zumal selbst das höherpreisige Ally X weiterhin auf IPS-Technologie setzt. Das Steam Deck OLED bietet mit wesentlich besseren Schwarzwerten und HDR-Unterstützung einen spürbaren Vorteil, auch wenn Auflösung und Bildwiederholrate niedriger ausfallen.
Zumindest hätte Asus ruhig ein 8-Zoll-Display verbauen können, denn um die vorhandenen sieben Zoll ist ein ziemlich dicker und unschöner Rand zu sehen, seitlich sind es fünf Millimeter, oben und unten sogar fast ein Zentimeter.
Bei Tests mit Forza Horizon 5 erreichte das Standard-Ally zunächst die Anforderungen für die "High"-Grafikeinstellung, allerdings limitierte das System die Bildrate automatisch auf 30 fps. Eine versteckte Einstellung in der Xbox-App beschränkt Spiele zusätzlich auf 720p-Auflösung. Nach Deaktivierung dieser Limitierung und Anhebung der Bildrate auf 120 fps brach dafür die Performance ein, was zu ruckelnden Rennen führte. Selbst mit Netzstrom und maximaler 20-Watt-"Turbo"-Einstellung erreichte das Gerät nur etwa 48 fps - spielbar, aber keine Glanzleistung.
Das Ally X bewältigt Forza (so jedenfalls die Berichte von Kollegen) hingegen im Batteriebetrieb problemlos mit 60 fps und erreichte bei 120-fps-Zielrate konstant 78 bis 85 fps. Mit Netzstrom und 25-Watt-Turbo-Modus überschritt es gelegentlich 90 fps. Ähnliche Leistungsunterschiede zeigen sich bei anderen AAA-Titeln wie Gears of War: Reloaded, Avowed, Halo Infinite und Clair Obscur: Expedition 33.
Allerdings ist es auch so etwas wie eine spielphilosophische Frage: Kauft man sich ein Gerät wie ROG Xbox Ally (X) überhaupt, um grafisch aufwendige Games auf einem Sieben-Zoll-Bildschirm zu spielen? Das macht vielfach nämlich gar nicht so viel Spaß, vor allem dann, wenn man einen großen PC-Monitor gewohnt ist. Wir zumindest hatten das Gefühl, dass Indies und Plattformer wie Hollow Knight: Silksong oder die Ori-Spiele sowie Retro-Klassiker am besten auf diesem Display funktionieren und hatten damit auch am meisten Spaß.
Ein dreimonatiges Xbox Game Pass-Probeabo ist inkludiert und sicherlich auch eine Stärke der Microsoft-Lösung
Hier macht sich übrigens die enge Anbindung an den Xbox Game Pass bezahlt, denn über das Spiele-Abo findet man schnell und einfach Titel, die sich gut für das Xbox-Handheld eignen, selbst und gerade dann, wenn man sich für ein bestimmtes Genre auf dem Haupt-PC (und damit etwa Steam) nicht interessiert.
Die Performance-Unterschiede sind aber nicht zu leugnen: Das Standard-Ally arbeitet trotz des zum Steam Deck im Prinzip identischen Chips durchschnittlich 13 Prozent langsamer - selbst mit aktiviertem 20-Watt-Turbo-Modus bei Netzversorgung, während das Steam Deck bei maximal 15 Watt stoppt. Das Ally X hingegen erwies sich im Durchschnitt etwa elf Prozent schneller als das ursprüngliche ROG Ally X von 2023 mit Z1 Extreme-Chip.
Bei weniger anspruchsvollen Titeln zeigt sich das Standard-Ally wie erwähnt von seiner besten Seite. Hollow Knight: Silksong erreicht konstant 120 fps, während Retro-Klassiker und Indies wie Final Fantasy IX oder Dredge problemlos laufen. Für solche Titel eignet sich das Gerät gut, zumal diese nicht den gesamten Speicher belegen - Forza Horizon 5 etwa beansprucht rund ein sattes Viertel der 512 GB.
Beide Geräte verwenden Standard-M.2-2280-SSDs, die sich recht leicht aufrüsten lassen (die iFixit-Anleitung gibt es hier), und unterstützen MicroSD-Karten (wovon allerdings viele Besitzer der bisherigen Asus-Handhelds stark abraten).
