Zu schlecht: Google testete Stadia Spielestreaming auf Windows-Servern
Google hat bei seinem inzwischen geschlossenen Spielestreaming-Dienst Stadia auch mit der Verwendung von Windows-Servern im Backend experimentiert. Dabei stellte sich aber angeblich heraus, dass eine solche technische Basis nicht effizient- und kostengünstig genug arbeitete.
Wie The Verge unter Berufung auf Angaben von Dov Zimring berichtet, der bis zur Schließung von Stadia durch Google als Produktchef für den Spiele-Streaming-Dienst zuständig war, testeten die Entwickler schon früh auch die Verwendung von Windows-basierten Servern. Allerdings wollte man sich angeblich nicht von dem Betriebssystem ausbremsen lassen, so Zimring.
Anscheinend war auch die Leistung der Windows-Server in Kombination mit den Kosten ein Faktor, weshalb sich Google letztlich gegen die Verwendung des Microsoft-Betriebssystems als Basis für die Stadia-Server entschied. Laut Zimring hätte Windows die Gesamtkosten für den Betrieb auf Hardware verdoppelt, deren Leistung den Spielkonsolen der achten Generation wie der PlayStation 4 entsprochen hätte.
Google hatte Stadia nach einer langen Entwicklungsphase 2020 offiziell in den Markt starten lassen, dann aber im November 2022 überraschend wieder aufgegeben. Zuvor war es dem Dienst nicht gelungen, im hart umkämpften Markt für Game-Streaming erfolgreich Fuß zu fassen. Das Produkt war immer wieder von Problemen geplagt und es gab letztlich auch keine attraktive Auswahl an Spielen, die mit dem breiten Angebot der Konkurrenz wie Microsoft Xbox Game pass mithalten konnte.
Siehe auch:
Windows stand 'revolutionären Erlebnissen' im Weg
Man hatte es sich angeblich zur Aufgabe gemacht, "revolutionäre Erlebnisse zu ermöglichen", habe Windows aber als limitierenden Faktor für Innovationen in dieser Hinsicht empfunden. Grund dafür war laut dem ehemaligen Stadia-Produktchef, dass Google keine Kontrolle über das Betriebssystem der Server für das Spiele-Streaming mittels Stadia gehabt hätte.Anscheinend war auch die Leistung der Windows-Server in Kombination mit den Kosten ein Faktor, weshalb sich Google letztlich gegen die Verwendung des Microsoft-Betriebssystems als Basis für die Stadia-Server entschied. Laut Zimring hätte Windows die Gesamtkosten für den Betrieb auf Hardware verdoppelt, deren Leistung den Spielkonsolen der achten Generation wie der PlayStation 4 entsprochen hätte.
Google hatte Stadia nach einer langen Entwicklungsphase 2020 offiziell in den Markt starten lassen, dann aber im November 2022 überraschend wieder aufgegeben. Zuvor war es dem Dienst nicht gelungen, im hart umkämpften Markt für Game-Streaming erfolgreich Fuß zu fassen. Das Produkt war immer wieder von Problemen geplagt und es gab letztlich auch keine attraktive Auswahl an Spielen, die mit dem breiten Angebot der Konkurrenz wie Microsoft Xbox Game pass mithalten konnte.
Zusammenfassung
- Google hat mit Windows-Servern im Backend experimentiert, diese aber als limitierenden Faktor für Innovationen empfunden.
- Windows-Server hätten die Kosten für den Betrieb auf Hardware verdoppelt.
- Stadia wurde 2020 offiziell gestartet, aber 2022 überraschend aufgegeben.
- Probleme, fehlende attraktive Auswahl an Spielen und Konkurrenz sind Gründe für das Scheitern.
- Google wollte Kontrolle über Betriebssystem der Server für Streaming haben.
- Windows als limitierender Faktor und zu hohe Kosten für Leistung entsprechend PS4.
Siehe auch:
- Stadia zum Trotz: Googles neuer Plan, doch beim Gaming mitzuspielen
- Stadia: So mies lief der Streaming-Dienst von Google in Wirklichkeit
- Google Stadia Controller: Bluetooth-Update jetzt verfügbar - So geht's
- Doch kein Schrott: Google rettet Stadia-Controller mit Bluetooth-Update
- Chaos nach Ende von Stadia: Google erstattet teilweise nur als Guthaben
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