Windows 11 im Test: Zwei Schritte nach vorne - und einer zurück

Eigentlich sollte Windows 10 das "letzte Betriebssystem" von Mi­cro­soft sein, doch gut sechs Jahre nach der Veröffentlichung steht nun Windows 11 in den Startlöchern. Wir haben die Vor­ab-Ver­sion ausführlich getestet und verraten, was neu, ... mehr... DesignPickle, Windows 11, Microsoft Windows 11, Windows 10 Nachfolger, Windows 11 Update, Windows 11 Updates, Jetzt geht es los, Jetzt verfügbar Windows 11, Microsoft Windows 11, Windows 10 Nachfolger, Windows 11 Update, Windows 11 Updates, Jetzt geht es los, Jetzt verfügbar

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Zitat: "Mehrere Fenster eines bestimmten Programms sind immer hinter nur einem Icon versteckt"

Und genau das ist es was mich an Windows 11 stört. Produktives arbeiten ist so nicht möglich. Es ist einfach miserabel wenn man jedes mal auf das Hover warten muss und dann das entsprechende Fenster auswählen muss. Leider lese ich darüber recht wenig, bin ich den echt so eine Ausnahme und es hat kaum jemand mehrere Programme, mit mehreren Fenstern auf? Bei mir sind das im Schnitt 4-5 Programme mit jeweils 3-4 Fenster.
 
@bambaataa: Das war für mich genau der Grund, wieso ich nach 10 MInuten wieder ein Downgrade durchgeführt habe. Usability ist da mal 0 verbessert worden. Auch das Controllcenter unten rechts neben der Uhr... nun muss man 10 Menus rein, um WLAN ein- oder auszuschalten
 
@Icemine: Das mit den Programmicons kann ich nachvollziehen, aber WLAN/BT kann man mit zwei klicks an/aus machen. Rechts unten auf das WLAN/Internetsymbol und dann eben auf das WLAN/BT Symbol
 
@bambaataa: Mir geht es ähnlich oder sogar ganz gleich (mit den vielen Fenstern). Und das ist tatsächlich der Punkt, der mich am meisten stört und bei dem mich ein Downgrade jucken würde. Ich habe mich daran jetzt schon so haaaalbwegs gewöhnt, optimal ist das aber nicht und wird es nie sein.
Gleichwohl gibt es bei uns in der Redaktion auch Kollegen (ok, einen), der sagt, dass er es nie anders genutzt hat - trotz ebenso vieler Fenster. Unter dem Strich finde ich Windosws 11 halt trotzdem spannend und würde auch nicht nmehr zurückwollen. (Und bete, dass MS das mit der Zwangs-Gruppierung noch fixt)
 
@witek: Wenn jeder so denken würde wie du, wird das MS nie fixen. Es gibt tausende Beschwerden darüber im Insider, keine Reaktion von MS.

Nur wenn man es boykottiert, wie bei Win 8, wachen die auf. Aber nicht, wenn man es bereits installiert hat^^
 
@Rocko: Dir ist aber schon klar, dass ich Windows 11 beruflich nutze? Sonst hättest du das oben nicht zu lesen bekommen (und wohl noch viele weitere Artikel dazu).
Und ich darf dir verraten: Solche Boykotte jucken Unternehmen wie Microsoft in der regel nicht im geringsten. Die ziehen das jetzt durch und man kann nur hoffen, dass Kritik wie in Tests und auch Insider-Feedback trotzdem ankommt.
 
@witek: Naja spannend ist für mich kein Argument für ein OS, eher dagegen.
Schneller Zugriff ist für mich das wichtigste und das ist mit DEM Startmenü und der Taskleiste einfach unmöglich!
 
@bambaataa: Beruflich habe ich das auch. Geht bei unserer Software auch gar nicht anders.
Privat habe ich das selten. Im Browser verwende ich Tabs und maximal vom Explorer habe ich mal 2 Fenster offen.

Denke aber, dass es schon recht viele gibt, die wie Du mit dem System arbeiten.
 
Das mit dem zwangsweisen Gruppieren der Fenster bzw. Taskleistensymbole wäre mir gar nicht aufgefallen, da ich das seit Windows 7 eh so nutze und mich schon lange dran gewöhnt habe. Kann aber natürlich die verstehen, denen diese Möglichkeit jetzt fehlt.
 
