"Vorspulen" statt blocken:
Clevere Add-ons tricksen YouTube aus
Google hat vor einer Weile begonnen, gegen Adblocker vorzugehen und bisher ist dieses Vorgehen technisch auch erfolgreich. Denn viele Erweiterungen werden erkannt und ihre Nutzer können den Videodienst nicht nutzen. Doch ein Entwickler hatte nun eine pfiffige Idee.
Bisher erweisen sich die Google-Maßnahmen auch als effektiv, man kommt also kaum umhin, sich diese Anzeigen ansehen zu müssen. Doch keiner sagt, in welcher Geschwindigkeit diese Anzeigen angezeigt werden müssen. Das ist jedenfalls die Idee hinter einer Erweiterung namens Ad Speedup, die im Chrome Web Store verfügbar ist und die auch auf Microsoft Edge funktioniert (via 9to5Google).
Diese macht genau das, was der Name nahelegt: Sie blockiert die Anzeigen nicht, sondern beschleunigt diese so, dass sie praktisch sofort wieder vorbei sind. Die Werbungen werden automatisch erkannt und mit bis zu 16-facher Geschwindigkeit abgespielt. Das bedeutet, dass ein 30-Sekunden-Reklamevideo in ein oder zwei Sekunden "weggespult" ist.
Ad Speedup ist nicht die einzige Lösung dieser Art: Wie Hacker News schreibt, ermöglicht der Ad-Accelerator zwar "nur" zehnfache Beschleunigung, dafür aber die Möglichkeit, eine Anzeige auch überspringen zu können, wenn es diesen Button gibt. Die Lösung ist auch deshalb clever, weil damit vermutlich auch jene an Werbegelder kommen, die diese brauchen, also die Erschaffer von YouTube-Inhalten. Es wird sich auch erst zeigen, ob Google (möglicherweise auf Druck der Werbepartner) gegen diese Art des "Vorspul-Schummelns" vorgeht.
Siehe auch:
Blocken verboten - vorspulen bisher nicht
Adblocker müssen draußen bleiben. Das ist seit einer Weile das Motto auf dem Videoportal von Google. Denn der kalifornische Suchmaschinenriese will die Besucher des Portals entweder dazu zwingen, sich Reklame anzusehen oder ein kostenpflichtiges Premium-Abo abzuschließen. Letzteres bietet zwar diverse Vorteile, einer davon ist aber eben Werbefreiheit.Bisher erweisen sich die Google-Maßnahmen auch als effektiv, man kommt also kaum umhin, sich diese Anzeigen ansehen zu müssen. Doch keiner sagt, in welcher Geschwindigkeit diese Anzeigen angezeigt werden müssen. Das ist jedenfalls die Idee hinter einer Erweiterung namens Ad Speedup, die im Chrome Web Store verfügbar ist und die auch auf Microsoft Edge funktioniert (via 9to5Google).
Diese macht genau das, was der Name nahelegt: Sie blockiert die Anzeigen nicht, sondern beschleunigt diese so, dass sie praktisch sofort wieder vorbei sind. Die Werbungen werden automatisch erkannt und mit bis zu 16-facher Geschwindigkeit abgespielt. Das bedeutet, dass ein 30-Sekunden-Reklamevideo in ein oder zwei Sekunden "weggespult" ist.
Ad Speedup ist nicht die einzige Lösung dieser Art: Wie Hacker News schreibt, ermöglicht der Ad-Accelerator zwar "nur" zehnfache Beschleunigung, dafür aber die Möglichkeit, eine Anzeige auch überspringen zu können, wenn es diesen Button gibt. Die Lösung ist auch deshalb clever, weil damit vermutlich auch jene an Werbegelder kommen, die diese brauchen, also die Erschaffer von YouTube-Inhalten. Es wird sich auch erst zeigen, ob Google (möglicherweise auf Druck der Werbepartner) gegen diese Art des "Vorspul-Schummelns" vorgeht.
Zusammenfassung
- Google geht technisch erfolgreich gegen Adblocker vor
- Erweiterungen werden blockiert, Nutzer müssen Werbung sehen
- Entwickler kreiert Ad Speedup, beschleunigt Werbung stark
- Ad Speedup im Chrome Web Store, auch für Edge nutzbar
- Ad Accelerator bietet zehnfache Geschwindigkeit und Übersprung-Option
- Werbeeinnahmen für Content-Ersteller bleiben potenziell erhalten
- Unklar, ob Google gegen Beschleunigungs-Tools vorgeht
Siehe auch:
- Rezeptdetails und mehr: Googles Bard schaut für euch YouTube
- YouTube mit 5-Sekunden-Bremse: Google zufolge sind Adblocker schuld
- YouTube mit Bremse? Firefox- & Edge-User müssen 5 Sekunden warten
- YouTube startet hohe Bitrate von 1080p für Premium-Abonnenten
- YouTube kennzeichnet künftig von KIs generierte Video-Inhalte
Thema:
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