Windows 11: Entwickler bekommen ganzen Umsatz - außer bei Games
Die Windows 11-Vorstellung bot ein Füllhorn an Infos, die meisten betrafen das Betriebssystem selbst. Doch es gab auch eine Bekanntgabe, die massive geschäftliche Auswirkungen haben könnte, denn die Redmonder verzichten künftig auf die Umsatzbeteiligung - mit einer Ausnahme.
Microsoft versucht seit Jahren - mit höchst übersichtlichem Erfolg - seinen App-Store auf Windows zu etablieren. Im Zuge der Veröffentlichung von Windows 11 wird dieser nicht nur optisch und funktionell überarbeitet, es kommt auch eine signifikante wirtschaftliche Neuerung hinzu.
Microsoft will möglichst viele App-Anbieter und Entwickler anziehen. Dafür öffnet man sich einerseits technisch, andererseits wird Microsoft - bereits ab 28. Juli - komplett auf eine Umsatzbeteiligung verzichten. Diese liegt bei Apple und Google bei bis zu 30 Prozent, bei Epic liegt sie bei zwölf Prozent. Infografik Windows 11 Infografik: Die wichtigsten Neuerungen
Auf der gestrigen Vorstellung von Windows 11 war aber noch nicht ganz klar, was das in der Praxis bedeutet. Denn die Redmonder sprachen davon, dass Entwickler bei Verwendung eines eigenen oder Drittanbieter-Bezahlsystems 100 Prozent des generierten Umsatzes behalten können. Das ist eine ziemliche Ansage, hat aber ein großes Aber: Denn wie The Verge in Erfahrung bringen konnte, gilt das nicht für Games.
Im August wird Microsoft aber immerhin den Umsatzanteil auf dem PC reduzieren, hier geht man von 30 auf zwölf Prozent herunter. Dennoch ist der Schritt zu 100 Prozent (bei normalen Apps) ein bedeutender und zieht aus Sicht des Redmonder Konzerns hoffentlich viele Anbieter und Entwickler in den Microsoft Store.
Microsoft will möglichst viele App-Anbieter und Entwickler anziehen. Dafür öffnet man sich einerseits technisch, andererseits wird Microsoft - bereits ab 28. Juli - komplett auf eine Umsatzbeteiligung verzichten. Diese liegt bei Apple und Google bei bis zu 30 Prozent, bei Epic liegt sie bei zwölf Prozent. Infografik Windows 11 Infografik: Die wichtigsten Neuerungen
Auf der gestrigen Vorstellung von Windows 11 war aber noch nicht ganz klar, was das in der Praxis bedeutet. Denn die Redmonder sprachen davon, dass Entwickler bei Verwendung eines eigenen oder Drittanbieter-Bezahlsystems 100 Prozent des generierten Umsatzes behalten können. Das ist eine ziemliche Ansage, hat aber ein großes Aber: Denn wie The Verge in Erfahrung bringen konnte, gilt das nicht für Games.
Games sind für Konsolen zu wichtig
Das wird sicherlich die im Zuge der Gerichtsauseinandersetzung zwischen Apple und Epic geführte Debatte, ob es zwischen Apps und Games einen Unterschied gibt, befeuern. Allerdings ist die Wahrheit recht schnell erklärt: Bei Apps kann es sich Microsoft leisten, großzügig zu sein, bei Spielen hingegen ist man auf die Einnahmen angewiesen - weil man letztlich damit seine Konsolen-Hardware subventioniert.Im August wird Microsoft aber immerhin den Umsatzanteil auf dem PC reduzieren, hier geht man von 30 auf zwölf Prozent herunter. Dennoch ist der Schritt zu 100 Prozent (bei normalen Apps) ein bedeutender und zieht aus Sicht des Redmonder Konzerns hoffentlich viele Anbieter und Entwickler in den Microsoft Store.
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