Großer Leak zum nächsten Windows:
das sollen Microsofts Pläne sein
Microsoft will mit "Hudson Valley" im Spätsommer oder Herbst 2024 ein in vielerlei Hinsicht mit KI-Funktionen durchsetztes neues Windows veröffentlichen. Die Künstliche Intelligenz soll in vielen Details eine Rolle spielen, wobei ein neuer Bericht jetzt erste Infos dazu liefert.
Das Hauptaugenmerk soll dem Bericht zufolge auf einer "KI-angetriebenen Windows Shell", die einen "fortgeschrittenen Copilot" bieten soll. Diese neue Version des Copilot soll allgegenwärtig sein, weil dauerhaft im Hintergrund mitläuft und so jederzeit bereit ist, um Suchanfragen zu starten, Projekte oder Arbeitsabläufe zu beschleunigen, Kontexte nachzuvollziehen und diverse andere Aufgaben zu übernehmen.
Unter anderem will Microsoft mit dem "KI-Windows" eine neue Verkaufs- bzw. Zeitstrahl-Funktion bieten, mit der die Nutzer durch alle vom Copilot aufgezeichneten Website-Aufrufe, Aktivitäten, Apps und Anfragen zurück-scrollen kann. Dabei kann der Nutzer angeblich seine eigenen Suchkriterien anwenden, um so zum Beispiel alle Aktivitäten zu einem bestimmten Thema in einer Übersicht angezeigt zu bekommen.
Mittels der NPU-Hardware soll außerdem eine "Super Resolution"-Funktion geboten werden, mit der der KI-Copilot die Auflösung bzw. Qualität von Fotos, Bildern, Videos und Spielen steigern können soll - ähnlich dem, was man bereits von Spielen unter Verwendung bestimmter Grafikkarten kennt. Mit einer verbesserten Version von "Live Captions" sollen außerdem verschiedene Sprachen in Echtzeit übersetzt werden können, unabhängig davon, ob man ein Video schaut oder ein Online-Telefonat bzw. Videogespräch führt.
Abseits von all den tollen neuen KI-Funktionen will Microsoft auch sonst einige Neuerungen mit Windows "Hudson Valley" umsetzen. So hatte man im Zuge der IT-Profi-Konferenz Ignite vor einigen Wochen versehentlich den Prototypen einer geänderten Benutzeroberfläche gezeigt, bei der man Teile der Taskleiste wie den System-Tray am oberen Rand des Bildschirms platzieren könnte. Noch soll es sich dabei aber um ein Experiment handeln.
Damit man schneller auf die KI-Dienste und andere Produkte für das "Kreieren" von Inhalten zugreifen kann, plant Microsoft angeblich einen neuen Bereich im Startmenü, wo derartige Features zusammengefasst angezeigt werden sollen. Im Grunde soll dort eine Art Startrampe für den Zugriff auf Microsoft 365 geschaffen werden, von wo auch der Schnellzugriff auf vorhandene Dokumente oder Projekte möglich sein wird, heißt es.
Microsoft will mit der nächsten Hauptversion von Windows dem Vernehmen nach auch neue Funktionen zum energiesparenden Betrieb integrieren. Damit soll die Akkulaufzeit bei bestimmten mobilen Geräten um bis zu 50 Prozent steigerbar sein. Außerdem ist von einem "Green Power"-Feature die Rede, bei dem der Akku nur dann geladen wird, wenn das Betriebssystem erkennt, dass man mit Energie aus erneuerbaren Quellen arbeitet. Wie genau dies erkannt werden soll, ist noch unklar.
Siehe auch:
KI soll jederzeit einsatzbereit sein - und mitlesen?
Laut Windows Central, wo man bereits über den generellen Zeitplan für die nächste Windows-Version informierte und verlauten ließ, dass Microsoft nach 2024 wieder auf eine Einführung neuer Major-Versionen von Windows im Jahrestakt umstellt, plant der Softwarekonzern für die 2024 erwartete nächste größere Windows-Ausgabe eine Vielzahl von KI-Features.Das Hauptaugenmerk soll dem Bericht zufolge auf einer "KI-angetriebenen Windows Shell", die einen "fortgeschrittenen Copilot" bieten soll. Diese neue Version des Copilot soll allgegenwärtig sein, weil dauerhaft im Hintergrund mitläuft und so jederzeit bereit ist, um Suchanfragen zu starten, Projekte oder Arbeitsabläufe zu beschleunigen, Kontexte nachzuvollziehen und diverse andere Aufgaben zu übernehmen.
'Bahnbrechende' KI-Funktionen - aber nur mit NPU?
