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Witold Pryjda
Seit 15 Jahren Redakteur bei WinFuture.de
Witold Pryjda ist seit 2011 bei WinFuture.de, dem Journalismus ist er seit bereits mehr als einem Vierteljahrhundert verschrieben, zunächst als Medien- und Kultur-Redakteur in einer großen österreichischen Tageszeitung, später als Magazin-Redakteur einer Technik-Zeitschrift in Berlin.
Seine Spezialgebiete sind Windows, Microsoft, Gaming sowie Entertainment - nicht nur beruflich, sondern auch privat, u. a. als klassischer Serienjunkie. Popkultur ist seine zweite Heimat, er liest am liebsten Science-Fiction- und Fantasy-Serien, je epischer desto besser.
Als großer American-Football-Fan ist er erster Vorstand des Philadelphia Eagles Fans Germany e.V., hat ein Buch über die Eagles geschrieben (https://www.dersportverlag.de/detailview?no=137966) und träumt vom dritten Super Bowl-Sieg. In diesem Sinne: Go Birds!
Witolds Fokus & Fachwissen
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Der Deal ist durch: Electronic Arts ist privat, gehört nun Saudi-Arabien
@c[A]rm[A]: Du hast natürlich grundsätzlich recht, aber auch in Finanzfragen ist die Grenze, dass man den Leser und dessen Wissen ernstnehmen muss. Wir versuchen stets, Fachbegriffe zu erklären, aber das eine oder andere kann und muss man aber als bekannt voraussetzen - aber ja, das richtige Maß zu treffen, ist nicht immer einfach.
Der Deal ist durch: Electronic Arts ist privat, gehört nun Saudi-Arabien
@fishboneHH: Sorry dafür, wollte nicht herablassend klingen, manchmal klingt es "härter" als es soll, wenn man gerade tief in einem anderen Text drin steckt.
Der Deal ist durch: Electronic Arts ist privat, gehört nun Saudi-Arabien
@fishboneHH: Du verwechselst hier ganz grundlegende Begriffe. Ich hab jetzt leider keine Zeit für das kleine Einmaleins der Wirtschaft, deshalb überlass ich mal Gemini das Börsenparkett:
Im Finanz- und Wirtschaftsdeutsch ist "privat“ (bzw. private Gesellschaft / privat gehalten) tatsächlich der fachlich etablierte Gegenbegriff zu "börsennotiert“ (auch im Englischen: private company vs. public company).
Der Kommentator verwechselt hier zwei unterschiedliche Dimensionen der Unternehmensstruktur:
1. Eigentumsform (Staatlich vs. Privat)
Staatlich: Das Unternehmen gehört dem Staat/der öffentlichen Hand (z. B. Bundeswehr-Bekleidungsmanagement).
Privat (im Eigentumssinn): Das Kapital stammt von privaten Investoren, Personen oder anderen Firmen – unabhängig davon, ob das Unternehmen an der Börse ist oder nicht.
2. Handelsbarkeit / Kapitalmarktstatus (Privat vs. Börsennotiert)
Börsennotiert (Public): Die Anteile werden öffentlich an einer Börse gehandelt, unterliegen strengen Publizitäts- und Regulierungspflichten.
Privat / Nicht börsennotiert (Private): Die Anteile werden nicht öffentlich an der Börse gehandelt. Die Eigentümerstruktur ist geschlossen (z. B. GmbH, Familienunternehmen, aber auch nicht börsennotierte Aktiengesellschaften wie die Robert Bosch GmbH).
Wo der Denkfehler des Kommentators liegt
Der Kommentator beschränkt das Wort "privat“ rein auf die Frage: "Gehört die Firma dem Staat oder nicht?“
Im kaufmännischen Sprachgebrauch und in der Finanzwelt beschreibt "privat“ (Private Equity, Private Company, privat gehaltenes Unternehmen) jedoch ganz spezifisch den Status nicht börsennotierter Unternehmen. Ein börsennotiertes Unternehmen öffnet sein Eigenkapital für die breite Öffentlichkeit (Public Company), weshalb das Nicht-Börsennotiert-Sein exakt das Gegenteil von börsennotiert darstellt.
Der Deal ist durch: Electronic Arts ist privat, gehört nun Saudi-Arabien
@bear7: "Private Equity (deutsch außerbörsliches Eigenkapital oder privates Beteiligungskapital) ist in der Betriebswirtschaftslehre der Anglizismus für eine Form des Beteiligungskapitals, bei der die vom Kapitalgeber eingegangene Beteiligung an Unternehmen nicht an geregelten Märkten (Börsen) handelbar ist. Die Kapitalgeber können private oder institutionelle Anleger sein; häufig sind es auf diese Beteiligungsform spezialisierte Kapitalbeteiligungsgesellschaften, die daher auch Private-Equity-Gesellschaften (PEG) genannt werden. Die verwalteten Vermögen in Private Equity belaufen sich weltweit auf 8,7 Billionen US-Dollar."
https://de.wikipedia.org/wiki/Private_Equity
Der Deal ist durch: Electronic Arts ist privat, gehört nun Saudi-Arabien
@fishboneHH: Privat ist das Gegenteil von börsennotiert, verstehe deinen Einwurf deshalb nicht.
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@Nobel-Hobel: So sehen halt Muskeln aus, wenn man sich nicht mit Anabolika vollballert.
Lehrer verhaftet, weil er als Protest gegen Datenzentrum geklatscht hat
@Aerith: Meine Güte, das ist jetzt einfach nur noch Haarspalterei. Und "objektiv" ist an deiner Darstellung nichts, so oft du das jetzt (subjektiv) noch wiederholen magst.
"Mann wurde verhaftet, weil er sich dem Verweis des Hauses widersetzt hat". Da fehlt das Klatschen, das Datenzentrum und ja, es ist langweilig wie Sau. Headlines haben halt nur eine gewisse Maximallänge.
Aber lassen wir das, die Headline bleibt wie sie ist.
Lehrer verhaftet, weil er als Protest gegen Datenzentrum geklatscht hat
@Aerith: Ja, seriously. Ich bleibe mit Nachdruck dabei. Der Protest war, dass er geklatscht hat. Das es untersagt war, ist der Parameter, der den Protest erst möglich gemacht hat. An der Headline ist weder semantisch noch inhaltlich nichts falsch. Ihr einziges Problem ist, dass sie - wie alle Überschriften - nicht endlos lang ist und nicht die ganze Story erzählen kann(!). Deshalb soll man den Rest lesen.
Lehrer verhaftet, weil er als Protest gegen Datenzentrum geklatscht hat
@Gösser: Ja, ernsthaft. Er hat aus Protest geklatscht. Aber fair enough: Rosa Parks hätte sich nicht auf dem Platz für Weiße hinsetzen sollen/dürfen. War ja verboten.
Lehrer verhaftet, weil er als Protest gegen Datenzentrum geklatscht hat
@BlueFrank: Was erlauben dieser Bürger? Klatschen! Du hast recht! Er soll froh sein, dass er nicht an Ort und Stelle verprügelt wurde. Ha, Klatschen, wo kommen wir da hin!