Windows 11: So geht das Backup vorinstallierter Treiber beim Neu-PC

Um die passenden Treiber eines PCs mit vorinstalliertem Windows-Betriebssystem zu sichern, sollte das Backup direkt nach dem ersten Start erfolgen. Der PC wird somit erstmals eingeschaltet und sofort mit der Treiber-Sicherung begonnen. Wenn Windows bereits eingerichtet und aktualisiert wurde, empfiehlt sich das Zurücksetzen auf Werkseinstellungen. Auf diese Weise verhindert man Treiber-Probleme bei der Installation.
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Oft wird das Tool "Double Driver" für das Treiber-Backup empfohlen. Allerdings ist die App derweil veraltet. Das hat zur Folge, dass nicht alle Treiber zuverlässig gesichert werden können. Wird es trotzdem verwendet, kann es zu Fehlern kommen. Bei unserem Kollegen Timm Mohn funktionierte etwa der Fingerabdrucksensor nach einer Neuinstallation nicht mehr mit Windows Hello. Dabei ist gerade dieses Feature ziemlich praktisch.

Einfach per Kommandozeile

Deswegen wird der App-lose Weg über die Kommandozeile empfohlen. Um diese aufzurufen, gibt man in der Windows-Suche "Command" ein. Selbst bei einem chinesischen Betriebssystem wird die richtige App angezeigt. Damit das Backup funktioniert, muss die Kommandozeile mit Administratorrechten gestartet werden. Windows fragt, ob diese Rechte wirklich gewährt werden sollen. Dies kann einfach bestätigt werden.

Auf dem Desktop muss nun ein neuer Ordner angelegt werden. Dieser wird "driverbackup" genannt. Sollte ein anderer Name gewählt werden, muss dieser im folgenden Befehl angepasst werden. Andernfalls funktioniert das Backup nicht. Mit folgendem Befehl lassen sich nun alle Treiber sichern:

dism /online /export-driver /destination:"C:\Users\%Username%\Desktop\driverbackup"

Der Befehl wird mit "Enter" bestätigt. Windows sichert jetzt alle Treiber im zuvor erstellten Ordner "driverbackup". Je nach Gerät kann die Liste der gesicherten Dateien recht lang werden. Im oben gezeigten Beispiel wurden 76 Treiber gesichert. Zum Schluss kann die Kommandozeile geschlossen werden. Wer ganz sichergehen will, wirft noch einmal einen Blick in den "driverbackup"-Ordner. Die darin enthaltenen INF-Dateien lassen sich später nutzen, um die Treiber zu einer Windows-Installationsquelle hinzuzufügen. Dies haben wir bereits unter "Windows 11: Installationsmedium mit eigenen Treibern - so geht's" beschrieben.

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