Windows 11: Juni-Patchday sorgt für BSODs und Datei-Explorer-Bug
Der aktuelle Patchday für Windows 11 bringt wichtige Sicherheitsupdates, verursacht aber bei einigen Nutzern massive Probleme. Erste Berichte über Abstürze, Startfehler und Bugs im Datei-Explorer nach der Installation des Juni-Updates tauchen auf.
Besonders Unternehmensrechner von HP scheinen betroffen zu sein. Wie schon nach vorherigen Updates landen Anwender nach dem Neustart in einer BitLocker-Wiederherstellungsschleife und müssen ihren kryptografischen Schlüssel manuell eingeben. Selbst danach verweigert das Betriebssystem oft den regulären Start. Das Problem tritt wohl auf, da das Update Änderungen an den Secure-Boot-Zertifikaten für den sicheren Systemstart vornimmt.
Wie Windows Latest berichtet, liegt die Ursache oft an einer zu kleinen EFI-Systempartition. Ist die Partition nur 100 Megabyte groß, schlägt das Schreiben neuer Zertifikate aus Platzmangel fehl. Hardware von HP ist besonders anfällig, da der Hersteller Firmware-Dateien in der gleichen Partition ablegt. Auch Dell Precision-Geräte sind scheinbar betroffen. Es hilft offenbar jedoch, Secure Boot im BIOS temporär zu deaktivieren. Schon in der Vergangenheit hatte es Probleme bei diesen beiden Herstellern gegeben.
Microsoft hat mit dem Patch zudem die Handhabung von desktop.ini-Dateien verschärft. Die versteckten Dateien dienen dazu, Ordnersymbole oder Namen individuell anzupassen. Um die Sicherheit zu erhöhen, ignoriert Windows 11 nun Anpassungen aus nicht vertrauenswürdigen Quellen. Das führt dazu, dass personalisierte Ordnerstrukturen plötzlich wieder im Standarddesign erscheinen.
Seid ihr von den Fehlern des aktuellen Windows 11-Updates betroffen? Teilt eure Erfahrungen und Meinungen gerne mit uns in den Kommentaren! Siehe auch:
Fehlerhaftes Windows-11-Update
Am 9. Juni hat Microsoft zum Patchday das Update KB5094126 für Windows 11 24H2 und 25H2 veröffentlicht. Zwar schließt das Paket eine Rekordanzahl von über 200 Sicherheitslücken, doch jetzt berichten erste Anwender über schwerwiegende Fehler. Nach der Installation kommt es auf verschiedenen Systemen zu Startproblemen, die sich in Form eines BSOD äußern.Besonders Unternehmensrechner von HP scheinen betroffen zu sein. Wie schon nach vorherigen Updates landen Anwender nach dem Neustart in einer BitLocker-Wiederherstellungsschleife und müssen ihren kryptografischen Schlüssel manuell eingeben. Selbst danach verweigert das Betriebssystem oft den regulären Start. Das Problem tritt wohl auf, da das Update Änderungen an den Secure-Boot-Zertifikaten für den sicheren Systemstart vornimmt.
Wie Windows Latest berichtet, liegt die Ursache oft an einer zu kleinen EFI-Systempartition. Ist die Partition nur 100 Megabyte groß, schlägt das Schreiben neuer Zertifikate aus Platzmangel fehl. Hardware von HP ist besonders anfällig, da der Hersteller Firmware-Dateien in der gleichen Partition ablegt. Auch Dell Precision-Geräte sind scheinbar betroffen. Es hilft offenbar jedoch, Secure Boot im BIOS temporär zu deaktivieren. Schon in der Vergangenheit hatte es Probleme bei diesen beiden Herstellern gegeben.
Schwierigkeiten mit Cloud und Ordnersymbolen
Neben den Startschwierigkeiten stört das Update teilweise auch die Integration von Cloud-Diensten. Klicks auf OneDrive im Navigationsbereich des Datei-Explorers zeigen auf betroffenen Systemen keine Reaktion. Der Fehler tritt vor allem dann auf, wenn die Benutzerkontensteuerung deaktiviert ist und lokale Administratorkonten verwendet werden. Wer den direkten Dateipfad aufruft, erreicht die Daten weiterhin problemlos.Microsoft hat mit dem Patch zudem die Handhabung von desktop.ini-Dateien verschärft. Die versteckten Dateien dienen dazu, Ordnersymbole oder Namen individuell anzupassen. Um die Sicherheit zu erhöhen, ignoriert Windows 11 nun Anpassungen aus nicht vertrauenswürdigen Quellen. Das führt dazu, dass personalisierte Ordnerstrukturen plötzlich wieder im Standarddesign erscheinen.
Immer neue Bugs
Der monatliche Patchday von Microsoft findet traditionell am zweiten Dienstag im Monat statt. Die Praxis wurde vor über 20 Jahren eingeführt, um IT-Abteilungen eine verlässliche Planung für Wartungsarbeiten zu ermöglichen. Dass solche Updates unvorhergesehene Folgen haben, passiert trotz umfangreicher Testphasen im Insider-Programm regelmäßig. Die komplexe PC-Landschaft mit unzähligen Hardware-Kombinationen macht es fast unmöglich, jeden potenziellen Fehler vorab zu identifizieren.Seid ihr von den Fehlern des aktuellen Windows 11-Updates betroffen? Teilt eure Erfahrungen und Meinungen gerne mit uns in den Kommentaren! Siehe auch:
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