Alldocube iPlay 80 Mini Ultra im Test: Besser als das iPad Mini?
Das Alldocube iPlay 80 Mini Ultra besetzt eine ungewöhnliche Nische: Für rund 350 Euro kombiniert das 8,8 Zoll große Android-Tablet Gaming-Leistung, 5G-Mobilfunk und eine Telefonfunktion. Damit richtet es sich an Nutzer, die ein kompaktes Gerät für Spiele, Streaming, E-Books und unterwegs suchen. Die Ausstattung ist für diese Preisklasse stark, beim langfristigen Software-Support müssen Käufer jedoch Abstriche machen. Unser Kollege Andrzej Tokarski hat das Gerät getestet.
Im Inneren arbeitet ein MediaTek Dimensity 8300 mit 12 GB RAM und 256 GB UFS-3.1-Speicher, der sich per microSD erweitern lässt. Hinzu kommen Wi-Fi 6E, Bluetooth 5.3, GPS, Dual-SIM und 5G. Im Alltag sorgt die Hardware für flüssiges Multitasking und eine hohe Systemgeschwindigkeit. Gegenüber günstigen Android-Tablets bietet das Gerät einen deutlichen Leistungsvorsprung, das iPad Mini bleibt allerdings schneller.
Auch beim Gaming überzeugt das iPlay 80 Mini Ultra. In vielen Titeln sind hohe Bildraten möglich: Fortnite läuft mit niedrigen Details bei rund 115 FPS, mit hoher Grafik stabil bei 60 FPS. Minecraft erreicht sogar bis zu 120 FPS. Anspruchsvollere Spiele wie Delta Force verlangen dagegen Kompromisse bei der Grafikqualität.
Zu den größten Stärken zählt das 8,8 Zoll große LCD mit 2560 × 1600 Pixeln und bis zu 144 Hz Bildwiederholrate. Das Display liefert eine scharfe Darstellung, kräftige Farben und unterstützt dank Widevine L1 HD-Streaming. Die Stereo-Lautsprecher erreichen hohe Lautstärken, bieten jedoch nur wenig Bass. Ein Kopfhöreranschluss fehlt.
Mit 330 Gramm Gewicht und 7,75 Millimetern Bauhöhe bleibt das Tablet handlich. Der USB-C-Anschluss arbeitet mit USB 3.0 und unterstützt Bildausgabe per HDMI, allerdings nur als Bildschirmspiegelung. Positiv sind der Dual-SIM-Slot, 5G, GPS und die Möglichkeit, klassische Mobilfunkanrufe zu führen. Da ein Hörerlautsprecher fehlt, erfolgen Telefonate jedoch über Freisprechen oder Bluetooth-Headsets.
Der 7200-mAh-Akku wird mit bis zu 33 Watt geladen. Im Videodauertest erreicht das Tablet rund sechs Stunden Laufzeit und bleibt damit hinter einigen Konkurrenten zurück. Im normalen Alltag reicht die Akkulaufzeit für Lesen, Streaming oder Pendelstrecken meist problemlos aus.
Die 5-MP-Frontkamera eignet sich für Videotelefonie, die 13-MP-Hauptkamera liefert bei gutem Licht ordentliche Schnappschüsse, zeigt im Test aber Schwächen beim Autofokus in Videos. Als Betriebssystem kommt Android 16 ohne Bloatware zum Einsatz, ein Update auf Android 17 ist angekündigt. Danach dürfte der Software-Support allerdings begrenzt sein, zudem verhindert ein gesperrter Bootloader den einfachen Einsatz alternativer Betriebssysteme.
Unterm Strich bietet das Alldocube iPlay 80 Mini Ultra ein seltenes Gesamtpaket aus hoher Leistung, 144-Hz-Display, 5G, Dual-SIM und Telefonfunktion in einem kompakten Format. Schwächen zeigen sich bei Akkulaufzeit, Audio, Kameras und vor allem beim langfristigen Update-Support. Wer ein leistungsstarkes Mini-Tablet mit Mobilfunk sucht, erhält dennoch ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis.
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Im Inneren arbeitet ein MediaTek Dimensity 8300 mit 12 GB RAM und 256 GB UFS-3.1-Speicher, der sich per microSD erweitern lässt. Hinzu kommen Wi-Fi 6E, Bluetooth 5.3, GPS, Dual-SIM und 5G. Im Alltag sorgt die Hardware für flüssiges Multitasking und eine hohe Systemgeschwindigkeit. Gegenüber günstigen Android-Tablets bietet das Gerät einen deutlichen Leistungsvorsprung, das iPad Mini bleibt allerdings schneller.
Auch beim Gaming überzeugt das iPlay 80 Mini Ultra. In vielen Titeln sind hohe Bildraten möglich: Fortnite läuft mit niedrigen Details bei rund 115 FPS, mit hoher Grafik stabil bei 60 FPS. Minecraft erreicht sogar bis zu 120 FPS. Anspruchsvollere Spiele wie Delta Force verlangen dagegen Kompromisse bei der Grafikqualität.
Zu den größten Stärken zählt das 8,8 Zoll große LCD mit 2560 × 1600 Pixeln und bis zu 144 Hz Bildwiederholrate. Das Display liefert eine scharfe Darstellung, kräftige Farben und unterstützt dank Widevine L1 HD-Streaming. Die Stereo-Lautsprecher erreichen hohe Lautstärken, bieten jedoch nur wenig Bass. Ein Kopfhöreranschluss fehlt.
Mit 330 Gramm Gewicht und 7,75 Millimetern Bauhöhe bleibt das Tablet handlich. Der USB-C-Anschluss arbeitet mit USB 3.0 und unterstützt Bildausgabe per HDMI, allerdings nur als Bildschirmspiegelung. Positiv sind der Dual-SIM-Slot, 5G, GPS und die Möglichkeit, klassische Mobilfunkanrufe zu führen. Da ein Hörerlautsprecher fehlt, erfolgen Telefonate jedoch über Freisprechen oder Bluetooth-Headsets.
Der 7200-mAh-Akku wird mit bis zu 33 Watt geladen. Im Videodauertest erreicht das Tablet rund sechs Stunden Laufzeit und bleibt damit hinter einigen Konkurrenten zurück. Im normalen Alltag reicht die Akkulaufzeit für Lesen, Streaming oder Pendelstrecken meist problemlos aus.
Die 5-MP-Frontkamera eignet sich für Videotelefonie, die 13-MP-Hauptkamera liefert bei gutem Licht ordentliche Schnappschüsse, zeigt im Test aber Schwächen beim Autofokus in Videos. Als Betriebssystem kommt Android 16 ohne Bloatware zum Einsatz, ein Update auf Android 17 ist angekündigt. Danach dürfte der Software-Support allerdings begrenzt sein, zudem verhindert ein gesperrter Bootloader den einfachen Einsatz alternativer Betriebssysteme.
Unterm Strich bietet das Alldocube iPlay 80 Mini Ultra ein seltenes Gesamtpaket aus hoher Leistung, 144-Hz-Display, 5G, Dual-SIM und Telefonfunktion in einem kompakten Format. Schwächen zeigen sich bei Akkulaufzeit, Audio, Kameras und vor allem beim langfristigen Update-Support. Wer ein leistungsstarkes Mini-Tablet mit Mobilfunk sucht, erhält dennoch ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis.
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