Elektro-Abfangdrohne aus Deutschland bricht Geschwindigkeitsrekord
Das deutsche Unternehmen Quantum Systems hat mit der batteriebetriebenen Drohne Apex Recordhunter eine Rekordgeschwindigkeit von 699 km/h erreicht. Die Technik dient nun als Basis für militärische Abfangsysteme in der Ukraine.
Bislang steht die formelle Zertifizierung durch das Guinness-Buch der Rekorde noch aus, weshalb die Leistung vorerst inoffiziell bleibt. Der offiziell verbriefte Bestwert für ein elektrisches Fluggerät liegt aktuell bei etwa 657 km/h. Es existieren zwar Messungen anderer Konstrukteure, die mit Rückenwind höhere Werte erzielten, jedoch fehlen bei den Versuchen oft standardisierte Prüfverfahren.
Die Variante Spys erreicht laut Herstellerangaben bis zu 600 km/h und ist damit in der Lage, schnelle strahlgetriebene Angriffsziele abzufangen. Das Modell Strila fliegt mit 310 km/h zwar deutlich langsamer, bietet dafür aber eine Flugzeit von 30 Minuten und trägt eine Nutzlast von 500 Gramm.
Um die Technologie flächendeckend nutzbar zu machen, hat Quantum Systems finanzielle Mittel in das Joint Venture investiert. Die ukrainische Nationalgarde hat bereits 15.000 Einheiten des Typs Strila bestellt. Der Schritt soll eine einzelne, im Kampf erprobte Drohne in ein vollwertiges Verteidigungssystem verwandeln, das in hoher Stückzahl produziert wird.
Für die notwendige Energieversorgung der Apex Recordhunter entwickelte eine Tochtergesellschaft von Porsche eigens eine spezielle Batterie. Das Projekt zeigt, wie zivile Rekordversuche und militärische Ingenieurskunst zunehmend verschmelzen. Ziel der Entwickler bleibt es, die Aerodynamik und Materialbeschaffenheit weiter zu optimieren, um die Reaktionszeiten in realen Konfliktsituationen zu minimieren.
Was meint ihr zu der rasanten Entwicklung im Drohnenbereich? Teilt eure Gedanken und Meinungen gerne mit uns in den Kommentaren!
Siehe auch:
Neuer Rekord für E-Drohnen
Quantum Systems hat bei internen Tests vor einigen Wochen mit dem Modell Apex Recordhunter eine Geschwindigkeit von 699 km/h erreicht. Damit gilt das Fluggerät derzeit als schnellste batteriebetriebene Drohne der Welt. Der Versuch diente in erster Linie als Technologiedemonstrator für zukünftige militärische Abfangsysteme, die feindliche Flugobjekte schnell neutralisieren sollen.Bislang steht die formelle Zertifizierung durch das Guinness-Buch der Rekorde noch aus, weshalb die Leistung vorerst inoffiziell bleibt. Der offiziell verbriefte Bestwert für ein elektrisches Fluggerät liegt aktuell bei etwa 657 km/h. Es existieren zwar Messungen anderer Konstrukteure, die mit Rückenwind höhere Werte erzielten, jedoch fehlen bei den Versuchen oft standardisierte Prüfverfahren.
Militärischer Nutzen der Technik
Wie New Atlas schreibt, fließt das gesammelte Wissen des Prototyps direkt in die Entwicklung von Abfangdrohnen. Das Kiewer Partnerunternehmen WIY Drones arbeitet auf der Basis an Modellen wie Spys und Strila. Die Systeme sollen gezielt gegen feindliche Drohnen eingesetzt werden, um kritische Infrastruktur in der Ukraine zu schützen.Die Variante Spys erreicht laut Herstellerangaben bis zu 600 km/h und ist damit in der Lage, schnelle strahlgetriebene Angriffsziele abzufangen. Das Modell Strila fliegt mit 310 km/h zwar deutlich langsamer, bietet dafür aber eine Flugzeit von 30 Minuten und trägt eine Nutzlast von 500 Gramm.
Um die Technologie flächendeckend nutzbar zu machen, hat Quantum Systems finanzielle Mittel in das Joint Venture investiert. Die ukrainische Nationalgarde hat bereits 15.000 Einheiten des Typs Strila bestellt. Der Schritt soll eine einzelne, im Kampf erprobte Drohne in ein vollwertiges Verteidigungssystem verwandeln, das in hoher Stückzahl produziert wird.
Grenzen des Elektroantriebs
Trotz der hohen Geschwindigkeiten weisen batteriebetriebene Drohnen konstruktionsbedingte Nachteile auf. Im Vergleich zu großen militärischen Systemen mit Verbrennungsmotor, die Geschwindigkeiten von über 900 km/h erreichen, ist die Reichweite stark limitiert. Elektroantriebe tauschen maximale Flugdauer und Nutzlastkapazität gegen eine hohe Agilität auf kurzen Distanzen ein.Für die notwendige Energieversorgung der Apex Recordhunter entwickelte eine Tochtergesellschaft von Porsche eigens eine spezielle Batterie. Das Projekt zeigt, wie zivile Rekordversuche und militärische Ingenieurskunst zunehmend verschmelzen. Ziel der Entwickler bleibt es, die Aerodynamik und Materialbeschaffenheit weiter zu optimieren, um die Reaktionszeiten in realen Konfliktsituationen zu minimieren.
Was meint ihr zu der rasanten Entwicklung im Drohnenbereich? Teilt eure Gedanken und Meinungen gerne mit uns in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- Die Elektro-Drohne Apex Recordhunter erreicht Rekordwert von 699 km/h
- Der Test gilt als Technologiedemonstrator fuer Abfangsysteme im Militaer
- Die formelle Zertifizierung durch das Guinness-Buch steht noch aus
- Erkenntnisse fliessen direkt in die ukrainische Ruestungsindustrie ein
- Entwickler nutzen Porsche-Spezialbatterie fuer hohe Stroeme im Flug
- Elektroantriebe bieten hohe Agilitaet auf Kosten der Reichweite
Siehe auch:
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Thema:
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