Google Stadia: Alle wichtigen Infos, Preise & Termine im Überblick

Google, Gaming, Spiele, Streaming, Cloud, Games, Google Stadia Bildquelle: Google
Mit Google Stadia sollen teure Gaming-PCs und Konsolen der Ver­gan­gen­heit angehören. Auf Knopfdruck werden Spiele in 4K-HDR-Auflösung mit 60 FPS direkt aus der Cloud über das Internet gestreamt. Unsere kom­pakte Übersicht verrät alle Infos, Games, Preise und Termine. Schnellnavigation: Direkt zu den Themen Vorteile, Hardware & Bandbreite, Controller, Spiele und Release & Preise.

In eigener Sache: Bei diesem Artikel handelt es sich um einen Special-Bericht, der von uns stetig aktualisiert und mit neuen Informationen angereichert wird. Er dient euch als Übersicht und Sammelstelle für sämtliche News zu Google Stadia. Das letzte Update fand am 21. Oktober 2019 um 11:25 Uhr statt.

Was hat sich seit der letzten Aktualisierung getan?
  • Der offizielle Starttermin für Google Stadia steht fest
  • Stadia-Controller eher kabelgebunden statt Wireless
  • Google verspricht geringere Latenz als bei lokalen Gaming-PCs
  • Starttitel verschoben: Doom Eternal kommt erst im März 2020

Google Stadia: Das jüngste Connect Event im Video-Podcast

Am 19. August beantwortete Google viele der offenen Fragen zu den verfügbaren Spielen seines Cloud-Gaming-Dienst Stadia. Das etwas mehr als 30-minütige Stadia Connect Event wurde dabei live auf YouTube und passend zur Eröffnung der Gamescom 2019 übertragen. Im folgenden Video kann man die Zusammenfassung der Präsentation nachträglich wie­der­ge­ben. Weitere Infos gibt es in den darauffolgenden Zeilen dieses Artikels.



Google Stadia: Welche Vorteile bietet die Cloud-Gaming-Plattform

Das Ziel von Stadia ist einfach: In Netflix-Manier versucht Google künftig Spiele in hoher 4K-UHD-Auflösung samt kontraststarker High Dynamic Range-Technik (HDR) bei stets flüssigen 60 Bildern pro Sekunde über das Internet auf die verschiedensten Geräte zu streamen. Für die Zukunft sind sogar 8K-Auflösungen und 120+ FPS geplant. Das Installieren, Downloaden oder Patchen von Spielen wäre somit nicht mehr nötig. Zudem bräuchte man weder einen teuren High-End-PC, noch eine moderne Spielekonsole. Google StadiaDie Gaming-Plattform für jedermann, ganz ohne kostspielige Hardware-Käufe. Doch beim Streamen von aktuellen Games will Google noch lange nicht Schluss machen. Stadia soll direkt in die YouTube-Community integriert werden und so für mehr Interaktionen in Kooperation mit dem Videoportal sorgen. So soll man zukünftig Spiele ohne den Verlust von Leistung streamen und per Crowd Play sogar direkt auf Knopfdruck in Online-Matches von Streamern einsteigen können. Spielstände teilt man mit Freunden über eine Funktion namens State Share und der Google Assistant hilft bei Problemen mit How-To-Videos und Lösungen aus der Community.

Und das Einzige was man dafür benötigten soll ist ein Chrome-Browser, die Stadia App, einen Android-TV-Fernseher (Herbst 2020) oder einen Chromecast. Somit könnte man Top-Spie­le mit anspruchsvoller Grafik auf nahezu jedem Gerät ohne Qualitätseinbuße spielen. Ganz egal in was für einer Leistungsklasse zum Beispiel ein PC, Notebook, Smartphone, Tablet oder Smart-TV spielt. Eine durchaus interessante Vorstellung, welche die Gaming-Welt in noch mehr Wohnzimmer, Büros und Hosentaschen bringen würde. Doch ist das alles so einfach möglich?

Das Prinzip scheint vor dem Erscheinen bereits so hohe Wellen zu schlagen, dass sich sogar eine deutsche Konkurrenz bildet. So haben bereits Medion und die Deutsche Telekom an­ge­kün­digt, noch in diesem Jahr in das Cloud-Gaming-Geschäft einzusteigen. Ob sich die Ser­vi­ces ebenso erfolgreich wie Google Stadia oder Microsoft xCloud etablieren können, be­zwei­feln Gamer jedoch. Schließlich hat Google den Plan ein Milliarden-Publikum an­zu­spre­chen, 200 Millionen Nutzer wären dem Suchmaschinen-Konzern nicht genug.

