Ctone Matrix M2 Mini-PC: Das Upgrade von RAM & SSD im Test
Ctone wirbt beim Matrix M2 Mini-PC mit einer Aufrüstbarkeit auf bis zu 64 GB RAM und 4 TB Speicherplatz. Das kompakte Gehäuse steht auf vier Gummifüßchen, unter denen tief sitzende Schrauben liegen. Beim Öffnen erfordert das Case etwas Kraft, wobei Vorsicht geboten ist: Der Stromanschluss ist fest auf der Unterseite des Gehäusebodens verschraubt.
Auch das Mainboard sitzt fest im Gehäuse und muss für Speicher-Upgrades komplett herausgedreht werden, da RAM und SSD auf der Rückseite liegen. Beim Anheben ist Bedacht nötig, da die WLAN-Antennenkabel fest am Gehäuse verlötet sind. Auf der Platine setzt Ctone ab Werk auf eine PCIe-4.0-SSD von Huawei sowie 32 GB Arbeitsspeicher im Dual-Channel-Betrieb.
Unterseite des Mini-PCs
Gummifüße müssen demontiert werden
Mini-Schraubendreher hilft
Die verbaute Huawei-SSD zeigt im Benchmark schnelle Lese- und Schreibraten, wodurch ein Tausch primär für mehr Speicherkapazität sinnvoll ist. Der Zusammenbau nach der Aufrüstung gestaltet sich problemlos. Insgesamt ist der Aufwand beim Zerlegen zwar höher als bei Konkurrenzmodellen, dafür lässt sich der Mini-PC aber sehr modular demontieren.
Oberseite des Mainboards
Unterseite des Mainboards
Einfacher Zugang zur SSD
Aktuell ist der Ctone Matrix Mini M2 für 799 Euro auf Amazon gelistet, nachdem der Preis zeitweise bei 1.299 Euro gelegen hatte. Das gesparte Geld beim Anschaffungspreis kann zwar theoretisch in Komponenten gesteckt werden, aufgrund des aktuellen Preisniveaus bei RAM und SSDs sollte ein volles Upgrade finanziell jedoch genau kalkuliert werden.
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Auch das Mainboard sitzt fest im Gehäuse und muss für Speicher-Upgrades komplett herausgedreht werden, da RAM und SSD auf der Rückseite liegen. Beim Anheben ist Bedacht nötig, da die WLAN-Antennenkabel fest am Gehäuse verlötet sind. Auf der Platine setzt Ctone ab Werk auf eine PCIe-4.0-SSD von Huawei sowie 32 GB Arbeitsspeicher im Dual-Channel-Betrieb.
Unterseite des Mini-PCs
Gummifüße müssen demontiert werden
Mini-Schraubendreher hilft
Arbeitsspeicher- und SSD-Tausch am Mini-PC im Detail
Die Nutzung von zwei 16-GB-RAM-Sticks bietet bereits ab Werk Performance-Vorteile gegenüber Einzelriegeln. Ein späteres Upgrade auf 64 GB RAM erfordert jedoch den Austausch beider Riegel. Der Austausch der SSD gelingt über eine Standard-Feststellschraube, wobei der zweite PCIe-Slot durch die Führung der WLAN-Kabel etwas eingeengt wird.Die verbaute Huawei-SSD zeigt im Benchmark schnelle Lese- und Schreibraten, wodurch ein Tausch primär für mehr Speicherkapazität sinnvoll ist. Der Zusammenbau nach der Aufrüstung gestaltet sich problemlos. Insgesamt ist der Aufwand beim Zerlegen zwar höher als bei Konkurrenzmodellen, dafür lässt sich der Mini-PC aber sehr modular demontieren.
Oberseite des Mainboards
Unterseite des Mainboards
Einfacher Zugang zur SSD
Kostenanalyse: Wann lohnt sich das Aufrüsten des Mini-PCs?
Wer den Massenspeicher des Mini-PCs erweitern möchte, muss die aktuellen Marktpreise genau abwägen. Für eine 4-TB-Erweiterung wird zwingend eine einseitig bestückte SSD (Single-Sided) wie die Samsung 990 Pro benötigt. Aufgrund stark gestiegener Bauteilpreise treiben Speicheraufstockungen auf 4 TB oder 64 GB DDR4-RAM die Gesamtkosten derzeit jedoch massiv in die Höhe.Aktuell ist der Ctone Matrix Mini M2 für 799 Euro auf Amazon gelistet, nachdem der Preis zeitweise bei 1.299 Euro gelegen hatte. Das gesparte Geld beim Anschaffungspreis kann zwar theoretisch in Komponenten gesteckt werden, aufgrund des aktuellen Preisniveaus bei RAM und SSDs sollte ein volles Upgrade finanziell jedoch genau kalkuliert werden.
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