Windows feiert Geburtstag:
Wir blicken auf die Erfolgsstory zurück
Windows 3.0
Als Windows 3.0 1990 auf den Markt kam, hielten zahllose Neuerungen und eine Vielzahl von Programmen Einzug, die dafür sorgten, dass man, obwohl Windows weiterhin auf DOS aufsetzte, erstmals von Windows selbst als Betriebssystem sprach. Seit der Version 3.0 kann Windows auf verschiedenen Plattformen eingesetzt werden, ohne dass dafür eine speziell für den jeweiligen Prozessor gedachte Version nötig ist. Ab Werk wurde nun die Grafikausgabe per VGA unterstützt und die bis heute übliche Registrierungsdatenbank hielt Einzug.Windows 3.0 wurde millionenfach verkauft. Bereits nach vier Monaten hatte Microsoft eine Million Kopien zu einem Verkaufspreis von 150 Dollar abgesetzt. Bis zum Jahr 1991 ging Windows 3.0 dann immerhin 25 Millionen Mal über die Ladentheken. Allmählich begann auch der Abschied von der Diskette als Installationsmedium, denn schon die mit Multimedia-Funktionen erweiterte Ausgabe Windows 3.00a wurde nur noch auf CD-ROM angeboten.
Windows 3.1 und 3.11
Mit dem Anfang März 1992 veröffentlichten Windows 3.1 begann der große kommerzielle Erfolg von Microsofts Betriebssystem. Ab dieser Ausgabe wurden Soundkarten standardmäßig unterstützt und die Ausgabe von hohen Bildschirmauflösungen und Farbtiefen bis zu 32 Bit wurde möglich. Dies sorgte allerdings auch dafür, dass viele Programme, die für die Vorgängerversion entwickelt wurden, nicht mehr in Verbindung mit dem neuen Windows 3.1 eingesetzt werden konnten.Microsoft nahm mit Windows 3.1 auch den Kampf gegen "Softwarepiraten" auf, indem das Unternehmen ein Hologramm auf den Installationsmedien und das sogenannte Echtheitszertifikat einführte. Außerdem erprobte Microsoft eine Art Prüfung, durch die Probleme mit alternativen DOS-Versionen wie DRDOS verursacht werden sollten, deaktivierte diese aber in der fertigen Retail-Version. Zu den technischen Neuerungen gehörten die Unterstützung für TrueType-Fonts und die Möglichkeit, Dateien zwischen Fenstern per Drag-and-drop hin und her zu bewegen.
Mit dem im November 1993 erschienenen Windows 3.11 für Workgroups wurde erstmals der Zugriff auf das Internet möglich. Über ein Update konnte das TCP/IP-Protokoll nachinstalliert werden, sodass langfristig auch die Chance bestand, per ISDN und DSL ins Internet zu kommen. Die Mindestanforderung war damals ein 386SX oder 386DX Prozessor von Intel oder ein kompatibles Produkt von anderen Herstellern wie AMD und VIA. Windows 3.11 war insgesamt 15 Jahre verfügbar, konnte es doch bis Ende 2008 noch von Geräteherstellern erworben werden, die es unter anderem auf Embedded-Systemen einsetzten.
Windows NT
Schon 1992 wurde Windows NT, wobei der Namenszusatz für "New Technology" steht, anlässlich der Win32 Professional Developers Conference in San Francisco erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Zu den Zielen der neuen, modular entwickelten Plattform gehörte eine deutlich größere Stabilität, die das neue System für die Verwendung auf Server-Systemen besser geeignet machte. Es gab Varianten für Workstations und für Server-Systeme, NT war also von vornherein eigentlich für den Business-Markt konzipiert.Mitte 1993 war mit Windows NT 3.1 die erste Ausgabe im Handel erhältlich, mit der der Abschied von der Abhängigkeit von MSDOS begann. Mit NTFS hielt ein neues Dateisystem Einzug und schon von Anfang an wurde ein 32-Bit-Kernel verwendet. Dadurch entstanden diverse Kompatibilitätsprobleme mit den älteren Versionen von Windows, weshalb Microsoft sich entschied, die DOS-basierte Windows-Familie zunächst weiterzuentwickeln, vor allem um Spiele-Nutzern weiter attraktive Produkte zu bieten.
1994 bzw. 1995 hielten Windows NT 3.5 bzw. 3.51 Einzug. Diese Version brachte vor allem Detailverbesserungen mit, die für eine größere Stabilität sorgten. NT 3.51 unterstützte diverse neue 32-Bit-Anwendungen, die zuvor nicht lauffähig waren und wird noch heute vielerorts auf isolierten Systemen eingesetzt. Es konnte auf diversen Plattformen eingesetzt werden, darunter neben RISC-Systemen ab der Version 3.51 auch auf PowerPC-Plattformen.
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