Windows feiert Geburtstag:
Wir blicken auf die Erfolgsstory zurück

Windows 8 und Windows RT

Als Nachfolger von Windows 7 erschien im August 2012 das häufig kritisierte Windows 8. Mit der neuen Version, die unter Führung von Steven Sinofski und Julie Larson-Green entstand, versuchte Microsoft eine ganze Reihe von Neuerungen umzusetzen. Vor allem der neue sogenannte Startscreen sorgte zunächst für große Aufregung, weil mit ihm das Konzept der sogenannten Live-Tiles an die Stelle des klassischen Startmenüs trat und von den Nutzern eine grundlegende Umgewöhnung abverlangte. Der Startscreen war der Versuch, Windows für eine Touch-basierte Zukunft fit zu machen, doch für viele Anwender war die Umstellung schlichtweg zu drastisch.

Windows 8 Consumer PreviewWindows 8 Consumer PreviewWindows 8 Consumer PreviewWindows 8 Consumer Preview

Zwar führte Microsoft zusammen mit seinen Hardware-Partnern zunächst eine Vielzahl von Tablets und 2-in-1-Geräten mit abnehmbarer Tastatur ein, doch diese kamen bei den Nutzern nicht sonderlich gut an - was häufig auf das Betriebssystem zurückgeführt wurde. Seit Windows 8 gibt es nicht nur den Startscreen, sondern auch spezielle Apps und ein vollkommen überarbeitetes Design, die eigentlich für den Einsatz auf Geräten aller Art mit unterschiedlichsten Bildschirmgrößen konzipiert sind. Weil diese Apps ein neues Rahmenwerk nutzen, können sie auch auf ARM-basierten Geräten laufen, weshalb Microsoft zum Start von Windows 8 sogar mit dem Surface ein eigenes Tablet mit abnehmbarer Tastatur einführte, das auf einem ARM-Prozessor von Nvidia basierte.

Das auf den ARM-basierten Geräten verwendete sogenannte Windows RT war im Grunde der Versuch, vollständig auf die neue Designsprache und die neue Art der weitestgehend plattformunabhängigen Anwendungsentwicklung zu setzen. Aufgrund der weiterhin mangelnden Integration zwischen den neuen Apps, dem weiterhin großen Bedarf an der Nutzung der klassischen Windows-Software und dem teilweise nicht wirklich ausgereiften Design wurde Windows 8 für Microsoft schnell zum Desaster. Das Unternehmen entschied sich deshalb, bereits recht kurz nach der Einführung eine grundlegende Überarbeitung vorzunehmen.

Windows 8.1

Das im Oktober 2013 eingeführte Windows 8.1 sollte eigentlich die von Microsoft bei Windows 8 gemachten Fehler ausmerzen. Man war bemüht, in vielerlei Hinsicht auf die Kritik der Nutzer einzugehen und ließ deshalb unter anderem den zuvor gestrichenen Start-Button wieder in die Taskleiste zurückkehren. Es dauerte nur knapp ein Jahr, bis Windows 8.1 nach der weitestgehend als gescheitert betrachteten Einführung von Windows 8 auf den Markt kam. Auch der Startscreen wurde grundlegend überarbeitet und es erfolgte eine tiefergehende Integration von OneDrive.

Windows 8.1 ReviewWindows 8.1 ReviewWindows 8.1 ReviewWindows 8.1 Review

Windows 8.1 wurde deutlich besser angenommen als der Vorgänger, konnte sich aber nie gegen Windows 7 durchsetzen. Besonders problematisch war dabei, dass ein Bezug über Windows Update nicht möglich war, weil Microsoft unter der Haube grundlegende Veränderungen vorgenommen hatte. Stattdessen war stets eine Neuinstallation nötig. Mit Windows 8.1 begann allerdings auch in anderer Hinsicht eine neue Ära. Mit dem neuen Betriebssystem begann Microsoft, jährlich größere Updates für Windows zu veröffentlichen, statt an seiner bis dato üblichen Strategie der Einführung einer neuen Major-Version alle zwei bis drei Jahre festzuhalten.

Windows 10

Nach dem Scheitern von Windows 8 und 8.1 war Microsoft bemüht, schnell mit einer besseren Alternative aufzuwarten, sodass Mitte 2015 das neue Windows 10 erschien. Zuvor hatte es eine Reihe von Vorabversionen gegeben, die im Rahmen des ebenfalls neu eingeführten sogenannten Windows Insider Programms erschienen. Mit dem neuen Programm versucht Microsoft, das Feedback der Anwender in die Entwicklung seines Betriebssystems einfließen zu lassen, was auch maßgeblich zu Design und Funktionalität von Windows 10 beigetragen hat. Unter anderem kehrte mit Windows 10 ein richtiges Startmenü zurück, das Elemente des klassischen Windows-Startmenüs mit dem Startscreen und seinen Live-Tiles kombiniert.

