Stadia ist de facto tot: Google entfernt "Gaming"-Tab aus seinem Store
Gestern Abend hat der Suchmaschinenriese aus dem kalifornischen Mountain View seine Entwicklerkonferenz Google I/O abgehalten und dabei nicht nur Android 13 näher vorgestellt, sondern auch jede Menge neuer Hardware. Das war für Stadia aber keine gute Nachricht.
Googles Spiele-Streaming-Dienst Stadia hatte von Start weg einen schweren Stand, seit vielen Monaten kratzt man allerdings an der völligen Bedeutungslosigkeit. Viele fragen sich deshalb schon lange, ob und wann Google dem erfolglosen Angebot den Gnadenschuss verpasst.
Das ist freilich nicht so einfach, denn so mancher Gamer hat via Stadia Spiele gekauft und will diese Titel auch weiterhin nutzen. Deshalb kann Google also nicht einfach so den Stecker ziehen. Was aber sehr wohl möglich ist: Der Suchmaschinenriese kann Stadia tief verstecken und somit die Aktivitäten auf das Minimum reduzieren. Infografik Spiele-Streaming: Ist Googles Stadia-Experiment gescheitert?
Der Gaming-Reiter besteht oder besser gesagt bestand seit 2020 und war die Anlaufstation für vor allem Stadia. Bis jetzt. Zwar ändert sich das Design der Seite regelmäßig, Gaming hatte aber zuletzt immer seinen fixen Bereich. Mit der gestrigen Vorstellung der Pixel Buds Pro ist dieser Spiele-Tab nun aber Geschichte.
Stadia ist natürlich nicht ganz aus dem Google Store verschwunden, ist jetzt aber - alles andere als glücklich oder passend - im "Smart Home"-Bereich versteckt. Dort ist ein "Gaming"-Button bzw. ein Controller zu sehen, darüber erreicht man auch die Stadia-Seite, wo man das Steuergerät, Zubehör, Bundles sowie Informationen zum Streaming bekommt. Kurz gesagt: Stadia existiert noch, wurde aber in die hinterste Google-Abstellkammer gesteckt.
Siehe auch:
Das ist freilich nicht so einfach, denn so mancher Gamer hat via Stadia Spiele gekauft und will diese Titel auch weiterhin nutzen. Deshalb kann Google also nicht einfach so den Stecker ziehen. Was aber sehr wohl möglich ist: Der Suchmaschinenriese kann Stadia tief verstecken und somit die Aktivitäten auf das Minimum reduzieren. Infografik Spiele-Streaming: Ist Googles Stadia-Experiment gescheitert?
"Gaming"-Reiter wurde versteckt
Und das ist nun wohl auch erfolgt: Denn mit der Vorstellung der neuen Hardware hat Google auch Änderungen an seinem Store vorgenommen. Wie 9to5Google aufgefallen ist, hat das Unternehmen den bisher eigenständigen Gaming-Tab entfernt und diesen durch einen neuen Bereich für die Pixel Buds, also die Kopfhörer des Unternehmens, ersetzt.Der Gaming-Reiter besteht oder besser gesagt bestand seit 2020 und war die Anlaufstation für vor allem Stadia. Bis jetzt. Zwar ändert sich das Design der Seite regelmäßig, Gaming hatte aber zuletzt immer seinen fixen Bereich. Mit der gestrigen Vorstellung der Pixel Buds Pro ist dieser Spiele-Tab nun aber Geschichte.
Stadia ist natürlich nicht ganz aus dem Google Store verschwunden, ist jetzt aber - alles andere als glücklich oder passend - im "Smart Home"-Bereich versteckt. Dort ist ein "Gaming"-Button bzw. ein Controller zu sehen, darüber erreicht man auch die Stadia-Seite, wo man das Steuergerät, Zubehör, Bundles sowie Informationen zum Streaming bekommt. Kurz gesagt: Stadia existiert noch, wurde aber in die hinterste Google-Abstellkammer gesteckt.
Siehe auch:
- Google Stadia: Streaming-Dienst könnte Windows-Spiele unterstützen
- Google Stadia: Nur Streaming-Technologie bleibt zukünftig bestehen
- Google Stadia startet kostenlose und frei zugängliche 30-Minuten-Trials
- Letzte Hoffnung: So will Google mehr Spieleentwickler zu Stadia locken
- Stadia: Ist der Gaming-Zombie noch zu retten? Google meint ja
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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