Stadia: Google stattet Server mit Support für Nvidia-Grafikkarten aus
Google könnte seinen Game-Streaming-Dienst Stadia bald mit Support für Nvidia-GPUs ausrüsten. Eine Code-Änderung deutet darauf hin, dass der Suchmaschinenkonzern die Server mit den nötigen Treibern versorgt hat. Damit könnte Google doch noch Pläne für den Service haben.
Seitdem Google Stadia 2019 das Licht der Welt erblickt hat, wurde der Dienst mit Custom-GPUs von AMD betrieben. Die Server sollen mit AMD Radeon Pro V340-Chips oder ähnlichen Grafikkarten ausgestattet sein. Wie 9to5google berichtet hat, gibt es nun Informationen, die besagen, dass Google zum unterliegenden Immersive Stream-Service Unterstützung für zusätzliche Grafik-Hardware hinzufügen könnte. Dabei soll es sich um Nvidia-GPUs handeln.
Infografik Spiele-Streaming: Ist Googles Stadia-Experiment gescheitert?
Aktuell bleibt außerdem noch offen, welche Nvidia-Grafikkarten in Zusammenhang mit dem Spiele-Streaming-Dienst genutzt werden könnten. Google hat bislang kein offizielles Statement zu dem Thema abgegeben. Bereits seit längerer Zeit gibt es Hinweise, dass Stadia gescheitert ist und Google über ein Ende der Plattform nachdenkt. Damit dürfte zukünftig nur noch die Technologie hinter dem Dienst bestehen bleiben. Intern soll die Priorität für Stadia schon herabgesetzt worden sein. Im Rahmen der Google I/O wurde bekannt, dass Google den Gaming-Tab aus dem Store entfernt und Stadia im Smart Home-Bereich versteckt hat.
Siehe auch:
Hinweise im modifizierten Linux-Kernel
Die Informationen stammen aus der modifizierten Linux Kernel-Version, die von Google Stadia beziehungsweise Immersive Stream verwendet wird. Natürlich handelt es sich hierbei um Open-Source-Software, sodass die Änderungen öffentlich sichtbar sind. Im letzten Monat hat Google den Code um eine Möglichkeit, den eigenen Kokoro-Builder mit Treibern für Nvidia-GPUs zu versorgen, erweitert. Die Treiber an sich wurden bisher nicht veröffentlicht. Ob Google ein Hardware-Upgrade für Stadia vorbereitet, ist unklar.Aktuell bleibt außerdem noch offen, welche Nvidia-Grafikkarten in Zusammenhang mit dem Spiele-Streaming-Dienst genutzt werden könnten. Google hat bislang kein offizielles Statement zu dem Thema abgegeben. Bereits seit längerer Zeit gibt es Hinweise, dass Stadia gescheitert ist und Google über ein Ende der Plattform nachdenkt. Damit dürfte zukünftig nur noch die Technologie hinter dem Dienst bestehen bleiben. Intern soll die Priorität für Stadia schon herabgesetzt worden sein. Im Rahmen der Google I/O wurde bekannt, dass Google den Gaming-Tab aus dem Store entfernt und Stadia im Smart Home-Bereich versteckt hat.
Siehe auch:
- Stadia ist de facto tot: Google entfernt "Gaming"-Tab aus seinem Store
- Google Stadia: Streaming-Dienst könnte Windows-Spiele unterstützen
- Google Stadia: Nur Streaming-Technologie bleibt zukünftig bestehen
- Google Stadia startet kostenlose und frei zugängliche 30-Minuten-Trials
- Letzte Hoffnung: So will Google mehr Spieleentwickler zu Stadia locken
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