Valve verrät, wie brutal die Verhandlungen zu RAM mittlerweile sind
Valve plant mit der kommenden Steam Machine einen echten Premium-Spielerechner. Doch harte Lieferbedingungen zwingen den Konzern zu einer ungewöhnlichen Speicherlotterie. Käufer zahlen ab 1039 Euro und müssen quasi blind auf gute Hardware hoffen.
Käufer der Steam Machine erhalten bei Lieferung entweder zwei Module mit jeweils acht Gigabyte oder einen einzelnen Riegel mit 16 Gigabyte vom Typ DDR5. Die Nutzung eines einzelnen Moduls führt zum Single-Channel-Betrieb. Dabei ruft der Hauptprozessor Daten auf weniger Wegen gleichzeitig ab. Bei rechenintensiven Spielen führt das zu messbar geringeren Bildraten. Ein klarer Nachteil bei einem teuren Gerät.
Auf YouTube ansehen
Die Hardware-Ingenieure des Unternehmens erklären, dass das Angebot der Lieferanten stets lautet, die harten Bedingungen sofort zu akzeptieren oder leer auszugehen. Bei einer Ablehnung drohe sogar der vollständige Abbruch der Geschäftsbeziehungen. Valve bleibt daher wenig Verhandlungsspielraum, um bessere Konditionen für den benötigten Arbeitsspeicher auszuhandeln.
Käufer haben vorab keine Möglichkeit zu erfahren, welche Speicherkonfiguration sie bei einer Bestellung erhalten. Die verantwortlichen Hardware-Ingenieure betonen jedoch, dass interne Tests beim Spielen keine spürbaren Leistungsunterschiede zwischen den RAM-Varianten gezeigt hätten. Ob das stimmt, wird sich erst zeigen, wenn die Geräte dann tatsächlich da sind. Ein späteres Aufrüsten des Arbeitsspeichers durch den Nutzer ist dank vorhandener Steckplätze möglich, aber wegen der hohen Bauteilpreise sehr kostspielig.
Wie bewertet ihr die Entwicklung auf dem Hardware-Markt? Stört euch die wechselnde RAM-Bestückung bei einem teuren Gerät? Teilt eure Gedanken gerne in den Kommentaren!
Siehe auch:
- Valve bringt 2026 neue Steam Machine trotz schwieriger Marktlage heraus
- Hersteller verbaut unterschiedliche RAM-Module wegen mangelnder Bauteile
- Käufer erhalten entweder zwei kleine Module oder einen großen DDR5-Riegel
- Einzel-Modul im Single-Channel führt zu potenziell niedrigen Bildraten
- Zulieferer diktieren Preise und Mengen ohne langfristige Lieferverträge
- Hohe Endkundenpreise stoßen angesichts der ungewissen Hardware auf Kritik
Harte Realität am Speichermarkt
Valve bringt 2026 eine neue Steam Machine auf den Markt und kämpft dabei mit massiven Beschaffungsproblemen. Ein weltweiter Mangel an elektronischen Bauteilen zwingt den Konzern zu ungewöhnlichen Maßnahmen beim Arbeitsspeicher. Um die Produktion der kompakten Spielerechner zu sichern, verbaut der Hersteller je nach Verfügbarkeit unterschiedliche Speichermodule in die Geräte.Käufer der Steam Machine erhalten bei Lieferung entweder zwei Module mit jeweils acht Gigabyte oder einen einzelnen Riegel mit 16 Gigabyte vom Typ DDR5. Die Nutzung eines einzelnen Moduls führt zum Single-Channel-Betrieb. Dabei ruft der Hauptprozessor Daten auf weniger Wegen gleichzeitig ab. Bei rechenintensiven Spielen führt das zu messbar geringeren Bildraten. Ein klarer Nachteil bei einem teuren Gerät.
Auf YouTube ansehenDiktat der Zulieferer
Der Grund für das Vorgehen liegt in den extrem schwierigen Bedingungen beim Einkauf. Wie Valve-Entwickler gegenüber Gamers Nexus verrieten (via The Verge), dominieren nur noch wenige große Firmen den Markt für Arbeitsspeicher. Die Verhandlungen mit diesen Herstellern gestalten sich laut den beteiligten Hardware-Ingenieuren von Valve als brutal und kompromisslos.Es gibt keine Verträge. Es gibt gar nichts. Diese Typen ... die nennen uns jeden Monat einen Preis oder so und sagen: 'So viel könnt ihr kaufen', und dann heißt es entweder Ja oder Nein. Und wenn wir Nein sagen, reden sie nie wieder mit uns.Demnach existieren für Valve keine langfristigen Verträge zur Sicherung von Bauteilen. Die Zulieferer diktieren stattdessen monatlich neue Preise und legen feste Abnahmemengen fest.