Lokal installierte AAA-Titel wie Forza oder Gears verbrauchten in 45 Minuten etwa 30 bis 35 Prozent - durchaus weniger als erwartet. Cloud-Gaming zeigte sich besonders akkuschonend, mit nur etwa sieben Prozent Verbrauch pro Stunde.
Weniger intensive Spiele wie Balatro erreichten fast acht Stunden, im Sachen Leistung "mittelschwere" Titel etwa vier Stunden bei reduzierter TDP. Das Gerät lädt schnell via Netzteil mit bis zu 100 W USB-C-PD-Power.
Das Ally X wacht (auch hier in Rücksprache mit mehreren Kollegen) nach dem Drücken der Power-Taste nicht selbstständig auf - weder in der Tasche noch auf dem Tisch oder bei Bewegung der Joysticks. Nach neun Stunden Stand-by ließ sich ein pausiertes Spiel nahtlos fortsetzen, ebenso nach 38 Stunden. Allerdings traten mehrere Male Probleme auf, bei denen das Gerät gar nicht mehr reagierte und ein Hard-Reset erforderlich wurde, was zu Spielfortschrittsverlust führte.
Das ist allerdings vor allem der noch fehlerhaften Software geschuldet. Asus und Microsoft haben mittlerweile mehrere Updates und Firmware-Aktualisierungen veröffentlicht, die einige, aber mitnichten alle Probleme angesprochen haben.
Unser Standard-Ally zeigt hingegen erhebliche Sleep-Mode-Probleme. Es wachte wiederholt direkt nach dem Einschlafen auf und aktivierte sich zufällig nach Stunden. Mehrfach entlud sich über Nacht fast der gesamte Akku und es lief auch ohne ersichtlichen Grund erschreckend heiß.
Der neue Handheld von Asus und Microsoft
Es gibt bereits seit Jahren Spekulationen über eine Handheld-Konsole aus dem Hause Microsoft, immer wieder tauchten Gerüchte über eine mobile Xbox auf. Nun war es tatsächlich so weit, auch wenn die ROG Xbox Ally und die leistungsstärkere ROG Xbox Ally X keine vollständig eigenentwickelten Microsoft-Geräte sind.Denn die beiden ROG Xbox Ally-Handhelds wurden in Zusammenarbeit mit Asus entwickelt: das Einstiegsmodell ROG Xbox Ally ist für 599 Euro und ROG Xbox Ally X für 899 Euro. Das wohl wichtigste Unterscheidungsmerkmal zu Switch und Steam Deck: Trotz des Xbox-Brandings handelt es sich nicht um dedizierte Konsolen, sondern um vollwertige Windows-11-PCs mit einer neuen Xbox-Benutzeroberfläche von 2025, die für die mobile Erfahrung optimiert worden ist.
Kleine Anmerkung vorab: Wir konzentrieren uns in diesem Test auf das Standard-Modell ROG Xbox Ally, da uns die X-Version des Handhelds nicht vorlag.
ROG Xbox Ally X: Microsoft stellt den ersten Xbox Handheld vor
Hardware und Verarbeitung
Das ROG Xbox Ally präsentiert sich in einem weißen Gehäuse mit mehrfarbigen Gesichtstasten und misst 290,8 × 121,5 × 50,7 Millimeter. Mit einem Gewicht von 670 Gramm liegt das Gerät knapp über dem Steam Deck (669 Gramm) und unter dem Lenovo Legion Go (854 Gramm), wobei das Ally X mit 715 Gramm etwas schwerer ausfällt - der (sicherlich etwas hinkende) Vergleich zur Switch 2 fällt indes eindeutig aus, denn die Nintendo-Konsole wiegt nur 534 Gramm.Die ROG Xbox Ally-Verarbeitungsqualität wirkt robust bis gut, so mancher dürfte aber meinen, dass Microsoft und Asus nicht ganz das Premium-Niveau erreichen, das der Preis vermuten lässt. Das Design orientiert sich deutlich an Xbox-Controllern, das betrifft insbesondere die Griffe. Diese stellen auch das wohl wichtigste Unterscheidungsmerkmal zu den herkömmlichen Asus-Handhelds dar.
Dank der Xbox-Verwandtschaft liegt das Gerät auch deutlich besser in den Händen, denn im Hinblick auf Ergonomie sind die Xbox-Controller seit jeher unübertroffen.
