Windows 10 Key auslesen:
So einfach funktioniert es!
Mit zwei einfachen Optionen und ohne Fachwissen ist es möglich, den Windows Produktschlüssel auszulesen. Wir zeigen euch Schritt für Schritt, wie ihr den Lizenzschlüssel des Betriebssystems mit Hilfe der Eingabeaufforderung oder diverser Software ohne Probleme anzeigen lassen könnt.
Mussten Nutzer früher nach Lizenzaufklebern und Windows-CDs suchen, um den Produktschlüssel des Betriebssystems herauszufinden, wird dieser seit geraumer Zeit nur noch digital im BIOS beziehungsweise UEFI gespeichert und ist selbst dort für Otto Normalverbraucher nicht immer auffindbar. Mit einfachen Hilfsmitteln oder Drittanbieter-Software ist es jedoch möglich, den Windows 10-Key bzw. Windows 11-Key auszulesen. Wir zeigen euch, wie es funktioniert.
Schritt 1: CMD suchen
Schritt 2: Als Admin öffnen
Je nach vordefinierten Sicherheitseinstellung kann es vorkommen, dass euch Windows vor dem Öffnen nach eurem Passwort oder der gewählten PIN fragt. Ist diese Hürde genommen, kann der folgende Befehl in die Eingabeaufforderung hineinkopiert (STRG + C / V) und mit der Eingabetaste (Enter) bestätigt werden.
Danach erscheint unter dem Hinweis "OA3xOriginalProductKey" der von euch genutzte, 25-stellige Windows 10-Lizenzschlüssel, den ihr aus der Eingabeaufforderung zum Beispiel in ein Textdokument kopieren könnt. Alternativ kann anstelle der Eingabeaufforderung auch die Windows PowerShell verwendet werden, die nach dem gleichen Prinzip funktioniert.
Mit diesem simplen Befehl wird der Windows 10-Code sichtbar
Die beliebtesten Programme zum Anzeigen des Lizenzschlüssels
Nach dem Entpacken der heruntergeladenen Zip-Datei reicht ein Doppelklick auf die .exe-Datei im jeweiligen Programmordner, um den Windows 10-Key auszulesen. Auch hier stehen euch jeweils einfache Optionen zur Verfügung, um diesen in ein anderes Dokument zu kopieren. Alternativ bietet sich die Aufnahme eines Screenshots, das händische Abschreiben oder abfotografieren an. In einem kurzen Video erklären wir euch den Prozess anhand des ProduKey-Downloads im Detail.
Sonderfälle: In dem speziellen Fall, wenn sich der im BIOS / UEFI hinterlegte Windows 10 Key, von dem der installierten Version unterscheidet, helfen Tools wie ShowKeyPlus. Diese ermöglichen es, beide Lizenzschlüssel auszulesen und zu sichern. Ein praxisnahes Beispiel für die Anwendung dieser Software wäre, wenn ihr euren PC, Laptop oder das Mainboard aus zweiter Hand erstanden und für die Neuinstallation von Windows 10 oder 11 nicht den hinterlegten, sondern einen gänzlich neuen Lizenzschlüssel verwendet habt. In dem Fall interessiert euch beim Auslesen nur der sogenannte "Installed Key" anstelle des "Original Key".
Ihr habt einen weiteren Weg gefunden, den Windows 10-Key auszulesen und Windows zu aktivieren? Hinterlasst uns gerne einen Kommentar oder nutzt die "Tipp einsenden"-Funktion, um uns eure Ideen zukommen zu lassen.
Den Windows 10-Key mit Hilfe der Eingabeaufforderung anzeigen
Der einfachste und zuverlässigste Weg führt über die Eingabeaufforderung unter Windows 10, auch bekannt als CMD oder Kommandozeile. Diese erreicht ihr in drei einfachen Schritten: Öffnet die Suche mit Hilfe der Tastenkombination "Windows-Taste + S", gebt den Suchbegriff "cmd" in das Suchfeld ein und wählt die Eingabeaufforderung mit einem Rechtsklick aus. Im Anschluss entscheidet ihr euch für die Option "Als Administrator ausführen" und bestätigt diese mit der linken Maustaste.