Die Hardware-Ingenieure des Unternehmens erklären, dass das Angebot der Lieferanten stets lautet, die harten Bedingungen sofort zu akzeptieren oder leer auszugehen. Bei einer Ablehnung drohe sogar der vollständige Abbruch der Geschäftsbeziehungen. Valve bleibt daher wenig Verhandlungsspielraum, um bessere Konditionen für den benötigten Arbeitsspeicher auszuhandeln.
Hohe Preise für Endkunden
Die Macht der Anbieter treibt die Kosten für die Endgeräte stark in die Höhe. Die Basisversion der Steam Machine mit 512 Gigabyte Festspeicher kostet 1039 Euro. Für das Modell mit zwei Terabyte Speicherplatz werden 1359 Euro fällig. Controller sind in den Preisen wohlgemerkt nicht enthalten.Käufer haben vorab keine Möglichkeit zu erfahren, welche Speicherkonfiguration sie bei einer Bestellung erhalten. Die verantwortlichen Hardware-Ingenieure betonen jedoch, dass interne Tests beim Spielen keine spürbaren Leistungsunterschiede zwischen den RAM-Varianten gezeigt hätten. Ob das stimmt, wird sich erst zeigen, wenn die Geräte dann tatsächlich da sind. Ein späteres Aufrüsten des Arbeitsspeichers durch den Nutzer ist dank vorhandener Steckplätze möglich, aber wegen der hohen Bauteilpreise sehr kostspielig.
Wie bewertet ihr die Entwicklung auf dem Hardware-Markt? Stört euch die wechselnde RAM-Bestückung bei einem teuren Gerät? Teilt eure Gedanken gerne in den Kommentaren!
Siehe auch:
- Steam Machine zu teuer? User können eigenes SteamOS-System bauen
- Die Steam Machine ist da: Valve enthüllt Preis und Spezifikationen
- Die Steam Machine wird real: Erste Benchmarks aufgetaucht
- Wohnzimmer-PC: Valve bestätigt Sommer-Release der Steam Machine
- Steam Machine, Frame, Controller: Valve hält an Zeitplan für 2026 fest
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
Videos zum Thema
- Scarlet Skips: Neues Indie-Game auf Steam sorgt für Diskussionen
- Große "Steam Machine" im Eigenbau: Satte Leistung fürs gleiche Geld
- The God Slayer: Erster Trailer zum Action-RPG mit Steampunk-Ästhetik
- Chizha Mount Ling Dock: Nützliche Dockingstation für Steam Deck
- Steam Frame: Kabelloses VR-Headset für PC-Gaming und Standalone
Neue Downloads zum Thema
Das Steam Deck im Preisvergleich
Beiträge aus dem Forum
Interessante Links
Neue Nachrichten
- Windows 11 KB5127936: Riesiges neues Vorschau-Update steht bereit
- PS5: Sony bringt transparente PlayStation-DualSense-Controller & Cover
- MacBook Pro mit Touch: Apples neue Laptops kosten bis zu 16.000 €
- US-Satellit fotografiert Chinas geheimen Raumgleiter im Erdorbit
- Amazon präsentiert neue Echo-Geräte und mehr - Preise steigen erneut
- Windows 11: Universal Print kaputt - Nutzer müssen manuell reparieren
- Leise scheitern à la Microsoft: Copilot verschwindet von LG-Fernsehern
Videos
Neueste Downloads
Beliebte Nachrichten
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
Mailserver Stalwart ist gestern in Version 1.0 erschienen
d-hubs - vor 3 Stunden -
Schalter lässt sich nicht aktivieren
Oldbobby - Heute 19:07 Uhr -
openDesk, das ist die anpassungsfähige Office- und Kollaborationssuit
d-hubs - Gestern 16:33 Uhr -
Kali Linux 2026.3 ist veröffentlicht! sechs neue Tools
d-hubs - Vorgestern 19:16 Uhr -
robocopy
Airboss - 25.10. 01:48 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen