Sony RX10 V im Test: Eine Kompaktkamera für satte 2500 Euro
Neun Jahre nach der RX10 IV bringt Sony mit der RX10 V erstmals wieder eine neue Bridgekamera auf den Markt. Angesichts der inzwischen selten gewordenen Kameraklasse ist das bemerkenswert. Die Kollegen von ValueTech TV haben sie sich angesehen.
Technisch hat Sony an vielen Stellen nachgelegt: Gehäuse, Sucher, Akku, Prozessor, Autofokus, Serienbildgeschwindigkeit und Videofunktionen entsprechen nun dem aktuellen Stand der Alpha-Serie. Unverändert bleiben allerdings der 20-Megapixel-1-Zoll-Sensor und das 24-600-mm-Objektiv. Bei einer unverbindlichen Preisempfehlung von 2.499 Euro ist das ein entscheidender Punkt.
Das Gehäuse wurde deutlich modernisiert und orientiert sich stärker an den aktuellen Alpha-Kameras. Ein ergonomischerer Griff verbessert die Handhabung, hinzu kommen ein hochauflösender elektronischer Sucher mit 3,7 Millionen Bildpunkten, ein 3:2-Display sowie der größere FZ100-Akku. USB-C ersetzt den veralteten Micro-USB-Anschluss, außerdem stehen Mikrofon- und Kopfhöreranschluss, Micro-HDMI sowie ein Zubehöranschluss zur Verfügung. Ein integriertes Tally-Light richtet sich vor allem an Videoproduzenten. Weniger gelungen bleibt das unten platzierte Speicherkartenfach.
Im Inneren arbeitet nun der Bionz-XR-Prozessor, der den Autofokus mit moderner Motiverkennung und verbessertem Tracking deutlich aufwertet. Die Serienbildgeschwindigkeit steigt auf 30 Bilder pro Sekunde, unterstützt von einem größeren Pufferspeicher und UHS-II-Speicherkarten. Gerade bei Action- und Tieraufnahmen bringt das spürbare Vorteile.
Der größte Kritikpunkt bleibt der unveränderte Sensor. Die 20 Megapixel und das 1-Zoll-Format sind für eine Bridgekamera weiterhin sinnvoll, doch bei Rauschverhalten und Dynamikumfang zeigt die ältere Sensortechnik inzwischen ihre Grenzen. Eine kamerainterne Bildstabilisierung fehlt, stattdessen setzt Sony weiterhin auf die optische Stabilisierung im Objektiv.
Im Videobereich gehört 4K mit bis zu 120 Bildern pro Sekunde zu den wichtigsten Neuerungen. Hinzu kommen eine UVC/UAC-Webcam-Funktion über USB-C, Mikrofon- und Kopfhöreranschluss sowie das Tally-Light. Die optische Stabilisierung hilft bei langen Brennweiten, stößt bei 600 Millimetern jedoch an ihre physikalischen Grenzen.
Insgesamt ist die RX10 V eine konsequent modernisierte Bridgekamera mit deutlich verbessertem Autofokus, schnellerer Serienbildleistung und zeitgemäßen Videofunktionen. Gleichzeitig schmälern der unveränderte Sensor und das gealterte Objektiv den Gesamteindruck. Wer eine All-in-One-Kamera mit 24 bis 600 Millimetern ohne Objektivwechsel sucht, erhält ein attraktives Gesamtpaket. Wer für 2499 Euro maximale Bildqualität erwartet, findet bei spiegellosen Systemkameras allerdings leistungsfähige Alternativen.
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Technisch hat Sony an vielen Stellen nachgelegt: Gehäuse, Sucher, Akku, Prozessor, Autofokus, Serienbildgeschwindigkeit und Videofunktionen entsprechen nun dem aktuellen Stand der Alpha-Serie. Unverändert bleiben allerdings der 20-Megapixel-1-Zoll-Sensor und das 24-600-mm-Objektiv. Bei einer unverbindlichen Preisempfehlung von 2.499 Euro ist das ein entscheidender Punkt.
Das Gehäuse wurde deutlich modernisiert und orientiert sich stärker an den aktuellen Alpha-Kameras. Ein ergonomischerer Griff verbessert die Handhabung, hinzu kommen ein hochauflösender elektronischer Sucher mit 3,7 Millionen Bildpunkten, ein 3:2-Display sowie der größere FZ100-Akku. USB-C ersetzt den veralteten Micro-USB-Anschluss, außerdem stehen Mikrofon- und Kopfhöreranschluss, Micro-HDMI sowie ein Zubehöranschluss zur Verfügung. Ein integriertes Tally-Light richtet sich vor allem an Videoproduzenten. Weniger gelungen bleibt das unten platzierte Speicherkartenfach.
Im Inneren arbeitet nun der Bionz-XR-Prozessor, der den Autofokus mit moderner Motiverkennung und verbessertem Tracking deutlich aufwertet. Die Serienbildgeschwindigkeit steigt auf 30 Bilder pro Sekunde, unterstützt von einem größeren Pufferspeicher und UHS-II-Speicherkarten. Gerade bei Action- und Tieraufnahmen bringt das spürbare Vorteile.
Der größte Kritikpunkt bleibt der unveränderte Sensor. Die 20 Megapixel und das 1-Zoll-Format sind für eine Bridgekamera weiterhin sinnvoll, doch bei Rauschverhalten und Dynamikumfang zeigt die ältere Sensortechnik inzwischen ihre Grenzen. Eine kamerainterne Bildstabilisierung fehlt, stattdessen setzt Sony weiterhin auf die optische Stabilisierung im Objektiv.
Deutlich verbessertes Video
Auch das bewährte 24-600-mm-Zoom bleibt erhalten. Im Weitwinkel und mittleren Brennweitenbereich liefert es eine gute Bildqualität, am Teleende nimmt die Schärfe insbesondere zu den Bildrändern sichtbar ab. Für Reise-, Allround- und Naturfotografie bleibt der enorme Brennweitenbereich dennoch ein wichtiges Argument.Im Videobereich gehört 4K mit bis zu 120 Bildern pro Sekunde zu den wichtigsten Neuerungen. Hinzu kommen eine UVC/UAC-Webcam-Funktion über USB-C, Mikrofon- und Kopfhöreranschluss sowie das Tally-Light. Die optische Stabilisierung hilft bei langen Brennweiten, stößt bei 600 Millimetern jedoch an ihre physikalischen Grenzen.
Insgesamt ist die RX10 V eine konsequent modernisierte Bridgekamera mit deutlich verbessertem Autofokus, schnellerer Serienbildleistung und zeitgemäßen Videofunktionen. Gleichzeitig schmälern der unveränderte Sensor und das gealterte Objektiv den Gesamteindruck. Wer eine All-in-One-Kamera mit 24 bis 600 Millimetern ohne Objektivwechsel sucht, erhält ein attraktives Gesamtpaket. Wer für 2499 Euro maximale Bildqualität erwartet, findet bei spiegellosen Systemkameras allerdings leistungsfähige Alternativen.
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