Windows feiert Geburtstag:
Wir blicken auf die Erfolgsstory zurück
Unter dem Codenamen "Chicago" ging Windows 95 im Jahr 1994 in seine erste breit angelegte Testphase. Mehr als 20.000 Kunden, Enthusiasten, Software-Entwickler und Hardware-Hersteller aus über 20 Ländern in aller Welt erhielten die Vorabversion. Im Februar 1995 ging Windows 95 dann in einer Testversion an wenige ausgesuchte Tester, die allerdings ein Geheimhaltungsabkommen unterzeichnen mussten. Ende August 1995 wurde dann die fertige Ausgabe zum Verkauf freigegeben, mit der der Abschied von der 16-Bit-Architektur endgültig
wurde.
Der Marktstart erfolgte mit einer riesigen Marketing-Kampagne, was dann auch für einen nie dagewesenen Erfolg des neuen Betriebssystems sorgte. Unter anderem hielt nun echtes Multitasking auch bei den "Nicht-NT-Systemen" Einzug. Mit der zweiten Version Windows 95B wurden erstmals Festplattenpartitionen von mehr als zwei Gigabyte Kapazität unterstützt. Besonders auffällig war die stark überarbeitete Benutzeroberfläche, zu der auch das neue Startmenü, Kontextmenüs und der Desktop gehören. Windows 95B bot außerdem erstmals USB-Support, der jedoch erst mit der 1997 erschienenen Version 95C einigermaßen einwandfrei seinen Dienst tat.
1996 hielt auch Microsofts Browser Internet Explorer 3.0 erstmals auf breiter Front Einzug. Innerhalb der ersten Woche nach dem Termin der offiziellen Verfügbarkeit wurde die Software bereits mehr als eine Million Mal heruntergeladen, obwohl das Internet damals bei Weitem nicht seine heutige Bedeutung erreicht hatte. Im selben Jahr kam zudem Windows NT 4.0 auf den Markt, das eine ähnliche Oberfläche wie Windows 95 spendiert bekommen hatte.
1999 wurden mit Windows 98 Second Edition diverse sinnvolle Neuerungen eingeführt, die dem Betriebssystem zu einem schnellen Erfolg verhalfen. Unter anderem wurde die USB-Unterstützung deutlich verbessert und erstmals konnte eine Internetverbindung eines Rechners mittels der Verbindungsfreigabe auch von anderen Rechnern genutzt werden. Aufgrund der Beliebtheit wurde der Support deutlich länger aufrechterhalten als ursprünglich geplant war. Hintergrund waren die Probleme mit Windows Millennium, das bis zur Einführung von Windows Vista oft als größter Fehlschlag in der Geschichte von Windows betrachtet wurde.
Die Kunden schätzten an Windows 2000 stets die hohe Stabilität, was bei XP anfangs keineswegs der Fall war. Gerade in Unternehmen wurde Windows 2000 noch lange an Workstation-Systemen eingesetzt, was vor allem auf die langjährige Unterstützung durch Microsoft und ständige Aktualisierungen zurückzuführen ist. Im Gegensatz zu den Nachfolgeversionen musste Windows 2000 nicht durch Microsoft aktiviert werden, sondern konnte nach Eingabe eines gültigen Produktschlüssels sofort genutzt werden. Im Juli 2010 endete der Support durch Microsoft dann endgültig.
Der Marktstart erfolgte mit einer riesigen Marketing-Kampagne, was dann auch für einen nie dagewesenen Erfolg des neuen Betriebssystems sorgte. Unter anderem hielt nun echtes Multitasking auch bei den "Nicht-NT-Systemen" Einzug. Mit der zweiten Version Windows 95B wurden erstmals Festplattenpartitionen von mehr als zwei Gigabyte Kapazität unterstützt. Besonders auffällig war die stark überarbeitete Benutzeroberfläche, zu der auch das neue Startmenü, Kontextmenüs und der Desktop gehören. Windows 95B bot außerdem erstmals USB-Support, der jedoch erst mit der 1997 erschienenen Version 95C einigermaßen einwandfrei seinen Dienst tat.