Windows 10 Preview (Build 9860)Windows 10 Preview (Build 9860)Windows 10 Preview (Build 9860)Windows 10 Preview (Build 9860)

Windows 10 brachte auch die sogenannte Universal Windows Platform (UWP) mit, eine weiterentwickelte Variante dessen, was mit dem Metro-Design von Windows 8 erstmals erschienen war. Neben diversen neuen Funktionen, allen voran einem System zur Nutzung virtueller Desktops, DirectX12 und einem neuen Browser namens Edge, führte Microsoft mit Windows 10 auch den hauseigenen Sprachassistenten Cortana ein. Hinzu kamen diverse neue, ab Werk enthaltene Apps, die allesamt wie auch die meisten grundlegenden Windows-Funktionen mit einem neuen Design versehen wurden.

Kritik fing sich das Unternehmen vor allem wegen seiner aggressiven Versuche ein, die Nutzer älterer Versionen zum Upgrade zu bewegen. Lange war das Upgrade nicht nur kostenlos, sondern wurde auch mit diversen Meldungen und anderen Werbemaßnahmen in den älteren Versionen beworben. Unter anderem wurde das Upgrade sogar teilweise erzwungen, was die Redmonder teilweise sogar ins Visier von Behörden geraten ließ. Weil Windows 10 die Vision des gemeinsamen Kerns für alle Varianten vorantrieb, dient es heute auch als Plattform für die Microsoft-Spielekonsolen der Xbox-Serie. Infografik: Tastenkombinationen für Windows 8 bis Windows 10Tastenkombinationen für Windows 8 bis Windows 10 Eine der wichtigsten Neuerungen war die Umstellung auf halbjährlich erscheinende Major-Updates, durch die Windows 10 konstant weiterentwickelt wurde. Erste Beispiele für die kontinuierliche Weiterentwicklung waren die ersten größeren Updates, die Microsoft seit 2015 jeweils im Frühjahr und Herbst veröffentlichte. Mit ihnen wuchs der Funktionsumfang stetig, sodass heute unter anderem erweiterte Funktionen zum Umgang mit der Eingabe per Stylus zur Verfügung stehen.

Windows 10 November 2019 UpdateWindows 10 November 2019 UpdateWindows 10 November 2019 UpdateWindows 10 November 2019 Update
Windows 10 November 2019 UpdateWindows 10 November 2019 UpdateWindows 10 November 2019 UpdateWindows 10 November 2019 Update

Das brachte Windows 10 20H1

Im Herbst 2019 hatte Microsoft diesen Update-Rhythmus allerdings erstmalig unterbrochen: Denn das November-2019-Update war nicht viel mehr als ein Service Pack und bot kaum echte Neuerungen.

Das nächste "richtige" Update gab es dann im Mai 2020. Die Version, die Microsoft als 20H1 entwickelt und u. a. als Versionsnummer 2004 veröffentlicht hat, brachte wieder zahlreiche Neuerungen mit sich.
Infografik Windows 10 Mai 2020 Update: Die wichtigsten NeuerungenWindows 10 Mai 2020 Update: Die wichtigsten Neuerungen
So hatte es im Mai 2020 zahlreiche kleinere Änderungen an der Windows-Oberfläche gegeben, darunter eine verbesserte schnelle Suche, eine überarbeitete Cortana-Erfahrung. Dazu kamen Neuerungen bei virtuellen Desktops und Benachrichtigungen.

Microsoft hatte außerdem weiter daran gearbeitet, die Einstellungen zu verbessern und die gute alte Systemsteuerung auszudünnen bzw. in die aktuelle Oberfläche zu übersiedeln. Neu waren eine überarbeitete Übersicht der installierten und genutzten Sprachen und eine erstmalige Möglichkeit zum Wiederherstellen von Windows über die Cloud. Dazu gab es auch noch die Unterstützung von Bluetooth 5.1.