Schritt 1: CMD suchen
Schritt 2: Als Admin öffnen
Je nach vordefinierten Sicherheitseinstellung kann es vorkommen, dass euch Windows vor dem Öffnen nach eurem Passwort oder der gewählten PIN fragt. Ist diese Hürde genommen, kann der folgende Befehl in die Eingabeaufforderung hineinkopiert (STRG + C / V) und mit der Eingabetaste (Enter) bestätigt werden.
wmic path softwarelicensingservice get OA3xOriginalProductKey
Danach erscheint unter dem Hinweis "OA3xOriginalProductKey" der von euch genutzte, 25-stellige Windows 10-Lizenzschlüssel, den ihr aus der Eingabeaufforderung zum Beispiel in ein Textdokument kopieren könnt. Alternativ kann anstelle der Eingabeaufforderung auch die Windows PowerShell verwendet werden, die nach dem gleichen Prinzip funktioniert.
Mit diesem simplen Befehl wird der Windows 10-Code sichtbar
Tipp: Solltet ihr Windows 10 auf demselben PC neu installieren, muss die Seriennummer nicht unbedingt ausgelesen werden. Während der Installation prüft Microsoft automatisch die im BIOS / UEFI hinterlegte Lizenz und sorgt für eine passende Aktivierung. Das gilt auch für ältere Windows 10-Installationen, die über sogenannte Upgrade-Keys von früheren Betriebssystemen wie Microsoft Windows 7 oder 8 erfolgten.
Drittanbieter-Software zum Auslesen des Windows 10-Keys nutzen
Ähnlich einfach könnt ihr den Windows 10-Key über Tools von Drittanbietern auslesen, die ihr in einer Vielzahl in unserem großen WinFuture-Downloadbereich herunterladen könnt. Die folgenden vier Programme gehören zu den beliebtesten ihrer Art und können alle für genau diesen Zweck eingesetzt werden. Der Weg über die Eingabeaufforderung bleibt jedoch die beste und vor allem zuverlässigste Option.Die beliebtesten Programme zum Anzeigen des Lizenzschlüssels
Nach dem Entpacken der heruntergeladenen Zip-Datei reicht ein Doppelklick auf die .exe-Datei im jeweiligen Programmordner, um den Windows 10-Key auszulesen. Auch hier stehen euch jeweils einfache Optionen zur Verfügung, um diesen in ein anderes Dokument zu kopieren. Alternativ bietet sich die Aufnahme eines Screenshots, das händische Abschreiben oder abfotografieren an. In einem kurzen Video erklären wir euch den Prozess anhand des ProduKey-Downloads im Detail.
Sonderfälle: In dem speziellen Fall, wenn sich der im BIOS / UEFI hinterlegte Windows 10 Key, von dem der installierten Version unterscheidet, helfen Tools wie ShowKeyPlus. Diese ermöglichen es, beide Lizenzschlüssel auszulesen und zu sichern. Ein praxisnahes Beispiel für die Anwendung dieser Software wäre, wenn ihr euren PC, Laptop oder das Mainboard aus zweiter Hand erstanden und für die Neuinstallation von Windows 10 oder 11 nicht den hinterlegten, sondern einen gänzlich neuen Lizenzschlüssel verwendet habt. In dem Fall interessiert euch beim Auslesen nur der sogenannte "Installed Key" anstelle des "Original Key".
Tipp: Vor der Verwendung der Product-Key-Software für Windows 10 solltet ihr die Sicherheitseinstellungen eures Anti-Virus-Programms prüfen. Der Microsoft-eigene Windows Defender erkennt Software dieser Art gerne als potenzielle Gefahr, da immerhin ein persönlicher Lizenzschlüssel ausgelesen wird. Es können jedoch Ausschlüsse (Whitelist) definiert werden. Diese fügt man in den Einstellungen der Windows Sicherheit im Menüpunkt Viren- & Bedrohungsschutz -> Einstellungen verwalten -> Ausschlüsse hinzu. Ähnlich läuft der Prozess beim Virenschutz von Anbietern wie Kaspersky, Norton, Bitdefender und Avira ab.
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