1996 hielt auch Microsofts Browser Internet Explorer 3.0 erstmals auf breiter Front Einzug. Innerhalb der ersten Woche nach dem Termin der offiziellen Verfügbarkeit wurde die Software bereits mehr als eine Million Mal heruntergeladen, obwohl das Internet damals bei Weitem nicht seine heutige Bedeutung erreicht hatte. Im selben Jahr kam zudem Windows NT 4.0 auf den Markt, das eine ähnliche Oberfläche wie Windows 95 spendiert bekommen hatte.
Windows 98
Mitte 1998 kam das zuvor unter dem Codenamen "Memphis" entwickelte Windows 98 auf den Markt, das die Linie der Nicht-NT-Systeme von Microsoft fortführte. Der Verkauf lief als "Update" zu Windows 95 von Anfang an ordentlich, obwohl Windows 98 zunächst noch zahlreiche Fehler aufwies, die erst mit der späteren Veröffentlichung der sogenannten Second Edition einigermaßen unter Kontrolle gebracht werden konnten. Besonders berühmt wurde ein Vorfall während der Vorstellung anlässlich der Consumer Electronics Show 1998, als ein Bluescreen-Absturz den Microsoft-Gründer Bill Gates bei seinem Bühnenauftritt blamierte. Das neue Betriebssystem war anfangs in mehr als 40 Ländern erhältlich.1999 wurden mit Windows 98 Second Edition diverse sinnvolle Neuerungen eingeführt, die dem Betriebssystem zu einem schnellen Erfolg verhalfen. Unter anderem wurde die USB-Unterstützung deutlich verbessert und erstmals konnte eine Internetverbindung eines Rechners mittels der Verbindungsfreigabe auch von anderen Rechnern genutzt werden. Aufgrund der Beliebtheit wurde der Support deutlich länger aufrechterhalten als ursprünglich geplant war. Hintergrund waren die Probleme mit Windows Millennium, das bis zur Einführung von Windows Vista oft als größter Fehlschlag in der Geschichte von Windows betrachtet wurde.
Windows Millennium
Windows Millennium war das letzte Betriebssystem der sogenannten Windows 9x-Reihe beziehungsweise DOS-Linie. Die Grundlage bildete Windows 98 SE, wobei unter anderem der neue Windows Media-Player 7 Einzug hielt. Weiterhin wurde die Unterstützung für den USB-Standard deutlich verbessert. Es gab jedoch von Anfang an massive Stabilitätsprobleme, was Windows Millennium einen nachhaltig schlechten Ruf einbrachte. Erst nach diversen Updates konnte Windows ME einigermaßen zuverlässig eingesetzt werden.Windows 2000
Die Betaphase von Windows 2000 begann schon im Herbst 1997, als unter der Bezeichnung Windows NT 5.0 eine erste Vorabversion an Tester ging. Der Name Windows 2000 wurde ab 1998 verwendet. Mitte Februar 2000 erschien dann die erste finale Ausgabe des vor allem im Business-Bereich sehr beliebten Betriebssystems. Zwar war es mit rund 800 DM kostenintensiv, doch im Laufe der Zeit fand Windows 2000 auch unter Privatanwendern viele Fans, was auch auf seine hohe Kompatibilität zu Programmen zurückzuführen ist, die eigentlich für Windows XP entwickelt wurden.Die Kunden schätzten an Windows 2000 stets die hohe Stabilität, was bei XP anfangs keineswegs der Fall war. Gerade in Unternehmen wurde Windows 2000 noch lange an Workstation-Systemen eingesetzt, was vor allem auf die langjährige Unterstützung durch Microsoft und ständige Aktualisierungen zurückzuführen ist. Im Gegensatz zu den Nachfolgeversionen musste Windows 2000 nicht durch Microsoft aktiviert werden, sondern konnte nach Eingabe eines gültigen Produktschlüssels sofort genutzt werden. Im Juli 2010 endete der Support durch Microsoft dann endgültig.
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