Nach einmonatigem Testen von Windows 11 habe ich mich nun dafür entschieden, bei Windows 10 zu bleiben.
- umständliche Infobar in der Taskleiste (Audioausgabe/Raumklang auszuwählen ist in W11 mit vielen Klicks verbunden)
- platzverschwendende Taskleiste, sie ist dicker als die von W10, dadurch ist weniger Platz für den Bildschirminhalt (was besonders bei 16:9-Auflösungen zu tragen kommt, wo der Platz in der Vertikale ohnehin schon gering ist)
- unausgereiftes Kontextmenü (genau genommen hat man nun zwei Kontextmenüs, ein modernes und eines auf der alten API basierend, beide Kontextmenüs müssen im Hintergrund geladen werden), ebenso sind dadurch sind mehr Klicks notwendig
- Performance in W11 ist nach mehreren Benchmarks in einigen Bereichen erheblich schlechter
- W10 ist mittlerweile ausgereift und mit deaktiviertem SecureBoot/TPM 2.0 hat man ein stabiles System ohne große Risikoupdates für die nächsten Jahre. Ich möchte auch kein System, was immer mehr eingezäunt wird.
- Bisher kann der neue Windows 11 Store nichts, was nicht auch der Windows 10 Store kann. Ebenso gibt es noch weitere Inkonsistenzen, zB Windows Defender hat weiterhin das Windows 10-Design. Damit hat man noch ein Designwirrwar mehr als noch vorher.

Interessant für mich ist in Windows 11 Auto-HDR. Insgesamt überwiegen für mich derzeit aber die Nachteile gegenüber den Vorteilen. Wenn die gröbsten Mängel beseitigt sind, Android-Apps und auch alle anderen wichtigen Win32/64-Apps im Store sind und ich mir die Installationsroutinen sparen kann (das wären für mich zwei Riesenpluspunkte), dann prüfe ich gern nochmal einen Wechsel auf Windows 11. Momentan bleibe ich mindestens ein oder zwei Jahre bei Windows 10, je nachdem wie gut sich Windows 11 entwickeln wird.
 
@Surtalnar: Die Größe der Taskleiste kannst du über die Registry ändern. Im Schnelldurchlauf:
HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer\Advanced
Neuen DWORD (32-bit) und TaskbarSi anlegen, Wert auf 0, 1 oder 2 setzen
 
@witek: Habe ich getestet. Dann sind die Icons in der Infobar und die Uhrzeit unten rechts abgeschnitten. Das ist keine schöne Lösung und sieht irgendwie buggy aus.
 
@witek: ist das wirklich TaskbarSi oder hast du da nur was unterschlagen und es soll "TaskbarSize" heißen? Grundätzlich ist Microsoft ja mehr für elend lange und aussagekräftige Registrykeynamen bekannt (e.g. DoNotAllowRenameRegistryKeyValuesInRegistry)
 
@scar1: Ist tatsächlich TaskbarSi.
 
@witek: danke. habe grad mal etwas "recherchiert" und vermute, dass das Taskbar-Team dann wohl eher auf die Abkürzungen steht und ihre Parameter TaskbarSi, TaskbarDa und TaskbarLa genannt hat, während das Snap-grid Team dann mit "enableSnapAssistFlyout" eher dem klassischen ausgeschriebenem Namensschema zugetan ist.
 
@Surtalnar: Die Audioausgabe lässt sich über den Pfeil hinter dem Lautstärkeregler auswählen. Da drauf, dann hast du alle Geräte. Sind gleich viele Klicks, wie in 10. Nur Raumklang braucht mehr.
 
@Knarzi81: Das mit dem Raumklang scheint bei mir buggy zu sein. Ich steuere über HDMI ein Yamaha-AV an und kann zwar 5.1 auswählen. Sobald ich aber drauf klicke, verharrt die Auswahl bei Stereo. Zum Glück geht das noch über die alte Soundgeräte-Steuerung aus Pre-Windows-8-Zeiten.
 
Ein Frage hätte ich dann nochmal. Beim Upgrade von Windows 7 auf 10 hat man ja eine neue Seriennummer bekommen. Und bei 11 funktioniert dann einfach die von 10? Also könnte ich flexibel mit der selben Seriennummer Windows 11 installieren und sie später auch mal wieder für Windows 10 nutzten, oder was in meinem Fall interessant ist: auch nach dem Windows 10 Support Ende mit den alten Windows 10 Seriennummern, die vorher noch nie für Windows 11 genutzt wurden, immer noch Windows 11 installieren ohne dass Microsoft in der zwischen Zeit das kostenlose Upgrade Angebot zurück ziehen kann?
 
Win10 wird mein letztes Windows sein. Das bleibt solange wie möglich drauf. Danach kommt ein Linux drauf. Bye bye Windows, wir hatte gute und schlechte Zeiten aber jetzt ist Schluss!!
 
@Gimbley: Das habe ich seit XP jedes mal so gesagt. Tatsächlich habe ich Vista und 8 übersprungen. In der Praxis muss ich beruflich mich dann doch immer wieder damit abfinden und nutze auch zuhause ein W10 (zum zocken). Inzwischen ist's eine recht lange prozedur um das OS so zu konfigurieren, dass es mich nicht mehr stört plus die Installation von Start10 und Winsplit. So ist's dann fast so angenehm wie ein Mix aus XP und 7. Das neue Einstellungs-App taugt aber immer noch nicht wirklich.
 
