Stadia zum Trotz: Googles neuer Plan, doch beim Gaming mitzuspielen
Google ist mit Stadia an der Idee des eigenen Cloud-Gaming-Dienstes spektakulär und krachend gescheitert. Nach dem Totschlag versucht man sich an einer Wiederbelebung der Gaming-Ambitionen. Der Chef der Cloud-Abteilung spricht über neuen Pläne des Konzerns.
Der Google-Manager liefert dabei zunächst eine Analyse auf seine Sicht der Ereignisse rund um das Ende von Stadia. Demnach habe man deutlich zu spät begriffen, wo die eigenen Stärken eigentlich liegen: "In dem Moment, als wir Entscheidungen über Stadia treffen mussten, wurde klar, dass wir bei Google Cloud am besten sind, wenn wir anderen helfen, diese Dinge zu entwickeln, und sie nicht unbedingt selbst entwickeln", so Buser gegenüber Axios - solch eine späte Einsicht muss man sich erst einmal leisten können.
Googles neue Gaming-Strategie: Nach dem Tod der Plattform für Verbraucher soll jetzt die eigene Cloud als Plattform für Anbieter von Live-Service-Spielen etabliert werden. Buser stellt aber schnell klar, dass man im Rahmen der Zusammenarbeit mit Entwicklern als Dienstleister für Infrastruktur auftreten will.
Zentrale Funktionen der Stadia-Plattform, wie das Streaming von Spielen, sind aber endgültig begraben. "Wir bieten diese Streaming-Option nicht an, weil sie an Stadia selbst gebunden war", so Buser. "Da wir uns entschieden haben, mit Stadia nicht weiterzumachen, können wir diese Art von Service leider nicht mehr anbieten."
Siehe auch:
Stadia ist tot und war laut Google von Anfang an eine dumme Idee
Auf die Frage, warum Google mit Stadia gescheitert ist, gibt es wohl sehr viele Antworten. Fakt ist: Der Konzern hat sich mit der Idee des Cloud-Gaming-Dienstes in aller Öffentlichkeit die Finger und auf dem Firmenkonto Unsummen verbrannt. Kein Wunder also, dass Meldungen zu neuen Plänen von Google rund um Gaming erst mal bei vielen für Skepsis sorgen. Jack Buser, verantwortlich für das Cloud-Geschäft, versucht in einem Interview mit Axios, sein Unternehmen wieder in Position zu bringen.Der Google-Manager liefert dabei zunächst eine Analyse auf seine Sicht der Ereignisse rund um das Ende von Stadia. Demnach habe man deutlich zu spät begriffen, wo die eigenen Stärken eigentlich liegen: "In dem Moment, als wir Entscheidungen über Stadia treffen mussten, wurde klar, dass wir bei Google Cloud am besten sind, wenn wir anderen helfen, diese Dinge zu entwickeln, und sie nicht unbedingt selbst entwickeln", so Buser gegenüber Axios - solch eine späte Einsicht muss man sich erst einmal leisten können.
Googles neue Gaming-Strategie: Nach dem Tod der Plattform für Verbraucher soll jetzt die eigene Cloud als Plattform für Anbieter von Live-Service-Spielen etabliert werden. Buser stellt aber schnell klar, dass man im Rahmen der Zusammenarbeit mit Entwicklern als Dienstleister für Infrastruktur auftreten will.
Zentrale Funktionen der Stadia-Plattform, wie das Streaming von Spielen, sind aber endgültig begraben. "Wir bieten diese Streaming-Option nicht an, weil sie an Stadia selbst gebunden war", so Buser. "Da wir uns entschieden haben, mit Stadia nicht weiterzumachen, können wir diese Art von Service leider nicht mehr anbieten."
Zusammenfassung
- Google mit Stadia gescheitert.
- Versucht nun, seine Gaming-Ambitionen wiederzubeleben.
- Jack Buser, Chef der Cloud-Abteilung, erklärt, wie es zum Scheitern kam.
- Googles neue Strategie: Cloud-Plattform für Live-Service-Spiele.
- Google fungiert als Dienstleister für Infrastruktur.
- Streaming-Option wird nicht mehr angeboten, Stadia ist begraben.
Siehe auch:
- Stadia: So mies lief der Streaming-Dienst von Google in Wirklichkeit
- Google Stadia Controller: Bluetooth-Update jetzt verfügbar - So geht's
- Doch kein Schrott: Google rettet Stadia-Controller mit Bluetooth-Update
- Chaos nach Ende von Stadia: Google erstattet teilweise nur als Guthaben
- Das Ende von Stadia: Google startet jetzt mit den Rückerstattungen
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