Schließlich gibt es auch diverse Neuerungen bei System-Apps, Verbesserungen bei der Zugänglichkeit und wie immer viele kleinere Änderungen, Verbesserungen und natürlich auch Bugfixes. Allerdings hat sich bereits im Mai 2020 gezeigt: Bahnbrechende Neuerungen bieten die "großen" Feature-Updates längst nicht mehr. Windows 10 Oktober 2020 Update: Die wichtigsten NeuerungenWindows 10 Oktober 2020 Update: Die wichtigsten Neuerungen Das gilt natürlich auch für die Herbst 2020-Variante, also Version 20H2 (das auch tatsächlich so heißt und nicht länger Version 2009 oder Ähnliches - um Verwirrungen mit Jahreszahlen zu vermeiden, nimmt Microsoft mittlerweile die Jahreszahl, damals also 20, und das Halbjahr (H2) der Veröffentlichung und fügt das dann zu 20H2 zusammen), auch das letzte Oktober-Update war nur eine Art Service Pack ohne echte Neuerungen.

Windows 10 21H1 mit Umbrüchen und Veränderungen

Das nächste Update (Version 21H1), das den Codenamen Iron trug, zeigte sich bereits mit einigen ersten Builds, zunächst war aber kaum bekannt, was das ursprünglich für das Frühjahr 2021 erwartete Update bringen sollte. Es war auch nicht einmal klar, ob Microsoft überhaupt den Termin halten konnte oder wollte, denn einerseits wollte der Redmonder Konzern offenbar wieder zu einem "Ein Update pro Jahr"-Rhythmus zurück (mit 21H1/21H2 im Herbst 2021), andererseits brachte die anhaltende Coronapandemie alle Zeitpläne durcheinander.

Später trat Windows 10 in den Hintergrund. Es wird zwar parallel zum neuen Windows 11 angeboten, aber Microsoft hatte mit Version 21H1 kaum Neuerungen eingeführt. Stattdessen begann eine Konzentration auf den Nachfolger, sodass künftig nun noch seltener eine Aktualisierung erfolgen sollte. Windows 22H2 war im November 2022 veröffentlicht worden, brachte aber keine größeren Neuerungen mit sich, da man bei Microsoft versuchte, einen fließenden Übergang zu Windows 11 zu schaffen.

Eine Rolle spielte auch das "neue" Windows 10X. Der modulare Windows 10-Ableger sollte für normale PCs im Frühjahr 2021 starten und erst später Dual-Screen-Support erhalten. Kurzum: Die Windows-Welt war im Umbruch und damit blieb es auch spannend. Dann kam allerdings der Paukenschlag: Windows 10X wurde aufgegeben und die Entwickler abgezogen. Stattdessen begann man, viele der Neuerungen aus Windows 10X, allen voran das neue Startmenü, in das "normale" Windows zu integrieren, sodass bereits Mitte 2021 klar wurde, dass Microsoft nach einer Strategieänderung innerhalb kürzester Zeit das neue Windows 11 einführen würde.

Windows 11 soll den Weg in die Windows-Zukunft ebnen

Nachdem im Juni 2021 eine erste Preview-Build von Windows 11 die Runde gemacht hatte, ging es schnell. Wenig später stellte Microsoft das zuvor unter dem Codenamen "Sun Valley" entwickelte Re-Design mit vielen Elementen von Windows 10X dann offiziell vor. Schon im Oktober erfolgte der offizielle Launch und Windows 11 kam innerhalb kürzester Zeit kommerziell auf den Markt. Wobei es aufgrund neuer Einschränkungen durch geänderte Sicherheitsfunktionen nicht möglich ist, jeden mit Windows 10 laufenden Rechner ohne Weiteres auf Windows 11 zu bringen. Windows 11 Infografik: Die wichtigsten NeuerungenWindows 11 Infografik: Die wichtigsten Neuerungen Windows 11 wurde trotz der Probleme bereits früh gut angenommen, sodass eine Vielzahl von neuen PC-Systemen damit erhältlich ist. Durch das modernere Design und eine Ausrichtung auf mobile Geräte, mit einem deutlich merkbaren Trend zu ARM-basierten PCs sieht sich Microsoft wahrscheinlich für die kommenden Jahre gut aufgestellt. Mit Windows 11 SE kam eine etwas abgespeckte Version auf den Markt, die sich ausschließlich an den Bildungssektor richtet und vor allem mit Chrome OS konkurrieren soll.


Seit Anfang 2022 war die Verfügbarkeit von Windows 11 für mehr upgradefähige Rechner gegeben. Noch muss sich zeigen, wie das neue Betriebssystem von den Nutzern in der großen Masse angenommen wird. Die zahlreichen, vor allem optischen Veränderungen dürften ein wenig Umgewöhnungszeit benötigen. Allerdings ist Windows 11 bisher rein technisch gesehen kein wirklich großes Upgrade, sondern eher der Versuch, den PC-Markt mithilfe eines "neuen Anstrichs" anzukurbeln. Für die Nutzer bedeutete dies aber auch, dass endlich der lang erwartete wirklich frische Wind im Hinblick auf Optik Einzug hielt, da Microsoft viele ältere Komponenten optisch überarbeitete und nach und nach aktualisierte.