Man muss natürlich beachten dass die meisten Nutzer Dank der halbjährlichen Updates NATÜRLICH ein Win10 am laufen haben welches funktional sowie technologisch derzeit recht nah an Win11 ist. Würde man das "original" Win10 herannehmen, wäre ein deutlicherer Unterschied seh- und spürbar.
Und da liegt die Krux. Mit Bestandshardware gibt es für mich keinen Anreiz als early adopter in die Bresche zu springen, neue Systeme bringen es evtl mit, oder bedingen es, siehe Alder Lake.
Aber Win11 mag die Basis setzen, sei es beim Thema Sicherheit, Multicore, "Apps" damit sich in den nächsten zwei Jahren spürbar etwas ändert.
Und bis dahin ist Win10 genauso gut oder schlecht wie gestern auch als es noch kein Win11 gab.
 
Ich habe den Artikel schon nach dem ersten Satz nicht weiter lesen möchten, wenn er so eingeleitet wird...
Diese Behauptung kommt nur von Newsseiten selbst - aber MS hat diese nie geäußert.

Prove me wrong.
 
@taeblov: Ach so?
"Right now we're releasing Windows 10, and because Windows 10 is the last version of Windows, we're all still working on Windows 10." That was the message from Microsoft employee Jerry Nixon, a developer evangelist speaking at the company's Ignite conference this week."
Quelle: https://www.theverge.com/2015/5/7/8568473/windows-10-last-version-of-windows
 
Mal wieder ein Startmenü-Ersatz, der viel Platz verschwendet und dabei wenig Informationen zeigt. Die neue "Einstellungsapp" hat nun zwar ein Hauptmenü, man erkennt aber weiterhin keinen Navigationspfad (Brotkrumen) oder kann mehrere Einstellungsfenster gleichzeitig öffnen. Sehe nur nachteile und keinen Vorteil in Win11 bisher.
 
Gerade testweise installiert - was für ein Käse:
- Windows Explorer total kastriert
- Es können nicht mehr generell alle Tray Symbole eingeblendet werden, man muss jedes einzeln freischalten
- Dann war kurzzeitig ein Bug, so dass alles auf der Taskleiste nicht mehr angezeigt wurde, nicht mal mehr der Start Button.
- Taskmanager nicht mehr per Rechtsklick auf Taskleiste erreichbar.
- Im Explorer muss ständig auf "weitere Optionen anzeigen" geklickt werden, wenn man z.B. eine Datei über das Kontextmenü mit Notepad++ öffnen will.
- Habe mich abgemeldet und gleich wieder angemeldet, dann dauert der Login fast 1 Minute
 
@R-S: also wenn ich einmal eine Datei mit etwas "anderem" geöffnet habe, dann bleibt dieses "andere" im unter-menu "öffnen mit.." drin. Jetzt mit VSCode getestet. Finde ich per se allerdings auch eher von Vorteil, dass diese ganzen "öffnen mit..." sachen gruppiert werden, statt ein elend langes Kontext-Menu zu haben.

Aber den Taskmanager als rechts-klick vermisse ich auch :-)
 
Ist auch wieder runter. Bleibe dann wohl bei Win10.
 
Sehr witzig...

Jahrelang wurde uns bewiesen warum runde Ecken (und OS-X) soo schlecht sind - jetzt bekommen wir sie (wieder zurück)

TPM und SecureBoot-Only -> für mich (und wohl viele Multi-OS-User) damit ein NoGo
 
Man verspürt keine Verbesserung. Im Gegenteil: 1. die dicke Schrift und ihre mittige Anordnung ist miserabel. 2. die kleine Schrift und das Layout im Explorer ist ebenfalls miserabel. 3. Die Taskleiste ist ohne Adresse, bevormundend und miserabel. Fazit: Windows 11 hat eine amateurhafte / benutzerunfreundliche Haptik - Windows 10 war besser.
 
Microsoft wollte doch eigentlich vermeiden das man drittanbieter Apps oder Programme braucht um alte Funktionen wieder herzustellen. Nachdem ich Win11 3 Tage getestet hatte war das System ein absolutes nogo für mich als IT-Techniker will ich schnell und Produktiv Arbeiten und meine Einstellungen und Funktionen nicht in 20 verschachtelten und an 5 Stellen suchen müssen. Inzwischen gibt es ja sehr viele Programme die das Startmenü wieder herstellen wie unter Win 10 auch das Taskmenü usw. Na soviel zu ihrem Versprechen. Für mich vorerst ein absolutes VISTA Debakel und damit ein nogo System.
 
Die Taskleiste geht gar nicht. Funktionen die man sehr ausgiebig nutzt gibt es nicht mehr. Man kann sie nicht mehr verscheiben oder vergrößern. Die Symbolleisten sind auch nicht mehr da. Alle schnellen Zugriffe sind damit nicht mehr verfügbar. Das geht gar nicht. Ich will mein Windows 10 zurück. Den Schrott kann Microsoft einstampfen.
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