Siehe auch: Google StadiaGoogle Stadia vergleicht sich mit der Xbox One X und PS4 Pro.

Google Stadia: Alles zur Hardware & Bandbreiten-Anforderung

Google hat auf der GDC 2019 bereits erste Details dazu veröffentlicht, welche Server-Hard­ware im Hintergrund für die benötigte Leistung sorgen wird. Kooperiert wird in erster Li­nie mit dem Chiphersteller AMD. Er liefert zum Beispiel die neuen Grafikchips (GPU), welche über eine Performance von 10,7 Teraflops verfügen werden. Verglichen wird dabei vor­ran­gig mit den Leistungswerten der Spielekonsolen Xbox One X (6,0 TFLOPs) und der Play­Sta­tion 4 Pro (4,2 TFLOPs), die von Stadia deutlich geschlagen werden. Zudem wird man auf 2,7 GHz starke Prozessoren (CPU) und 16 GB Arbeitsspeicher pro System setzen.

Aktuell bestätigte Google Stadia-Hardware
  • GPU mit 10,7 TFLOPs, 56 Compute Units, HBM2 Speicher
  • CPU mit 2,7 GHz, Hyperthreading, AVX 2
  • 16 GB RAM mit 484 GB/s Geschwindigkeit, 9,5 MB L2+L3 Cache

Weitere Details verspricht Google im Laufe des Jahres anzukündigen. Vorab äußerte sich be­reits Stadia-Chef Phil Harrison bereits jetzt zu einem sehr wichtigen Thema - der Band­brei­te. Wer Spiele in 1080p Full-HD-Auflösung mit 60 FPS streamen möchte, der sollte min­des­tens über eine Internetverbindung mit 25 MBit/s (DSL 25.000) verfügen. Mit einer nur etwas stär­ke­ren 35 MBit/s-Leitung soll man bereits auf 4K-Niveau spielen. Wer diese Band­brei­ten nicht erfüllen kann, für den wird die Auflösung entsprechend her­un­ter­ge­schraubt, zum Bei­spiel auf 720p. Die Mindestanforderung liegt jedoch bei 10 MBit/s im Down­stream und 1 MBit/s beim Up­stream. Google Stadia Im gleichen Atemzug wird oft die Frage nach der Latenz gestellt. Google wird hart daran arbeiten diese zu verbessern, sodass die Vorteile physischer Gaming-Hardware in Zukunft immer geringer werden sollten. Offizielle Angaben gibt es jedoch noch nicht. In ersten Beta-Tests von Digital Foundry wird über Latenzen von 166 bis 188 Millisekunden bei einer 1080p-Auflösung gesprochen. Unter Anrechnung des Input-Lags von Displays und Con­trol­lern würde man hier auf Augenhöhe mit der Xbox One X liegen. Nur PCs lieferten im ersten Test bessere Ergebnisse. Und genau denen will Stadia im Multiplayer entgegentreten.

Die stabile Verbindung und die hohe Bandbreiten zwischen den verschiedenen Stadia-Ser­vern sollen riesige Spielwelten mit tausenden Spielern ermöglichen, ohne dass die Hard­ware von Nutzern darauf einen Einfluss hat. Zudem soll ein KI-Algorithmus dafür sor­gen, dass durch vorgenerierte Frames die Latenz verbessert wird. Google spricht sogar da­von, dass diese besser sein kann als auf lokalen Gaming-PCs.

Siehe auch:

Google Stadia: Braucht man einen neuen Controller?

