Windows 11: Ändern des Standard-Browsers wird zur "Klick-Qual"

Microsoft hatte in Vergangenheit immer wieder mit dem Thema vorinstallierter Browser bzw. dessen freier Wahl zu tun, damals ging es natürlich um den Internet Explorer. Auch 2021 ist das Thema noch aktuell, jedenfalls in abgewandelter Form bzw. mit dem Microsoft Edge.

Dauerbrenner Browserwahl

Es ist schon eine ganze Weile her, aber lange Zeit lag Microsoft mit Wettbewerbsbehörden auf der ganzen Welt im Clinch, es ging damals um die freie Browserwahl auf einem neuen Betriebssystem. Microsoft lieferte vorinstalliert den hauseigenen Internet Explorer, die Konkurrenz beklagte sich (erfolgreich und zu Recht), dass das ein unfairer Wettbewerbsvorteil ist.

Heutzutage ist freie Browserwahl kein Thema mehr. Denn es ist selbstverständlich, einen alternativen Browser zu nutzen, das sieht man auch an den Marktanteilen von Chrome. Microsoft macht es Anwendern aber dennoch nicht unbedingt einfach, von Edge zu einem anderen Browser zu wechseln, vor allem beim Thema Standard-Programm. Das ist schon bei Windows 10 mit Hürden verbunden und wird laut Dr. Windows bei Windows 11 offenbar noch schwieriger. Infografik Windows 11 Infografik: Die wichtigsten NeuerungenWindows 11 Infografik: Die wichtigsten Neuerungen Im Fall von Windows 10 war diese "Hürde" der Standard-Apps-Einstellungen aber eher positiv, denn sie verhinderte, dass Programme sich "heimlich" als Standard setzten und es schwierig war, das wieder zu ändern. In Windows 11 wird sich das Ganze nun aber - zumindest laut derzeitigen Stand der Insider Preview - ändern bzw. erschwert Microsoft den Standard-Wechsel signifikant.

Die ersten Schritte auch bei Windows 11 sind wie immer: Man installiert einen alternativen Browser und dieser darf sich während des Setups nicht selbst als Standard festlegen. Also fordert die App den Nutzer auf, dies manuell durchzuführen. Wenn man auf "Als Standard festlegen" klickt, kommt man auf eine im Vergleich zu Windows 10 veränderte Übersicht der Standard-Apps.

Mühsam, mühsamer, Windows 11

Doch statt den Browser auf den ersten Blick zu sehen, muss man sich nun/künftig durch eine längere Liste scrollen oder muss den Browser per Suche finden. Doch damit nicht genug: Hat man beispielsweise Chrome aufgespürt, muss man dort jeden einzelnen Dateityp und jedes Protokoll anpassen - und das ist aktuell eine Liste mit elf Einträgen (htm, html, pdf, shtml, svg, webp, xht, xhtml, ftp, http, https). Doch es sind nicht etwa elf Klicks, sondern gleich 33: Denn jede Änderung besteht aus: Anklicken, Chrome wählen, bestätigen.

Damit wird der Wechsel eines Standards zur Qual und es ist zu hoffen, dass Microsoft diesen inakzeptablen Unsinn bis zur Veröffentlichung von Windows 11 ändert - denn das betrifft nicht nur den Browser, sondern auch andere Programme - die es mitunter mit noch mehr Dateitypen zu tun bekommen. Man denke nur an Anwendungen, die Bilder und Videos bearbeiten können.


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