Mit Windows 11 SE bot Microsoft seit November 2021 sein Betriebssystem auch in einer neuen Version für Low-End-PCs mit wenig Rechenleistung an, die die Nachfolge des S-Modus von Windows 10 antrat. Im Grunde konkurrierte Microsoft seitdem also direkt mit Googles Chrome OS. Allerdings wurde das Produkt im Sommer 2025 wieder aufgegeben.

Windows 11 auf rund 26 Prozent aller Systeme im Einsatz

Mittlerweile läuft Windows 11 auf rund 55 Prozent aller Systeme (Stand November 2025) wurde so zum populärsten Windows-Release, vor dem noch immer weitverbreiteten Windows 10. Windows 10 wird hingegen seit Oktober 2025 offiziell nicht mehr mit Sicherheitsupdates versorgt, weshalb schon einige Monate vorher ein neuer Hardware-Upgradezyklus begann.

Hintergrund war unter anderem, dass geänderte Hardware-Anforderungen, die für die meisten Nutzer einen PC mit TPM-Chip voraussetzen, eingeführt wurden. Windows 10 kann unter bestimmten Voraussetzungen aber für etwa ein Jahr noch weiter verwendet werden, weil die Update-Versorgung auf Druck von Verbraucherschützern zumindest in der EU kostenlos verlängert werden kann.

Windows as a Service: Streaming-Desktop und mehr Werbung in Arbeit

Unterdessen gibt es innerhalb des Softwarekonzerns Bestrebungen, Windows 11 an mehr Stellen mit Werbemaßnahmen zu versehen, um so neue Einnahmequellen zu erschließen. Noch steckt dieser Ansatz aber in den Kinderschuhen.

Langfristig müssen wir uns wohl darauf einstellen, dass Microsoft Windows 11 in Richtung eines PC-as-a-Service-Modells bewegt, sodass der Nutzer im Grunde auf einen per Cloud gehosteten Desktop zugreift, wobei die Server auch die Rechenleistung vorgeben. Ähnlich wie beim Game-Streaming per Xbox Game Pass würden dann Microsoft-Server eine je nach Zahlungswilligkeit des Nutzers variierende Leistung anbieten - vom einfachen Office-System, bis hin zum leistungsstarken Gaming- oder Workstation-PC.

Später arbeitete Microsoft bereits an den nächsten großen Updates für Windows 11, nachdem man das Betriebssystem seit seiner Einführung laufend aktualisiert hat. Mit Windows 11 22H2 wurden diverse Neuerungen eingeführt, sodass der Datei-Explorer eine bessere Übersicht mithilfe von Tabs bot, die Kontextmenüs aufpoliert wurden und die Alt-Tab-Übersicht verbessert wurde.

Microsoft wollte zunächst weiter mit diversen kleineren Updates für Neuerungen sorgen, bevor in der zweiten Jahreshälfte 2023 wieder ein größeres Funktions-Update Einzug hielt. Durch die Versionsvielfalt von Windows 11, bei der mehrere Varianten parallel mit unterschiedlichen Entwicklungsständen erprobt werden, ist das Windows Insider-Programm zuletzt allerdings nicht gerade übersichtlicher geworden.

Microsoft Copilot - KI-Assistent für Windows 11 im Video vorgestellt

KI jetzt integraler Teil von Windows

Im Herbst 2023 ging Windows 11 23H2 in die allgemeine Verfügbarkeit, wobei sich vor allem Microsofts massive Investitionen im Bereich der Künstlichen Intelligenz deutlich bemerkbar machten. Mit Windows Copilot hat man seitdem auch in Windows 11 einen KI-Assistenten integriert, der in ähnlicher Form auch Teil von immer mehr anderen Microsoft-Produkten wurde.

Windows bekam eine Seitenleiste spendiert, in der der Copilot in Form eines KI-Chatbots untergebracht wurde. Außerdem wurden Paint, die Fotos-App und sogar das Snipping-Tool mit KI-Funktionen erweitert, um so etwa die Bildbearbeitung oder das Auffinden von Fotos zu bestimmten Themen zu erleichtern.

Viele der KI-Features wurden rückwirkend auch für Windows 10 nachgeliefert, weil das alte Betriebssystem gerade im Business-Bereich noch einen sehr hohen Marktanteil hatte.