Das Handheld liegt ausgezeichnet in der Hand, auch wenn man kleine Hände hat
Das gehört entsprechend zu den Stärken des ROG Xbox Ally: Die abgewinkelten Griffe vermitteln eben das Gefühl, einen konventionellen Xbox-Controller zu halten, was deutlich komfortabler als die kastenförmige Bauweise vieler Handheld-PCs ist. Sämtliche Bedienelemente sind gut erreichbar: die asymmetrisch angeordneten Thumbsticks, die texturierten Schultertasten und die soliden Trigger. An der Rückseite befinden sich zwei Makrotasten mit anpassbaren Funktionen.
Die Lautsprecher liefern einen soliden Ton mit guter Stereo-Separation, allerdings dominieren die Mitten, während Höhen und Bässe fehlen - das ist aber auch nicht überraschend und für einen guten Sound greift man ohnehin am besten zu einem Headset (Bluetooth oder auch per 3,5-Millimeter-Klinkenstecker). Die Lüfter arbeiten leiser als beim Steam Deck und werden selbst bei anspruchsvollen Titeln wie Cyberpunk 2077 nicht übermäßig beansprucht.
Sticks und Buttons orientieren sich ...
... auch am Xbox-Conroller
Okayes Display, aber nicht mehr
Beide Ally-Modelle verwenden dasselbe 7-Zoll-IPS-Touchscreen-Panel mit 1920 × 1080 Pixeln im 16:9-Format, 120-Hz-Bildwiederholrate und 500 Nit Helligkeit. Das Display ist Gorilla Glass Victus geschützt und liefert in den Standardeinstellungen ein scharfes Bild. Die Leistung lässt sich in der Armoury Crate Software manuell oder über genrespezifische Voreinstellungen weiter optimieren.Beim Preis von 600 Euro hätte man allerdings ein OLED-Panel erwarten können, zumal selbst das höherpreisige Ally X weiterhin auf IPS-Technologie setzt. Das Steam Deck OLED bietet mit wesentlich besseren Schwarzwerten und HDR-Unterstützung einen spürbaren Vorteil, auch wenn Auflösung und Bildwiederholrate niedriger ausfallen.
Zumindest hätte Asus ruhig ein 8-Zoll-Display verbauen können, denn um die vorhandenen sieben Zoll ist ein ziemlich dicker und unschöner Rand zu sehen, seitlich sind es fünf Millimeter, oben und unten sogar fast ein Zentimeter.
Pre-Order-Trailer für die beiden ROG Xbox Ally-Geräte
AMD Zen-2-Prozessor und Leistung
Im ROG Xbox Ally arbeitet ein AMD Ryzen Z2 A Prozessor, unterstützt von 16 GB LPDDR5-6400-RAM und einer 512-GB-SSD. Im Vergleich dazu setzt das Ally X auf den deutlich leistungsstärkeren AMD Ryzen AI Z2 Extreme Chip mit 24 GB LPDDR5X-8000-RAM und 1 TB Speicher. Der Unterschied ist in der Praxis durchaus spürbar, auch wenn man beim Ally - zumindest zu Hause - bei leistungshungrigen Games gut auf das Streaming ausweichen kann.Bei Tests mit Forza Horizon 5 erreichte das Standard-Ally zunächst die Anforderungen für die "High"-Grafikeinstellung, allerdings limitierte das System die Bildrate automatisch auf 30 fps. Eine versteckte Einstellung in der Xbox-App beschränkt Spiele zusätzlich auf 720p-Auflösung. Nach Deaktivierung dieser Limitierung und Anhebung der Bildrate auf 120 fps brach dafür die Performance ein, was zu ruckelnden Rennen führte. Selbst mit Netzstrom und maximaler 20-Watt-"Turbo"-Einstellung erreichte das Gerät nur etwa 48 fps - spielbar, aber keine Glanzleistung.
Das Ally X bewältigt Forza (so jedenfalls die Berichte von Kollegen) hingegen im Batteriebetrieb problemlos mit 60 fps und erreichte bei 120-fps-Zielrate konstant 78 bis 85 fps. Mit Netzstrom und 25-Watt-Turbo-Modus überschritt es gelegentlich 90 fps. Ähnliche Leistungsunterschiede zeigen sich bei anderen AAA-Titeln wie Gears of War: Reloaded, Avowed, Halo Infinite und Clair Obscur: Expedition 33.
