Vorbild Apple: Microsoft will mehr Windows-Laptops mit "ARM Inside"
Apple hat es für Mac vorgemacht, Microsoft will die Rate, mit der ARM-Prozessoren in Windows-Laptops zum Einsatz kommen, jetzt deutlich beschleunigen. Das Unternehmen soll seine Bemühungen verstärken, Beschränkungen der Chips zu überwinden.
Apples brauchte viele Jahre, um sich von der Abhängigkeit von Intel zu befreien und das gesamte Mac-Portfolio auf eigene Chips mit ARM-Architektur umzustellen. Jetzt hat man die Entwicklungszyklen selbst in der Hand und kann Hardware und Software noch tiefer miteinander verzahnen. Microsoft schielt schon länger neidisch auf diese Entwicklung und will die Windows-Welt jetzt schneller in diese Richtung bewegen.
Wie das Wall Street Journal berichtet, verstärkt das Unternehmen seine Bemühungen, Windows ohne Einschränkungen auf ARM-Chips zum Laufen zu bekommen. Die Bemühungen zur Entfernung vom alten Partner Intel würden in der jüngsten Vergangenheit immer neue Formen annehmen. "Das zeigt, wie ernst Microsoft die Abkehr von Intel meint", so die Analyse des WSJ.
Dem Bericht zufolge soll Microsoft als zentrale Lösung für Windows und ARM einen Cloud-basierten Ansatz verfolgen. Die Nutzung von Windows und anderer Software wäre so auf billigerer und einfacherer Hardware möglich, die auch noch deutlich energieeffizienter ist. Ein Hinweis liefert hier auch einer der ARM-basierten Custom-Chips, die Microsoft jüngst vorgestellt hat. "Cobalt", so der Name des Chips, soll in Rechenzentren zum Einsatz kommen und könnte Cloud-basierte Windows-Anwendungen antreiben.
- Apple hat ARM-Chips in Macs integriert, Microsoft will nachziehen
- Microsoft plant, ARM-Prozessoren in Windows-Laptops zu forcieren
- Cloud-basierter Ansatz könnte ##a i="74" t="Windows auf ARM"## unterstützen
- Microsoft stellte ARM-Chip "Cobalt" für Rechenzentren vor
- Qualcomm entwickelt leistungsstarke ARM-Chips für Windows
- Nächstes Jahr wird zeigen, wie Windows auf ARM vorankommt
Wie das Wall Street Journal berichtet, verstärkt das Unternehmen seine Bemühungen, Windows ohne Einschränkungen auf ARM-Chips zum Laufen zu bekommen. Die Bemühungen zur Entfernung vom alten Partner Intel würden in der jüngsten Vergangenheit immer neue Formen annehmen. "Das zeigt, wie ernst Microsoft die Abkehr von Intel meint", so die Analyse des WSJ.
Dem Bericht zufolge soll Microsoft als zentrale Lösung für Windows und ARM einen Cloud-basierten Ansatz verfolgen. Die Nutzung von Windows und anderer Software wäre so auf billigerer und einfacherer Hardware möglich, die auch noch deutlich energieeffizienter ist. Ein Hinweis liefert hier auch einer der ARM-basierten Custom-Chips, die Microsoft jüngst vorgestellt hat. "Cobalt", so der Name des Chips, soll in Rechenzentren zum Einsatz kommen und könnte Cloud-basierte Windows-Anwendungen antreiben.
Microsoft hofft auf Qualcomm
Doch eine reine Cloud-Lösung wird bei Prozessen, die lokal Rechenleistung benötigen, nicht ausreichen. Die größte Hoffnung setzt Microsoft aktuell auf Qualcomm und seine Bemühungen rund um ARM-Chips, die Apple bezüglich Leistung Konkurrenz machen sollen. Auch hier investiert Microsoft sehr viel, damit Windows auf diesen Prozessoren ohne Einschränkungen läuft. Das nächste Jahr dürfte in Bezug auf ARM und Windows wieder spannend werden. Siehe auch:- Microsoft: Surface Pro 10 & Surface Laptop mit High-End ARM-CPUs?
- ARM-Hardware: Microsoft bietet jetzt etwas mehr Halbherzigkeit
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