Windows 10: Berichte über BSODs nach jüngsten kumulativen Updates

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Microsoft hat 2018 in Sachen Windows 10 nicht unbedingt Glück. Denn nach einem verpatzten und verschobenen Start des April-Updates kam es zuletzt noch dicker, da man das bereits veröffentlichte Oktober-Update sogar nach Veröffentlichung zurückziehen musste. Und die Pechsträhne scheint immer noch nicht zu Ende zu sein. Am Dienstag hat Microsoft seinen allmonatlichen Patch-Day abgehalten und dieser war so wichtig wie schon lange nicht mehr. Denn das Redmonder Unternehmen musste vor allem das jüngste Debakel ausbaden, bei dem Nutzer über verschwundene und gelöschte Dateien in bestimmten Verzeichnissen klagten.

Das Update für Version 1809 von Windows 10 konnte zwar verloren gegangene Daten nicht retten, das kumulative Update auf Build-Nummer 17763.55 (KB4464330) brachte aber eine wichtige Fehlerbehebung für die Gruppenrichtlinien mit sich. Das war im Zusammenspiel mit falscher Zeitberechnung für den jüngsten kapitalen Bug verantwortlich.

Blue Screen of Death

Doch auch KB4464330 läuft nicht vollständig rund. Denn laut ersten Berichten in den Microsoft-Foren (hier und hier) sowie auf Reddit kommt es auf einigen Rechnern zu Blue Screens of Death (BSOD), also Abstürzen des Systems. Betroffen sind hiervon wohl vor allem HP-Rechner. Laut derzeitigem Stand ist das kein weit verbreitetes Problem, sondern ein HP-spezifisches Phänomen, das mit einem inkompatiblen Treiber zusammenhängt.


Ein Nutzer schreibt, dass das auf seinem HP EliteDesk 800 G3-Rechner auftritt, nach der Installation von KB4464330 weigert sich der Rechner zu booten und endet in einem BSOD ("WDF_VIOLATION"). Die Berichte erwähnen zwar in erster Linie HP, laut einem Microsoft-Support-Mitarbeiter kann es dazu auch auf Dell-Rechnern und PCs anderer Hersteller kommen.

Im Fall von Bluescreens auf HP-Geräten schlägt ein Nutzer auf Twitter vor (via Windows Latest), das jüngst aktualisierte "HpqKbFiltr.sys" im Ordner "C:\\Windows\System32\Drivers" zu löschen, das soll für "WDF_VIOLATION" verantwortlich sein. Hier heißt es jedoch, dass nicht die Oktober-Aktualisierung dafür verantwortlich ist, sondern ein kumulatives Update für Version 1803 vom April, genauer gesagt KB4462919 auf Build 17134.345.


Microsoft hat sich der Sache laut dem zuvor erwähnten Support-Mitarbeiter bereits angenommen und die Verteilung des Patches für potenziell betroffene Rechner unterbrochen. Hier wird aber von Build 17763.55 bzw. KB4464330 und nicht von Build 17134.345/KB4462919 gesprochen, weshalb man die Ursache aus diesen Angaben nicht eindeutig eingrenzen kann.

Zum Schluss aber noch einmal zur Betonung: Der BSOD, um den es hier geht, ist zwar unschön, dürfte aber nur wenige Nutzer betreffen, ist lösbar und hat auch nicht ansatzweise solche Konsequenzen wie gelöschte Nutzerdateien.

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