Stadia-Controller: Frist für Bluetooth-Update wurde erneut verlängert

Google verlängert die Frist für die Umwandlung von Stadia-Controllern in Bluetooth-Geräte bis Ende 2025. Besitzer haben nun (erneut) mehr Zeit, ihre Controller vor der Obsoleszenz zu bewahren und die Steuergeräte als universelle Gamepad-Lösung zu nutzen.
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Zweite Chance für Stadia-Controller

Googles gescheitertes Cloud-Gaming-Abenteuer Stadia mag zwar der Vergangenheit angehören, doch für Besitzer des zugehörigen Controllers gibt es erfreuliche Neuigkeiten: Der Suchmaschinenriese hat die Frist für die Umwandlung der WLAN-fähigen Stadia-Controller in Bluetooth-Geräte - etwas überraschend - um ein weiteres Jahr verlängert. Nutzer haben nun bis zum 31. Dezember 2025 Zeit, ihre Hardware vor der digitalen Müllhalde zu bewahren.

Die Umstellung auf Bluetooth erfolgt mittels eines einfachen Prozesses über den Chrome-Browser (ab Version 108). Nach der Konvertierung lässt sich der Controller als reguläres Gamepad mit PCs, Smartphones und anderen kompatiblen Geräten nutzen. Zu beachten ist jedoch, dass dieser Schritt unumkehrbar ist - der WLAN-Modus steht anschließend nicht mehr zur Verfügung.

Wie Android Police unter Berufung auf @Wario64 berichtet, hat Google die Frist für die Umwandlung der Controller still und leise verschoben. Diese Verlängerung gibt Nutzern, die bisher gezögert haben, eine weitere Gelegenheit, ihre Hardware zu retten. Das ist ein Stück weit einzigartig, denn der Stadia-Controller war das einzige dedizierte Gamepad für einen Cloud-Gaming-Dienst auf dem Markt.

Einschränkungen nach der Umwandlung

Nach der Umstellung auf Bluetooth gibt es einige Einschränkungen zu beachten:

  • Der 3,5-mm-Klinkenstecker und der USB-Anschluss des Controllers können im Bluetooth-Modus nicht mehr für Audioausgabe genutzt werden.
  • Die Möglichkeit bleibt bestehen, Audio über den Klinkenstecker auszugeben, wenn der Controller per USB-C verbunden ist.

Trotz dieser Limitierungen überwiegen die Vorteile der Umwandlung natürlich. Angesichts der Tatsache, dass der Stadia-Dienst nicht mehr existiert, gibt es kaum Gründe, den WLAN-Modus beizubehalten. Zudem hat Google den Support für Stadia und den zugehörigen Controller eingestellt, was bedeutet, dass bei auftretenden Problemen keine offizielle Hilfe mehr zur Verfügung steht.

Vermächtnis von Stadia

Der Stadia-Controller bleibt als wortwörtlich greifbares Erbe von Googles Ausflug in die Welt des Cloud-Gamings erhalten. Auch zwei Jahre nach der Einstellung des Dienstes finden sich die Geräte noch auf verschiedenen Online-Marktplätzen zum Verkauf. Dies zeugt von einem gewissen Interesse an der Hardware, selbst wenn der eigentliche Dienst längst Geschichte ist.

Zusammenfassung
  • Google verlängert die Frist für Stadia-Controller-Umwandlung bis Ende 2025
  • Umstellung auf Bluetooth ermöglicht universelle Gamepad-Nutzung
  • Konvertierung erfolgt über Chrome-Browser und ist nicht rückgängig zu machen
  • Einschränkungen bei Audionutzung im Bluetooth-Modus zu beachten
  • Umwandlung rettet Hardware vor Obsoleszenz trotz eingestelltem Stadia-Dienst
  • Stadia-Controller bleibt als greifbares Erbe von Googles Cloud-Gaming-Versuch
  • Geräte sind weiterhin auf Online-Marktplätzen erhältlich

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