Windows 10: Mehr Support bis 2028 gegen Geld - auch für Privatkunden
Offiziell endet der Support für Windows 10 Mitte Oktober 2025. Microsoft hat jetzt aber angekündigt, dass es möglich sein wird, gegen Geld weitere drei Jahre lang Sicherheitsupdates für das alte Betriebssystem zu erhalten. Dies gilt auch für Privatkunden.
Mit der Einführung des sogenannten Extended Security Updates (ESU) Programms für Windows 10, die Microsoft gestern offiziell angekündigt hat, wird man erstmals auch Privatpersonen die Möglichkeit zur Teilnahme bieten. Bei früheren Windows-Versionen beschränkten sich ähnliche Angebote für kostenpflichtigen erweiterten Support immer auf Firmen oder Institutionen.
Im Fall von Windows 10 soll das ESU-Programm wohl zumindest theoretisch dafür sorgen, dass Kunden, die aus irgendwelchen Gründen noch kein Upgrade auf Windows 11 vornehmen können oder wollen, weiterhin vor Angriffen aus dem Internet oder anderen Attacken geschützt bleiben. Weil Windows 11 unter anderem neue Hardware-Anforderungen mit sich bringt, ist das Upgrade von Windows 10 nicht für alle Nutzer einfach so möglich.
Weil Microsoft bisher keine konkreten Details zu den Preisen rund um das Windows 10 ESU Programm genannt hat, ist derzeit aber generell noch unklar, ob es sich für Privatkunden nicht finanziell ohnehin eher lohnt, doch ein Hardware-Upgrade vorzunehmen und auf Windows 11 zu wechseln. Bei Windows 7 hatte Microsoft die Preise mit der Dauer des erweiterten Supports teilweise kräftig steigen lassen.
Siehe auch:
Windows 10 Extended Security Updates Program startet
Wie in der Vergangenheit bereits bei anderen, lange sehr populären Windows-Versionen, wird es laut einem Blog-Eintrag von Microsoft-Mitarbeiter Jason Lenzke auch bei Windows 10 die Option geben, für weitere drei Jahre den sogenannten Extended Support in Anspruch zu nehmen, also gegen die Zahlung einer Gebühr auch weiterhin Sicherheitsupdates geliefert zu bekommen.Mit der Einführung des sogenannten Extended Security Updates (ESU) Programms für Windows 10, die Microsoft gestern offiziell angekündigt hat, wird man erstmals auch Privatpersonen die Möglichkeit zur Teilnahme bieten. Bei früheren Windows-Versionen beschränkten sich ähnliche Angebote für kostenpflichtigen erweiterten Support immer auf Firmen oder Institutionen.
Details noch vollkommen unklar
Noch hat Microsoft, abgesehen von der Ankündigung, das Windows 10 ESU Programm auch für Individualkunden anzubieten, noch keine weiteren Details genannt. Es ist also offen, wie Zahlung und Abwicklung funktionieren sollen. Das Gleiche gilt aber auch für das Angebot gegenüber Firmenkunden. Eines sollte aber klar sein: eigentlich wollen die Redmonder die Kunden zum Wechsel auf Windows 11 oder höher bewegen.Im Fall von Windows 10 soll das ESU-Programm wohl zumindest theoretisch dafür sorgen, dass Kunden, die aus irgendwelchen Gründen noch kein Upgrade auf Windows 11 vornehmen können oder wollen, weiterhin vor Angriffen aus dem Internet oder anderen Attacken geschützt bleiben. Weil Windows 11 unter anderem neue Hardware-Anforderungen mit sich bringt, ist das Upgrade von Windows 10 nicht für alle Nutzer einfach so möglich.
Weil Microsoft bisher keine konkreten Details zu den Preisen rund um das Windows 10 ESU Programm genannt hat, ist derzeit aber generell noch unklar, ob es sich für Privatkunden nicht finanziell ohnehin eher lohnt, doch ein Hardware-Upgrade vorzunehmen und auf Windows 11 zu wechseln. Bei Windows 7 hatte Microsoft die Preise mit der Dauer des erweiterten Supports teilweise kräftig steigen lassen.
Zusammenfassung
- Windows 10 Support endet offiziell Mitte Oktober 2025
- Microsoft kündigt kostenpflichtige Sicherheitsupdates bis 2028 an
- Extended Support nun erstmals auch für Privatkunden verfügbar
- Details zu Zahlung und Abwicklung des ESU-Programms noch offen
- Microsofts Ziel ist die Förderung des Wechsels zu Windows 11
- Upgrade auf Windows 11 nicht für alle Nutzer von Windows 10 möglich
- Unklarheit über ESU-Preise
Siehe auch:
- Optionales Windows 10 Versionsupdate - daran arbeitet Microsoft jetzt
- Windows 10 bekommt Copilot - Update soll KI-Bot nachrüsten
- Windows 10: Optionales Update hilft u.a. bei Touchscreen-Problemen
- Windows 10: Optionales Update behebt Speicherleck und andere Fehler
- KIR-Update: Microsoft stoppt fehlerhaften Patch-Day für Windows 10
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