Im Rahmen einer ersten Keynote wurde auch ein passendes Gamepad für Stadia vorgestellt. Der Controller ähnelt sehr den Eingabegeräten für die Xbox One, der PlayStation 4 und auch dem Pro Controller für die Nintendo Switch. Er verfügt über ein klassisches Digi-Kreuz, ABXY-Tasten, parallel angeordnete Analogsticks und passende Schultertasten. Zusätzlich bietet der Stadia Controller einen Button für den Google Assistant und einen Capture-Knopf für Screen­shots, Videos und Streaming-Möglichkeiten. Google StadiaDer neue Stadia Controller erinnert stark an die Gamepads der Konsolen-Konkurrenz. Im Gegensatz zu vielen anderen Controller soll dieser für Stadia optimiert sein und über eine WLAN-Verbindung nicht mit dem Endgerät an sich, sondern mit der Gaming-Cloud ver­bun­den werden. Somit soll man nahtlos zwischen verschiedenen Geräten wechseln können, ohne den Controller jeweils neu verbinden zu müssen. Kleiner Haken: Zu Beginn soll die Cloud-fähigkeit des Controllers nur in Verbindung mit dem Chromecast an einem Fernseher funk­tio­nie­ren, an andere Geräte muss das Gamepad mit einem USB-C-Kabel angebunden wer­den. Google verspricht allerdings auch, dass die Wahl des Gamepads dem Spieler über­las­sen sein wird. Den kommenden Spiele-Streaming-Service kann man also auch wie ge­wohnt mit Tastatur und Maus oder einem beliebigen Con­troller nutzen.

Der Preis für den neuen Google Stadia Controller liegt bei 69 Euro. Diese Angaben macht der Hersteller jedoch im Zusammenhang mit der Möglichkeit eine Founder's Edition bzw. die neue Premiere Edition vorzubestellen, welche mit zusätzlichen Controllern ausgestattet wer­den kann. Ab Werk enthält die Founders Edition ein Stadia Gamepad in der exklusiven Far­be "Night Blue", die Premiere Edition den im typischen Weiß. Optional werden die Con­trol­ler auch in Schwarz und Wasabi angeboten. Ob der finale Einzelpreis abseits des er­sten Stadia-Bundles ebenfalls 69 Euro betragen wird, steht noch nicht fest.

Siehe auch:


Google Stadia: Welche Spiele werden unterstützt?

Da sich Google noch in Verhandlungen mit großen Entwicklerstudios befindet, ist das Port­fo­lio an bereits bestätigten Stadia-Spielen noch relativ überschaubar. Ubisoft ist als erster Part­ner mit im Boot und unterstützte schon die Alpha-Phase mit Assassin's Creed: Odyssey. Zu­dem hat sich id Software mit Doom Eternal (verschoben auf März 2020) eingeklinkt und Te­qui­la Works arbeitet bereits an einer Stadia-Portierung des Action-Adventures Rime. Auch das kom­men­de Science-Fic­tion-RPG Cyberpunk 2077 und das im November 2019 als Stadia- und PC-Version erscheinende Red Dead Redemption 2 (RDR2) sind mit von der Partie.

Google Stadia - Video zeigt erste Spiele der Streaming-Plattform

Auf dem ersten Stadia Connect Event gab es immerhin schon ein paar Namen zu hören. So sind zum Start folgende Spiele für Stadia verfügbar: Dragon Ball Xenoverse 2, Doom Eternal, Wolfenstein Youngblood, Destiny 2, Power Rangers Battle For The Grid, Baldur's Gate 3, Me­tro Exodus, Thumper, GRID, Samurai Shodown, Get Packed, Football Manager 2020, The El­der Scrolls Online, The Crew 2, Tom Clancy's The Division 2, Assassin's Creed Odyssey, Tom Clancy's Ghost Recon Breakpoint, Trials Rising, NBA 2K, Borderlands 3, Farming Si­mu­la­tor 19, Mortal Kombat 11, Rage 2, Final Fantays XV, Gylt, Tomb Raider Trilogy, Dark­siders Ge­ne­sis und Just Dance 2020.

Den zweiten Stadia Connect-Stream nutzte Google um weitere Titel zu bestätigen. Dazu zäh­len Attack on Titan 2: Final Battle, Superhot, Destroy all Humans, Windjammers 2, Orcs must die 3, Kine und Watch Dogs Legion. Im Laufe der nächsten Monate werden sich zudem weitere Ubisoft-Titel eingliedern, die zukünftig auch im neuen Uplay+ Premium-Abo ent­hal­ten sind, welches mit Stadia gekoppelt werden kann. Ebenso denkt Google über eine Mög­lich­keit von Testversionen oder Demos für ausgewählte Spiele nach, um Gamer von den Titel zu überzeugen. Ein genauer Zeitplan dafür steht allerdings noch nicht fest. Die so ge­nann­ten "Trials" sollen sich aber sowohl an Spieler mit einem Stadia-Pro-Abo, als auch an die­je­ni­gen mit der kostenlosen Base-Variante richten.

