Windows 11 im Test: Zwei Schritte nach vorne - und einer zurück

In Windows 11 ist das Geschichte und für den Autor dieser Zeilen ist das vielleicht die singulär wichtigste Verbesserung am neuen Windows: Man aktiviert den Rechner aus dem Schlaf und er ist nahezu sofort einsatzbereit. Grund dafür sind optimierte Calls an die Hardware-Komponenten und das funktioniert tatsächlich so gut wie von Microsoft versprochen.

Microsoft Store

Der vielleicht letzte "große" Punkt ist der neue Microsoft Store, also der zentrale Shop von Windows für Apps und sonstige Inhalte. Dieser wurde optisch und funktional komplett überarbeitet. Ja, optisch hat sich viel getan, auch im App-Store wirkt nun alles mehr aus einem Guss - zwar hat Microsoft immer noch nicht die zwei unterschiedlichen Höhen für App- bzw. Spiele-Cover abgeschafft, derzeit werden aber die quadratischen Varianten nicht mehr auf der Startseite eingeblendet. Windows 11 im Test Der neue Microsoft Store - aufgehübscht, aber auch mit Mehrwert? Was die Funktionalitäten des Microsoft Stores betrifft, so sind keine fundamentalen Änderungen feststellbar. Microsoft verspricht bei jeder neuen Version eines Betriebssystem und gefühlt auch bei jedem Feature-Update, dass nun alles besser, schöner und praktischer wird - in Realität fühlt sich der Store seit jeher wie lästige Pflichtübung an. Microsoft schleppt diesen mit, weil man das tun muss, hat aber wohl längst den Glauben verloren, dass dieser je eine echte Rolle spielen wird.

Wir lassen uns gerne eines Besseren belehren, vielleicht sorgt ja die Öffnung in Richtung Win32-Anwendungen, Progressive Web Apps (PWA), Android und ähnliches für einen entscheidenden Schub. Aber so recht können wir nicht daran glauben. Android beispielsweise wird ein Kuriosum bleiben, das auf dem Papier zwar nett klingt, aber keinen echten Mehrwert darstellt. Aber mal sehen: Derzeit ist der Microsoft Store noch in einer Art Pre-Launch-Phase, zumindest was die neuen Inhalte betrifft. Wir lassen uns deshalb gerne überraschen und vom Gegenteil überzeugen.


Fazit

Zum Anfang vom Ende ist ein Geständnis fällig: Der Autor dieser Zeilen konnte seine Verwunderung, ja Ärger kaum zurückhalten, als Microsoft Windows 11 ankündigte. Was soll das? Welchen Sinn hat das? Muss man dafür wirklich eine neue Versionsnummer wählen? Ist das nicht bloß ein billiger Marketing-Trick?

Diese Fragen kann man auch heute noch stellen. Und dennoch: Windows 11 macht durchaus Laune. Es macht Spaß, Neues zu entdecken, in Einstellungen zu stöbern und neue Interface-Elemente und Funktionen auszuprobieren.

Bedeutet das, dass das Betriebssystem perfekt ist? Nein, im Gegenteil. Microsoft muss dringend an der einen oder anderen Stelle nachbessern, denn die durchaus hübschen Verbesserungen gehen teilweise stark auf Kosten der Effektivität und Produktivität.

Man kann es deshalb nur wie im Titel sagen: Microsoft geht mit Windows 11 zwei Schritte nach vorne - bei Optik und Funktionalität - macht aber gleichzeitig einen Schritt zurück - nämlich in Sachen Produktivität bzw. deren Anpassungsmöglichkeiten.

Es ist gut, dass die Redmonder straffen und simplifizieren, aber man schießt teilweise weit übers Ziel hinaus. Und dabei ist zu hoffen, dass das Beheben dieser Macken nicht bis zum nächsten Herbst dauern wird.

Das neue Betriebssystem Windows 11 ist da Frühstart bei Microsoft

Die wichtigsten Fragen:
Um die ISO-Datei, in der das komplette Installationspaket enthalten ist, zu bekommen, folgt ihr diesem Download-Link:

Download Jetzt die neue Windows 11-ISO herunterladen

Alternativ könnt ihr das Media Creation Tool herunterladen und starten. Hier werdet ihr schrittweise durch die Erstellung eures eigenen Installations-Mediums (beispielsweise DVD oder USB-Stick) geleitet.

Download Media Creation Tool - Windows 11 ISO laden

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Mehr zum Thema: Windows 11
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