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Edge-Umgehung: Drittanbieter-Sperre für alle Windows-Nutzer aktiv
Im November ist im Insider Programm von Windows 11 eine Sperre aufgetaucht, die es Nutzern erschwert, Tools anzuwenden, um das Ändern des Standard-Browsers zu vereinfachen. Nun sieht es so aus, dass diese Funktion für alle Windows 10- und 11-Nutzer aktiviert ist.
Das geht aus verschiedenen Medienberichten hervor. So schreibt Dr. Windows, dass "Zwangsaufrufe" von Microsoft Edge, die auf den vom Benutzer gewählten Standardbrowser umleiten, nach dem Patch-Day Dezember blockiert werden. Microsoft hat also wie es scheint nun die zunächst im Windows 11-Insider-Programm eingeführte Blockierung von Tools wie EdgeDeflector und anderen Browsern als echter Standardbrowser in Windows 10 und in Windows 11 in aller Stille zurückportiert.
Microsoft hatte vor Kurzem bereits erläutert, warum diese Sperre aus der Sicht der Windows-Entwickler wichtig sei.
Gegenüber The Verge bekräftigte Microsoft: "Windows ermöglicht offene Anwendungen und Dienste auf seiner Plattform, einschließlich verschiedener Webbrowser. Gleichzeitig bietet Windows sowohl in Windows 10 als auch in Windows 11 bestimmte End-to-End-Kundenerlebnisse. Die Suche in der Taskleiste ist ein Beispiel für ein End-to-End-Erlebnis, das nicht für eine Umleitung vorgesehen ist. Wenn wir von einer unsachgemäßen Umleitung erfahren, geben wir eine Korrektur heraus."
Diese "Korrektur" wurde jetzt mit den sicherheitsrelevanten Dezember-Patches vollzogen.
Download Google Chrome Download Mozilla Firefox Download Vivaldi Download Opera Siehe auch:
Microsoft blockiert die Ausführung der App
Ab KB5008212, das mit dem Patch-Day Dezember auf allen unterstützten Versionen von Windows 10 ausgeliefert wird, ist es nicht mehr möglich, das Festlegen des Standard-Browsers mit einem Drittanbieter-Tool zu vereinfachen. Das gilt auch für Windows 11 und KB5008215. Mit dieser neuen Blockade ist es nicht mehr einfach möglich, etwas anderes als den Edge-Browser von Microsoft als dauerhafte Standard-App auszuwählen. Es geht dabei um alle Umleitungen, die Tools wie EdgeDeflector automatisch bieten. Microsoft blockiert nun die Ausführung der App. Nutzer haben damit also wie ohne ein solches Tool nur die Möglichkeit, die Wahl des Browsers für jeden einzelnen Dateityp einzeln auszuwählen.Microsoft hatte vor Kurzem bereits erläutert, warum diese Sperre aus der Sicht der Windows-Entwickler wichtig sei.
Gegenüber The Verge bekräftigte Microsoft: "Windows ermöglicht offene Anwendungen und Dienste auf seiner Plattform, einschließlich verschiedener Webbrowser. Gleichzeitig bietet Windows sowohl in Windows 10 als auch in Windows 11 bestimmte End-to-End-Kundenerlebnisse. Die Suche in der Taskleiste ist ein Beispiel für ein End-to-End-Erlebnis, das nicht für eine Umleitung vorgesehen ist. Wenn wir von einer unsachgemäßen Umleitung erfahren, geben wir eine Korrektur heraus."
Diese "Korrektur" wurde jetzt mit den sicherheitsrelevanten Dezember-Patches vollzogen.
Nachtrag 16. Dezember: Wir haben nach euren Tipps einen weiteren Artikel mit einem Tipp veröffentlicht, wie sich die Blockade umgehen lässt.
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