Zusätzlich dazu will Google unter der Leitung von Jade Raymond (Ex-Ubisoft) an eigenen Titeln für Stadia arbeiten, die man in einer neu geschaffenen "Games and Entertainment"-Abteilung kreieren möchte. Welche Budgets dafür in die Hand genommen werden und ob man mit AAA-Titeln in Eigenproduktion rechnen kann, bleibt abzuwarten. Das US-ame­ri­ka­ni­sche Unternehmen scheint jedoch große Ambitionen zu haben.

Siehe auch:

Google Stadia: Wann kommt Stadia und wie teuer wird es?

Aller Voraussicht nach wird Google sein Versprechen einhalten können: Stadia erscheint am 19. November 2019. Vorbesteller der so genannten Founder's Edition oder der neuen Pre­miere Edition sollen eine Art Headstart bzw. Early Access erhalten. Dafür ist ein 129 Euro teu­res Bundle erforderlich, das aktuell im Google Store erstanden werden kann. Es be­in­hal­tet neben dem Stadia Controller in der Far­be "Night Blue" bzw. Weiß einen Chromecast Ultra Streaming-Stick, ein kostenloses, dreimonatiges Stadia Pro-Abo (inkl. Buddy-Pass für Freun­de sowie Na­mens­re­ser­vie­rung in der Founder's Edition) und den Zugriff auf die komplette "The Collection" des Shooter-MMOs Destiny 2. Google StadiaDie beiden Abos im Überblick: Google Stadia Pro und Stadia Base. Google wird zum Start zwei Abo-Modelle anbieten. Für 9,99 Euro pro Monat können Nutzer in der hohen 4K Auflösung mit 60 FPS, HDR und 5.1 Surround Sound spielen. Einige Titel wer­den ähnlich dem Xbox Game Pass enthalten sein, andere müssen separat gekauft werden. Für das zusätzliche, kostenlose Stadia Base Abonnement müssen hingegen alle Spie­le zum Voll­preis er­stan­den werden. Zudem gibt es in der Gratisform - die erst im Jahr 2020 er­scheint - von Stadia le­dig­lich eine 1080p-Auflösung, 60 FPS und Stereo Sound.

Interessant dürften auch die Reaktionen auf Google Stadia sein. So plant zum Beispiel Mi­cro­soft mit seinem Project xCloud einen ähnlichen Streaming-Service für Spiele. Zudem ver­bin­den Experten die angepeilte Leistung der Stadia-Hardware mit den zukünftigen Next-Gen-Kon­so­len PlayStation 5 (PS5) und Xbox Two (Scarlett).

Siehe auch:
Alle Infos zur Sony PlayStation 5 Gerüchte, Hardware, Preise & Termine Alle Infos zur Microsoft Xbox Two Gerüchte, Hardware, Preise & Termine Google, Gaming, Spiele, Streaming, Cloud, Games, Google Stadia Google, Gaming, Spiele, Streaming, Cloud, Games, Google Stadia Google
Dieses Special empfehlen
Kommentieren165
Jetzt einen Kommentar schreiben


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen
Kommentar abgeben Netiquette beachten!
Einloggen

Jetzt als Amazon Blitzangebot

Ab 09:25 Uhr OneOdio USB C Adapter Dex Station mit 4K HDMI, USB C Hub mit PD Charging Port, Unterstützt SD/SDHC/SDXC/Micro sd/Kartenleser, Kompatibel mit MacBook Pro 2015/2016/2017/2018, Samsung Galaxy S8, HuaweiOneOdio USB C Adapter Dex Station mit 4K HDMI, USB C Hub mit PD Charging Port, Unterstützt SD/SDHC/SDXC/Micro sd/Kartenleser, Kompatibel mit MacBook Pro 2015/2016/2017/2018, Samsung Galaxy S8, Huawei
Original Amazon-Preis
35,99
Im Preisvergleich ab
35,99
Blitzangebot-Preis
30,59
Ersparnis zu Amazon 15% oder 5,40
Im WinFuture Preisvergleich

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

WinFuture wird gehostet von Artfiles

Tipp einsenden