Microsoft-Schlappe: MacBook deklassiert Surface Laptop bei Office-Test

In einem aktuellen Leistungsvergleich erleidet Microsoft eine herbe Niederlage. Ausgerechnet bei den hauseigenen Office-Programmen zieht Apple in Sachen Leistung deutlich an den neuen Surface Laptops vorbei.
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WinFuture/KI-generiert

Office-Schwäche auf eigenen Geräten

Gerade hat Microsoft neue Surface Laptops mit acht Gigabyte RAM auf den Markt gebracht. Wie sich aber bereits zeigte, kommt es bei den Geräten unter Windows 11 häufiger zu üblen Rucklern, da der Speicher nicht ausreicht. Nicht nur deswegen hat Windows-Chef Pavan Davuluri gerade versprochen, man werde das Betriebssystem im Hinblick auf seinen Speicherhunger deutlich optimieren.

Wie ein weiterer Vergleichstest jetzt aber ans Licht bringt, schneiden auch die Surface-Modelle mit 16 Gigabyte RAM im Vergleich mit der Hardware anderer Hersteller nicht sonderlich gut ab. Besonders peinlich ist dabei, dass der neue Surface Laptop mit Snapdragon-X2-Plus-Prozessor beim Ausführen von Microsofts eigenen Office-Apps spürbar langsamer agiert als das MacBook Air mit M5-Chip von Apple.

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MacBook deutlich schneller

Der Geschwindigkeitsunterschied bei Anwendungen wie Word ist gravierend. Beim Öffnen eines 500 Seiten langen Dokuments benötigt das Apple-Gerät rund sieben Sekunden. Der Surface Laptop braucht für den gleichen Vorgang zwölf Sekunden und damit fast doppelt so lange. Das ist ein großer Rückstand bei einem Programm, das jahrelang mehr oder weniger für Windows optimiert wurde.

Wie PhoneBuff in seinem Testvideo auf YouTube zeigt, prüften Roboterarme die Geräte unter streng kontrollierten Laborbedingungen. Auch bei Aufgaben wie dem Entpacken von Dateien oder dem Export in Adobe Premiere Pro hatte das MacBook Air die Nase vorn.

Microsoft hat Arbeit vor sich

Ein Teil der Leistungsprobleme lässt sich auf die Architektur von Windows zurückführen. Während Apple ein streng kontrolliertes System pflegt, leidet Windows unter jahrzehntelangen Altlasten. Viele Programme basieren noch auf veraltetem Code. Der geplante Wechsel von WebView2 hin zu nativem WinUI-Code soll jedoch künftig Abhilfe schaffen und die Systemleistung deutlich verbessern.

Historisch gesehen galten Microsofts eigene Laptops stets als Vorzeige-Hardware für das Betriebssystem. Die Surface-Reihe startete ursprünglich, um Hardware-Partnern die Möglichkeiten unter Windows aufzuzeigen. Dass nun Apple mit seinem MacBook Air bei den Kernanwendungen von Microsoft derart stark dominiert, verdeutlicht den aktuell problematischen Zustand des Betriebssystems der Redmonder Entwickler.

Preis-Leistung und Akkulaufzeit

Trotz der Leistungsschwächen hat das Windows-Gerät aber auch einen klaren Vorteil. Bei der reinen Akkulaufzeit während alltäglicher Büroarbeiten schlägt der Surface Laptop das MacBook Air. In einem zweistündigen Test mit Word, Excel und Hintergrundmusik verlor das Surface lediglich 16 Prozent seiner Ladung. Das Apple-Gerät büßte hingegen 24 Prozent ein.

Dennoch bleibt das Preis-Leistungs-Verhältnis zumindest im Hinblick auf die Leistung des Surface Laptops diskussionswürdig. Das Gerät kostet 300 Euro mehr als das vergleichbare MacBook Air. Immerhin erhalten Käufer ein 120-Hz-Display. Im MacBook ist nur ein 60-Hz-Bildschirm verbaut. Zudem bietet das Microsoft-Gerät Touch. Ob das bei teils deutlich schwächerer Leistung den Aufpreis jedoch wert ist, muss jeder Käufer für sich selbst entscheiden.

Was denkt ihr über die Performance der neuen Surface Laptops? Teilt eure Gedanken und Erfahrungen gerne unten in den Kommentaren mit uns und diskutiert fleißig mit!

Zusammenfassung
  • Der neue Surface Laptop ist bei Office-Apps langsamer als das MacBook Air
  • Das Öffnen eines Dokuments dauert beim Surface-Gerät fast doppelt so lange
  • Leistungsprobleme liegen teils an Altlasten in der Windows-Architektur
  • Bei der Akkulaufzeit im Büroalltag schlägt das Surface-Modell das MacBook
  • Das Surface-Gerät bietet Touch und 120 Hz, kostet aber 300 Euro mehr

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