Windows 10 Oktober 2018 Update: Auslieferung startet nach Bug erneut

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Microsoft hat vor wenigen Minuten erneut mit der Verbreitung des "Windows 10 Oktober 2018 Update" begonnen, das als Version 1809 bezeichnet wird und inzwischen die Buildnummer 17763.107 trägt. Wie schon zuvor, wird ganz nach dem üblichen Muster verfahren - die Auslieferung erfolgt also Stufenweise. Es gibt aber auch die Option, das Update mit etwas Aufwand direkt zu erhalten.

Auslieferung beginnt

Wer bereits Windows 10 mit den aktuellsten Updates einsetzt, kann das Update ab sofort erhalten. Es bekommen jedoch nicht alle Anwender schon heute die Möglichkeit zur Aktualisierung angeboten, da die Redmonder das Update gestaffelt verteilen. Wer nicht weiter aktiv werden will, muss sich also unter Umständen noch etwas gedulden.

Schon in der Vergangenheit hatte Microsoft sich teilweise mehrere Wochen Zeit gelassen, so dass es auch nun wieder etwas dauern kann, bis jeder User das Windows 10 Oktober 2018 Update erhält. Wer nicht die nötige Geduld hat, kann jedoch schon heute das Update manuell erhalten und sein System dann auf den neuesten Stand bringen, ohne Nachteile erwarten zu müssen - auch wenn jetzt sicherlich einige Anwender nach der letzten Pannenserie bei Microsoft etwas vorsichtiger geworden sind.


Eigentlich begann die Auslieferung schon Anfang Oktober, doch zeigte sich damals, dass es unter Umständen gar nicht so schlecht ist, sich mit der Aktualisierung noch etwas Zeit zu lassen. So hatte Microsoft schnell mit zahlreichen Rückmeldungen von Anwendern zu kämpfen, die nach dem Update unter bestimmten Umständen den Verlust diverser Dokumente zu beklagen hatten, wobei eine Umstellung mit dem Oktober-Update die Löschung bestimmter Dokumentenordner auf dem lokalen System zur Folge hatte.

Microsoft stoppte daraufhin das Update und hat inzwischen Nachbesserungen vorgenommen. Außerdem versprach man den von dem Problem betroffenen Anwendern rasche Abhilfe, so dass man nun wieder mit der Auslieferung beginnt. Anlass genug für uns, hier die besten Tipps rund um das Update zusammenzufassen - vom Download bis hin zur Installation und Hinweisen zu den wichtigsten Einstellungen.

Update erzwingen:

ISO-Datei und Windows Media Creation Tool

Wer unbedingt schon direkt zum Beginn der Auslieferung dafür sorgen will, dass sein System auf dem neuesten Stand ist, kann dazu das Windows 10 Oktober 2018 Update in Form der ISO-Dateien von Microsoft herunterladen, oder man nutzt das Windows Media Creation Tool. Die ISOs lassen sich direkt als Datei für 32- oder 64-Bit-Systeme herunterladen. Alternativ kann man mit Hilfe des Windows Media Creation Tools ein Installationsmedium erstellen, das dann in Form eines USB-Sticks oder als DVD zur Installation verwendet werden kann.

Update-Assistent für Windows 10

Auch wenn man nicht zur ersten Welle der Nutzer gehört, die direkt zum Start automatisch das Update angeboten bekommen, kann man die Aktualisierung auch erzwingen. Dazu wird der Update-Assistent für Windows 10 benötigt, der dann vom Nutzer einfach ausgeführt wird. Er führt dann die Aktualisierung auf die neueste Version von Windows 10 aus, bei der es sich ab sofort natürlich um das Oktober 2018 Update handelt, also Windows 10 Version 1809.

Nach der Installation

Hat man die Windows 10 Version 1809 einmal installiert, sollten einige grundlegende Einstellungen angepasst werden. Wir haben dazu neun Tipps zusammengefasst, die unter anderem das Abschalten der Erfassung von Telemetrie-Daten, die Anpassung der Erweiterungen der Dateinamen und die Darstellung von ausgeblendeten Elementen betreffen. Hinzu kommen Hinweise für eine angepasste Benutzerkontensteuerung.

Feature-Update - was ist neu?

Das Windows 10 Oktober 2018 Update bringt als großes Feature-Update allerhand Veränderungen und Verbesserungen mit. Nach der Einführung der Timeline mit dem vorangegangenen Update gibt es dieses Mal keine absolut grundlegende Neuerung. Stattdessen hat sich Microsoft darauf konzentriert, zahllose kleinere Verbesserungen vorzunehmen, die die Verwendung von Windows 10 angenehmer machen sollen.

Unter anderem hält nun erstmals ein abgedunkelter Modus für bestimmte Apps von Windows 10 Einzug, der unter anderem den Datei-Explorer optional in Schwarz darstellt. Es gibt nun eine neue Verlaufsfunktion für die Zwischenablage, die Daten auf Wunsch mit der Microsoft-Cloud synchronisiert und so auf allen Rechnern des Nutzers gleichermaßen verfügbar macht. Hinzu kommt die neue Your-Phone-App, die dem Nutzer den Zugriff auf bestimmte Funktionen seines iOS- oder Android-Smartphones ermöglicht. Die Redmonder nehmen also vor allem "Feinschliff" vor, bevor im Frühjahr 2019 wieder wichtigere Neuerungen Einzug halten.

Wir haben die wichtigsten Funktionen und ihre Verwendung in unserem Artikel mit der Überschrift "Windows 10 Oktober 2018-Update: Was jetzt alles anders wird" zusammengefasst.

Zu guter letzt noch ein Tipp: Sollte es bei der Installation des Windows 10 Oktober Updates zu Problemen jedweder Art kommen, steht unser WinFuture-Forum wie immer zur Diskussion und für Hilfestellung bereit. Diverse Mitglieder können unter Umständen Abhilfe bei Problemen schaffen und euch so mit Rat und Tat zur Seite stehen und die richtigen Tipps und Tricks geben.

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