Allerdings ist es auch so etwas wie eine spielphilosophische Frage: Kauft man sich ein Gerät wie ROG Xbox Ally (X) überhaupt, um grafisch aufwendige Games auf einem Sieben-Zoll-Bildschirm zu spielen? Das macht vielfach nämlich gar nicht so viel Spaß, vor allem dann, wenn man einen großen PC-Monitor gewohnt ist. Wir zumindest hatten das Gefühl, dass Indies und Plattformer wie Hollow Knight: Silksong oder die Ori-Spiele sowie Retro-Klassiker am besten auf diesem Display funktionieren und hatten damit auch am meisten Spaß.
Ein dreimonatiges Xbox Game Pass-Probeabo ist inkludiert und sicherlich auch eine Stärke der Microsoft-Lösung
Hier macht sich übrigens die enge Anbindung an den Xbox Game Pass bezahlt, denn über das Spiele-Abo findet man schnell und einfach Titel, die sich gut für das Xbox-Handheld eignen, selbst und gerade dann, wenn man sich für ein bestimmtes Genre auf dem Haupt-PC (und damit etwa Steam) nicht interessiert.
Die Performance-Unterschiede sind aber nicht zu leugnen: Das Standard-Ally arbeitet trotz des zum Steam Deck im Prinzip identischen Chips durchschnittlich 13 Prozent langsamer - selbst mit aktiviertem 20-Watt-Turbo-Modus bei Netzversorgung, während das Steam Deck bei maximal 15 Watt stoppt. Das Ally X hingegen erwies sich im Durchschnitt etwa elf Prozent schneller als das ursprüngliche ROG Ally X von 2023 mit Z1 Extreme-Chip.
Bei weniger anspruchsvollen Titeln zeigt sich das Standard-Ally wie erwähnt von seiner besten Seite. Hollow Knight: Silksong erreicht konstant 120 fps, während Retro-Klassiker und Indies wie Final Fantasy IX oder Dredge problemlos laufen. Für solche Titel eignet sich das Gerät gut, zumal diese nicht den gesamten Speicher belegen - Forza Horizon 5 etwa beansprucht rund ein sattes Viertel der 512 GB.
Beide Geräte verwenden Standard-M.2-2280-SSDs, die sich recht leicht aufrüsten lassen (die iFixit-Anleitung gibt es hier), und unterstützen MicroSD-Karten (wovon allerdings viele Besitzer der bisherigen Asus-Handhelds stark abraten).
Akkulaufzeit des Handhelds im Test
Das ROG Xbox Ally verfügt über eine 60-Wh-Batterie, das Ally X über 80 Wh. In der Praxis lieferte das Standard-Ally durchschnittlich rund sechs Stunden Spielzeit zwischen Ladevorgängen, abhängig vom Titel. Eine Stunde Hollow Knight: Silksong reduzierte die Ladung von 100 auf 85 Prozent.Lokal installierte AAA-Titel wie Forza oder Gears verbrauchten in 45 Minuten etwa 30 bis 35 Prozent - durchaus weniger als erwartet. Cloud-Gaming zeigte sich besonders akkuschonend, mit nur etwa sieben Prozent Verbrauch pro Stunde.
Weniger intensive Spiele wie Balatro erreichten fast acht Stunden, im Sachen Leistung "mittelschwere" Titel etwa vier Stunden bei reduzierter TDP. Das Gerät lädt schnell via Netzteil mit bis zu 100 W USB-C-PD-Power.
Das Ally X wacht (auch hier in Rücksprache mit mehreren Kollegen) nach dem Drücken der Power-Taste nicht selbstständig auf - weder in der Tasche noch auf dem Tisch oder bei Bewegung der Joysticks. Nach neun Stunden Stand-by ließ sich ein pausiertes Spiel nahtlos fortsetzen, ebenso nach 38 Stunden. Allerdings traten mehrere Male Probleme auf, bei denen das Gerät gar nicht mehr reagierte und ein Hard-Reset erforderlich wurde, was zu Spielfortschrittsverlust führte.
Das ist allerdings vor allem der noch fehlerhaften Software geschuldet. Asus und Microsoft haben mittlerweile mehrere Updates und Firmware-Aktualisierungen veröffentlicht, die einige, aber mitnichten alle Probleme angesprochen haben.
Unser Standard-Ally zeigt hingegen erhebliche Sleep-Mode-Probleme. Es wachte wiederholt direkt nach dem Einschlafen auf und aktivierte sich zufällig nach Stunden. Mehrfach entlud sich über Nacht fast der gesamte Akku und es lief auch ohne ersichtlichen Grund erschreckend heiß.
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