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Doppelte FPS: Modder lötet einfach mehr Speicher auf alte GTX 1650
Einem Bastler ist es gelungen, die Leistung einer Nvidia GeForce GTX 1650 durch einen Speicherchip-Tausch zu verdoppeln. Das Hardware-Upgrade sorgte sowohl in Benchmarks als auch in Spielen für einen deutlichen Leistungssprung.
Durch einen Hardware-Eingriff erweiterte er die Speicherkapazität seiner Nvidia GeForce GTX 1650 von vier auf acht Gigabyte GDDR6-Videospeicher. Das Resultat des Umbaus zeigt sich in einer Verdopplung der Bildraten bei speicherhungrigen Anwendungen. Der Eingriff kommt dabei komplett ohne Anpassungen an der Firmware der Grafikkarte aus, was den Prozess deutlich vereinfacht.
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Die Modifikation funktioniert jedoch nicht bei jeder Grafikkarte und nicht einmal bei jedem Modell der GTX 1650. Voraussetzung ist eine Variante, die auf dem Grafikchip TU106 basiert. Nvidia nutzte den Chip der Turing-Generation ursprünglich für leistungsstärkere Modelle wie die RTX 2060. Um fehlerhafte Silizium-Ausbeute wirtschaftlich weiterzuverwenden, verbaute der Hersteller beschnittene Versionen des TU106 in späten Auflagen der Einsteiger-Grafikkarte. Lediglich die genannte Architektur in Kombination mit GDDR6-Speicher erlaubt den Austausch.
Nach einem anfänglichen Fehlversuch erkannte das System den verdoppelten Videospeicher im zweiten Anlauf problemlos. Das Betriebssystem startete anschließend ohne Fehlermeldungen. Das zeigt, dass die zugrunde liegende Architektur der Platine bereits für größere Speichermengen ausgelegt ist, obwohl das ab Werk nie offiziell angeboten wurde.
Bei Unigine Superposition stieg die Punktzahl im 8K-Modus von 624 auf 1245 Zähler. In God of War verdoppelte sich die Bildrate bei Ultra-Details und einer Auflösung von 2560 x 1080 Pixeln von zehn auf 20 Bilder pro Sekunde. Bei niedrigen Details blieben die Bildraten gleich, jedoch verbesserten sich die Frametimes merklich.
Ein Nebeneffekt des Umbaus ist jedoch ein leichtes Ruckeln, wenn sich die Grafikkarte im Leerlauf befindet. Dennoch belegt das Projekt, dass auch ältere Hardware von mehr Speicher in modernen Spielen stark profitieren kann. Obwohl die GTX 1650 bereits sieben Jahre alt ist, sichert sie sich in der aktuellen Steam-Hardware-Umfrage noch immer den sechsten Platz der weltweit beliebtesten Grafikkarten.
Was haltet ihr von solchen Modifikationen? Würdet ihr bei einer älteren Grafikkarte selbst zum Lötkolben greifen? Teilt eure Meinung gerne mit uns in den Kommentaren!
Siehe auch:
Mehr Videospeicher bringt Leistung
Die Speicherkrise hat auch Grafikkarten teuer gemacht. Hersteller wie AMD bringen daher vermehrt beim RAM beschnittene Versionen ihrer Modelle auf den Markt. Einem Modder ist es jetzt gelungen, die Leistung seiner GPU mit etwas handwerklichem Geschick deutlich zu steigern, ohne Hunderte Euro hinzublättern.Durch einen Hardware-Eingriff erweiterte er die Speicherkapazität seiner Nvidia GeForce GTX 1650 von vier auf acht Gigabyte GDDR6-Videospeicher. Das Resultat des Umbaus zeigt sich in einer Verdopplung der Bildraten bei speicherhungrigen Anwendungen. Der Eingriff kommt dabei komplett ohne Anpassungen an der Firmware der Grafikkarte aus, was den Prozess deutlich vereinfacht.
Auf YouTube ansehenDie Modifikation funktioniert jedoch nicht bei jeder Grafikkarte und nicht einmal bei jedem Modell der GTX 1650. Voraussetzung ist eine Variante, die auf dem Grafikchip TU106 basiert. Nvidia nutzte den Chip der Turing-Generation ursprünglich für leistungsstärkere Modelle wie die RTX 2060. Um fehlerhafte Silizium-Ausbeute wirtschaftlich weiterzuverwenden, verbaute der Hersteller beschnittene Versionen des TU106 in späten Auflagen der Einsteiger-Grafikkarte. Lediglich die genannte Architektur in Kombination mit GDDR6-Speicher erlaubt den Austausch.
Umbau der Hardware
Wie Paolo Gomes auf YouTube demonstriert, entfernte er die vier werkseitig verbauten Speichermodule mit jeweils einem Gigabyte Kapazität von der Platine. An ihre Stelle lötete der Modder vier Chips mit je zwei Gigabyte der Baureihe Samsung HC16.Nach einem anfänglichen Fehlversuch erkannte das System den verdoppelten Videospeicher im zweiten Anlauf problemlos. Das Betriebssystem startete anschließend ohne Fehlermeldungen. Das zeigt, dass die zugrunde liegende Architektur der Platine bereits für größere Speichermengen ausgelegt ist, obwohl das ab Werk nie offiziell angeboten wurde.
Deutlicher Leistungssprung
Die zusätzlichen vier Gigabyte VRAM wirken sich direkt auf die Leistung aus. Die durchgeführten Tests zeigen deutliche Verbesserungen in verschiedenen Szenarien. Besonders bei hohen Auflösungen und detailreichen Texturen profitiert der Grafikprozessor von dem vergrößerten Zwischenspeicher, da weniger Daten in den langsameren Arbeitsspeicher des Computers ausgelagert werden müssen.Bei Unigine Superposition stieg die Punktzahl im 8K-Modus von 624 auf 1245 Zähler. In God of War verdoppelte sich die Bildrate bei Ultra-Details und einer Auflösung von 2560 x 1080 Pixeln von zehn auf 20 Bilder pro Sekunde. Bei niedrigen Details blieben die Bildraten gleich, jedoch verbesserten sich die Frametimes merklich.
Ein Nebeneffekt des Umbaus ist jedoch ein leichtes Ruckeln, wenn sich die Grafikkarte im Leerlauf befindet. Dennoch belegt das Projekt, dass auch ältere Hardware von mehr Speicher in modernen Spielen stark profitieren kann. Obwohl die GTX 1650 bereits sieben Jahre alt ist, sichert sie sich in der aktuellen Steam-Hardware-Umfrage noch immer den sechsten Platz der weltweit beliebtesten Grafikkarten.
Was haltet ihr von solchen Modifikationen? Würdet ihr bei einer älteren Grafikkarte selbst zum Lötkolben greifen? Teilt eure Meinung gerne mit uns in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- Modder verdoppelt den Videospeicher seiner GTX 1650 auf acht Gigabyte RAM
- Der Hardware-Umbau erfolgt durch den Tausch der alten Speicher-Chips
- Voraussetzung ist eine GTX 1650 mit dem speziellen Grafikchip TU106
- Die Modifikation gelingt ohne jegliche Anpassungen an der Firmware
- Tests belegen bei speicherhungrigen Anwendungen eine deutliche Mehrleistung
Siehe auch:
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