Volkswagen-Konzernumbau: VW meldet "Erfolge" durch Stellenabbau
Zu geringe Margen, teure US-Zölle und historische Altlasten zwingen Volkswagen zum harten Durchgreifen. Der Konzern reagiert mit einem massiven Stellenabbau in Deutschland und drosselt die weltweite Produktion um eine Million Fahrzeuge pro Jahr.
Bis Jahresende soll die Belegschaft in Deutschland aber um weitere 19.000 Stellen reduziert werden. Ziel des Programms sind jährliche Netto-Einsparungen von sechs Milliarden Euro bis 2030. Der Konzern reagiert damit auf strukturelle Probleme. Pro Fahrzeug wird zu wenig verdient, um künftige Plattformen eigenständig zu finanzieren.
Hinzu kommen Belastungen durch US-Zölle von bis zu 5000 Dollar (rund 4320 Euro) pro Fahrzeug für bestimmte Bauteile. Besonders betroffen ist die Tochter Audi, die keine eigene Fertigung in Nordamerika hat.
Wie das Handelsblatt berichtet, sind bis 2030 bereits mehr als 28.000 Austritte vereinbart. Insgesamt sollen 35.000 Arbeitsplätze wegfallen. Betriebsbedingte Kündigungen sind durch eine Vereinbarung mit der IG Metall bis Ende des Jahrzehnts ausgeschlossen. Der Abbau erfolgt vor allem über Altersteilzeit und Abfindungen.
Volkswagen plant zudem, die globale Fertigungskapazität von zehn auf neun Millionen Fahrzeuge pro Jahr zu reduzieren. Das entspricht in etwa dem Absatz des vergangenen Jahres.
Eine Entscheidung über die Zukunft des Standorts soll bis Jahresende fallen. Das Sparprogramm hat bislang Kosteneffekte von rund einer Milliarde Euro erzielt.
Wie bewertet ihr den Sparkurs von Volkswagen? Teilt eure Gedanken zu den Stellenabbau-Plänen und der Zukunft der deutschen Standorte gerne mit uns in den Kommentaren!
Siehe auch:
Stellenabbau bei VW geht weiter
Volkswagen meldet im Zuge seines Konzernumbaus erste Einsparungen. Konzernchef Oliver Blume erklärte auf der Hauptversammlung, die Fabrikkosten an den deutschen Standorten seien um mehr als ein Fünftel gesunken.Bis Jahresende soll die Belegschaft in Deutschland aber um weitere 19.000 Stellen reduziert werden. Ziel des Programms sind jährliche Netto-Einsparungen von sechs Milliarden Euro bis 2030. Der Konzern reagiert damit auf strukturelle Probleme. Pro Fahrzeug wird zu wenig verdient, um künftige Plattformen eigenständig zu finanzieren.
Hinzu kommen Belastungen durch US-Zölle von bis zu 5000 Dollar (rund 4320 Euro) pro Fahrzeug für bestimmte Bauteile. Besonders betroffen ist die Tochter Audi, die keine eigene Fertigung in Nordamerika hat.
Wie das Handelsblatt berichtet, sind bis 2030 bereits mehr als 28.000 Austritte vereinbart. Insgesamt sollen 35.000 Arbeitsplätze wegfallen. Betriebsbedingte Kündigungen sind durch eine Vereinbarung mit der IG Metall bis Ende des Jahrzehnts ausgeschlossen. Der Abbau erfolgt vor allem über Altersteilzeit und Abfindungen.
Volkswagen plant zudem, die globale Fertigungskapazität von zehn auf neun Millionen Fahrzeuge pro Jahr zu reduzieren. Das entspricht in etwa dem Absatz des vergangenen Jahres.
Bis 2030 arbeiten wir an jährlichen Netto-Einsparungen von sechs Milliarden Euro.
Ungewisse Zukunft für Osnabrück
Parallel dazu will der Konzern das Produktportfolio straffen und die Zahl der Fahrzeugplattformen verringern. Die Anpassung betrifft auch Standorte in Deutschland. Besonders das Werk Osnabrück mit rund 2300 Beschäftigten steht vor einer ungewissen Zukunft, da die Produktion des T-Roc Cabriolet im kommenden Jahr ausläuft.Eine Entscheidung über die Zukunft des Standorts soll bis Jahresende fallen. Das Sparprogramm hat bislang Kosteneffekte von rund einer Milliarde Euro erzielt.
Wie bewertet ihr den Sparkurs von Volkswagen? Teilt eure Gedanken zu den Stellenabbau-Plänen und der Zukunft der deutschen Standorte gerne mit uns in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- VW plant bis Ende des Jahres den Abbau von 19.000 Stellen in Deutschland
- Jährlich sollen bis zum Jahr 2030 sechs Milliarden Euro eingespart werden
- Hohe US-Zölle und zu geringe Margen pro Fahrzeug belasten den Konzernumbau
- Betriebsbedingte Kündigungen schließt VW bis zum Ende des Jahrzehnts aus
- Weltweit soll die Fertigungskapazität auf neun Millionen Fahrzeuge sinken
- Über die Zukunft des Standorts Osnabrück wird bis Jahresende entschieden
Siehe auch:
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