Neben KI diverse kleinere Neuerungen

Weiterhin wurde Windows 11 23H2 aber auch mit einigen anderen sinnvollen Neuerungen ergänzt, sodass eine cloudbasierte Backup-Funktion und eine erweiterte Unterstützung für die Bedienung mit Sprachbefehlen Einzug hielten. Ebenfalls neu war, dass man endlich in praktisch jedem beliebigen Texteingabefeld auch Stifteingaben vornehmen kann, sodass die Nutzung von Tablets ohne die ständige Notwendigkeit der Bildschirmtastatur erfolgen kann.

Windows 12 wurde 2024 erwartet, es blieb bei Windows 11

Mittlerweile gab es mit Windows 11 24H2 und 25H2 zwei größere Funktionsupdates für Microsofts Betriebssystem, mit denen vor allem die Integration von KI-Funktionen stetig vorangetrieben wurde, womit es inzwischen kaum einen Bereich gibt, in dem der KI-Assistent Copilot nicht allgegenwärtig wurde. Die neuen Ausgaben legten den Fokus wohl noch stärker auf KI-Dienste und sollen die Art der Nutzung des Microsoft-Betriebssystems nachhaltig verändern.

Mit Windows 11 25H2 hielt zudem ein grundlegend überarbeitetes Startmenü Einzug, während auch die Kontextmenüs aufgeräumt und so leichter bedienbar gemacht werden. Unterdessen hat Microsoft seine Vision von Windows 11 als "Agentic OS" verkündet, in deren Rahmen das Betriebssystem zu einem "KI-Agenten" werden soll, der Aufgaben für den Nutzer automatisch und mit Hilfe Künstlicher Intelligenz erledigt. Dazu greift man inzwischen sogar die Taskleiste an.

KI, KI und noch mehr KI - Nutzerwünsche ungeachtet

Die Wünsche der Anwender bleiben bei Microsofts jüngsten Plänen weitestgehend auf der Strecke, wie sich an einer wachsenden Zahl kritischer Äußerungen der Nutzerschaft nachvollziehen lässt. Wer ein Betriebssystem für seinen PC sucht, bei dem es nur darum geht, eine Plattform für seine Anwendungen zu haben, die möglichst performant und nutzerfreundlich ist, muss sich künftig wohl anderweitig umschauen.

Microsoft dürfte hingegen auch in den nächsten Jahren weiter darauf setzen, Windows als Vehikel für die Vermarktung seiner KI-Dienste zu nutzen, um so die massiven Investitionen und deren Entwicklung zugunsten seiner Aktionäre wieder reinzuholen. Die Zeiten, in denen man die Entwicklung von Windows aus Sicht eines Enthusiasten begeistert verfolgen konnte, dürften vorerst vorbei sein. Immerhin gibt es eine Reihe von Tools wie Flyoobe, mit denen sich Windows zumindest teilweise entschlacken lässt.

Im Hinblick auf die Hardware-Unterstützung zeichnet sich außerdem ab, dass Microsoft und seine Partner immer stärker auch auf ARM-basierte Chips setzen, um die entstandene Performance- und Effizienz-Lücke gegenüber dem Apple-Lager zu schließen. Entsprechende Chips wurden ab der Mitte des Jahres 2024 eingeführt. Intel- und AMD-Chips sind unterdessen längst nicht irrelevant geworden. Mehr Informationen zu Windows 11 sind wie immer in unserem Special zu finden, sobald sie verfügbar sind.

Wie ist eure "persönliche" Windows-Story? Erzählt uns in den Kommentaren von euren ersten, besten und auch schlimmsten Erfahrungen mit Windows, welche Version eure liebste war und ist und was ihr von der aktuellen Entwicklung bei Microsoft haltet! Wir freuen uns auf eure Meinungen und Anekdoten!

Windows 10 ISO Direkt-Download Download via Media Creation Tool

Windows 11 ISO Direkt-Download Download via Media Creation Tool

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Zusammenfassung
  • Windows feiert 40. Geburtstag
  • Windows 1.0 startete am 20.11.1985
  • Ursprünglich "Interface Manager" genannt
  • Windows 1.0 kostete 99 US-Dollar
  • Windows 2.0 unterstützte 32-Bit-Technologie
  • Windows 3.0 brachte 1990 den Durchbruch
  • Windows 95 mit großer Marketing-Kampagne
  • Windows XP bis 2014 mit Support
  • Windows 7 ist bis heute sehr populär
  • Windows 8.x und 10 brachten große Veränderungen
  • Windows 11 SE für Bildungssektor verfügbar
  • Windows 11 fokussiert auf KI-Dienste ab 2024

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