Die Quellen des Berichts bezeichnen diese KI-Funktionen als "bahnbrechend", wobei für die vollumfängliche Nutzung mit einiger Wahrscheinlichkeit ein KI-Prozessor in Form eines Neural Processing Unit (NPU) nötig sein wird. Die entsprechende Hardware soll schrittweise ab Mitte des Jahres 2024 auf den Markt kommen und dann auch schon mit der "Germanium" genannten neuen Version der Windows-Plattform laufen, bevor dann im September oder Oktober "Hudson Valley" in Form einer Art großen Updates für diese Systeme erscheint, heißt es.Unter anderem will Microsoft mit dem "KI-Windows" eine neue Verkaufs- bzw. Zeitstrahl-Funktion bieten, mit der die Nutzer durch alle vom Copilot aufgezeichneten Website-Aufrufe, Aktivitäten, Apps und Anfragen zurück-scrollen kann. Dabei kann der Nutzer angeblich seine eigenen Suchkriterien anwenden, um so zum Beispiel alle Aktivitäten zu einem bestimmten Thema in einer Übersicht angezeigt zu bekommen.
Natürliche Sprache in der Windows-Suche
Die Künstliche Intelligenz soll auch in der Suchfunktion von Windows integriert werden, um dann mit natürlicher Sprache Anfragen formulieren und Dinge schneller wiederfinden zu können. Damit soll man auch ohne einen konkreten Suchbegriff zum Beispiel Dokumente wiederfinden, die man vor einigen Tagen von einem bestimmten Kontakt per Messenger erhalten hat.Mittels der NPU-Hardware soll außerdem eine "Super Resolution"-Funktion geboten werden, mit der der KI-Copilot die Auflösung bzw. Qualität von Fotos, Bildern, Videos und Spielen steigern können soll - ähnlich dem, was man bereits von Spielen unter Verwendung bestimmter Grafikkarten kennt. Mit einer verbesserten Version von "Live Captions" sollen außerdem verschiedene Sprachen in Echtzeit übersetzt werden können, unabhängig davon, ob man ein Video schaut oder ein Online-Telefonat bzw. Videogespräch führt.
KI-Einsatz selbst bei HIntergrundbildern
Microsoft soll laut dem Bericht sogar an KI-Hintergrundbildern arbeiten, bei denen Ebenen in beliebigen Bildern per Machine-Learning erkannt werden, um dann einen Parallax-Scrolling-Effekt zu erzeugen, der auf die Mausbewegungen oder die Neigung von mobilen Geräten reagieren kann.Abseits von all den tollen neuen KI-Funktionen will Microsoft auch sonst einige Neuerungen mit Windows "Hudson Valley" umsetzen. So hatte man im Zuge der IT-Profi-Konferenz Ignite vor einigen Wochen versehentlich den Prototypen einer geänderten Benutzeroberfläche gezeigt, bei der man Teile der Taskleiste wie den System-Tray am oberen Rand des Bildschirms platzieren könnte. Noch soll es sich dabei aber um ein Experiment handeln.
Damit man schneller auf die KI-Dienste und andere Produkte für das "Kreieren" von Inhalten zugreifen kann, plant Microsoft angeblich einen neuen Bereich im Startmenü, wo derartige Features zusammengefasst angezeigt werden sollen. Im Grunde soll dort eine Art Startrampe für den Zugriff auf Microsoft 365 geschaffen werden, von wo auch der Schnellzugriff auf vorhandene Dokumente oder Projekte möglich sein wird, heißt es.
Microsoft will mit der nächsten Hauptversion von Windows dem Vernehmen nach auch neue Funktionen zum energiesparenden Betrieb integrieren. Damit soll die Akkulaufzeit bei bestimmten mobilen Geräten um bis zu 50 Prozent steigerbar sein. Außerdem ist von einem "Green Power"-Feature die Rede, bei dem der Akku nur dann geladen wird, wenn das Betriebssystem erkennt, dass man mit Energie aus erneuerbaren Quellen arbeitet. Wie genau dies erkannt werden soll, ist noch unklar.
Zusammenfassung
- Microsoft plant "Hudson Valley" mit KI für Herbst 2024
- Neue Windows-Versionen sollen danach jährlich erscheinen
- KI-angetriebene Windows Shell als zentrales Feature
- NPU-Hardware für KI-Funktionen ab Mitte 2024 erwartet
- Zeitstrahl-Funktion ermöglicht Rückblick auf Aktivitäten
- Suchfunktion mit natürlicher Sprache für leichteres Finden
- "Super Resolution" verbessert Qualität von Medieninhalten
- KI-Hintergrundbilder erzeugen Parallax-Scrolling-Effekte
- Geänderte Benutzeroberfläche und neuer Startbereich angedacht
- Neue Energiesparfunktionen für längere Akkulaufzeit
Siehe auch:
- Windows "12" nicht unter diesem Namen? Release erst im Herbst 2024
- Windows 10: Mehr Support bis 2028 gegen Geld - auch für Privatkunden
- Vorbild Apple: Microsoft will mehr Windows-Laptops mit "ARM Inside"
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