Xbox, Stadia & Co.: Samsung startet Rollout des neuen Gaming Hub

In über 27 Ländern beginnt Samsung ab sofort mit der Verteilung seines neuen Gaming Hub, darunter auch Deutschland. Das Firmware-Update für Smart-TVs des Baujahrs 2022 bietet Zugriff auf die Spiele-Streaming-Dienste Xbox Cloud Gaming Google Stadia und Nvidia GeForce Now.
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Besitzer eines Samsung-Fernsehers (z.B. Neo QLED 4K/8K) sind beim Spielen nicht mehr zwangsweise auf eine Konsole oder einen High-End-PC angewiesen, sondern "nur noch" auf eine halbwegs schnelle, stabile Internetleitung und einen passenden Spiele-Streaming-Tarif, bei Microsoft, Google oder Nvidia. Der neue Gaming Hub stellt auf den Smart-TVs und Smart-Monitoren des südkoreanischen Herstellers die notwendigen Apps bereit und schlägt populäre Spiele vor. Samsung Gaming-Hub

Premium-Mitgliedschaften bieten sich für das Streaming an

Derzeit werden die Xbox-App, Google Stadia, Nvidia GeForce Now und Utomik angeboten. Im späteren Verlauf des Jahres soll zudem auch Amazon Luna hinzugefügt werden. Gerade in Anbetracht der Fähigkeiten der Samsung-TVs lohnt es sich bei Cloud-Gaming-Anbietern entsprechende 4K-Pakete zu buchen, zum Beispiel Stadia Pro (mtl. 9,99 Euro) oder Nvidias RTX 3080-Tarif (mtl. 19,99 Euro). Microsoft teilt seinen Dienst hingegen nicht in qualitativ unterschiedliche Stufen auf. Dafür benötigen Spieler allerdings den Xbox Game Pass Ultimate (mtl. 12,99 Euro).


Abseits des Spiele-Streamings kann der Samsung Gaming Hub zur Verwaltung angeschlossener Konsolen (via HDMI), Controller und Bluetooth-Kopfhörer verwendet werden. Ebenso werden Livestreams von YouTube Gaming und Twitch beworben und Spotify für die Musikwiedergabe beim Spielen integriert.

Ungeklärt bleibt, ob Samsung den Gaming Hub in Zukunft auch für ältere Smart-TVs anbieten wird, zum Beispiel den Modellen aus den Baujahren 2021 und 2020. Die Exklusivität für seine neuesten 4K- und 8K-Fernseher begründet das Unternehmen damit, dass nur diese eine schnellere Dekodierung und eine optimierte "Buffer Control"-Technologie verwenden, um den Input Lag durchschnittlich um 30 Prozent zu reduzieren. Siehe auch:
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