Microsoft steckt mehr Geld in neue Datenzentren als in Entwicklung
Der Software-Konzern Microsoft arbeitet mit vollem Krafteinsatz an seiner Zukunft. Und dies bedeutet nicht nur, dass hohe Summen in die Forschung und Entwicklung investiert werden - noch mehr Geld fließt inzwischen in den Aufbau einer wesentlich leistungsfähigeren Infrastruktur.
Vieles an Microsofts Erfolg beruht seit jeher auf hohen Investitionen in die Suche nach neuen Technologien. Zuletzt gab das Unternehmen einen zweistelligen Milliarden-Betrag für die Forschung und Entwicklung aus. Doch steht inzwischen etwas anderes im Mittelpunkt der Investitionen: Der Aufbau immer mehr und leistungsfähigerer Datenzentren rund um die Erde.
"Die Investitionen, die wir in Datenzentren stecken, sind beeindruckend", erklärte Microsofts Geschäftsführer George Taylor auf der CloudScape 2015-Konferenz. "Wir investieren rund 10 Milliarden Dollar im Jahr in die Forschung - was wir auch weiterhin tun. Unsere Investitionen in Datenzentren sind aber noch höher", führte er aus.
Wie Taylor weiter ausführte, hätte er vor einigen Jahren selbst noch nicht geglaubt, dass man einmal so viel Geld in diesen Bereich stecken werde. Dabei ist man noch längst nicht am Ende angekommen und die Investitionen gehen weiterhin nach oben.
Für Microsoft bedeutet dies eine massive Umwälzung im Unternehmen. Denn man löst sich zunehmend von dem gewohnten Konzept, das Geld in erster Linie mit dem Verkauf von Software-Lizenzen zu verdienen. Bereits in den letzten Jahren zeigte sich das an verschiedenen Punkten: Zunehmend werden Software-Produkte wie Office oder nun auch Windows nicht mehr als Kernprodukt wahrgenommen. Diese dienen stattdessen immer stärker als Grundlage, auf der die Kunden für die Nutzung kostenpflichtiger Cloud-Dienste gewonnen werden, die dann nicht mit einem Mal eine angemessene Summe, sondern kontinuierlich kleinere Beträge in die Kassen spülen.
"Die Investitionen, die wir in Datenzentren stecken, sind beeindruckend", erklärte Microsofts Geschäftsführer George Taylor auf der CloudScape 2015-Konferenz. "Wir investieren rund 10 Milliarden Dollar im Jahr in die Forschung - was wir auch weiterhin tun. Unsere Investitionen in Datenzentren sind aber noch höher", führte er aus.
Wie Taylor weiter ausführte, hätte er vor einigen Jahren selbst noch nicht geglaubt, dass man einmal so viel Geld in diesen Bereich stecken werde. Dabei ist man noch längst nicht am Ende angekommen und die Investitionen gehen weiterhin nach oben.
Große Ziele in der Cloud
Die hohen Ausgaben sind dabei durchaus gerechtfertigt. Microsoft hat immerhin das Ziel definiert, im Geschäftsjahr 2018 die Marke von 20 Milliarden Dollar Umsatz mit Cloud-Diensten zu generieren. Zwar ist man noch lange nicht in der Nähe dessen, doch ist die Zielsetzung durchaus realistisch. So kletterten die Einnahmen in dem Bereich allein im letzten Jahr um 88 Prozent.Für Microsoft bedeutet dies eine massive Umwälzung im Unternehmen. Denn man löst sich zunehmend von dem gewohnten Konzept, das Geld in erster Linie mit dem Verkauf von Software-Lizenzen zu verdienen. Bereits in den letzten Jahren zeigte sich das an verschiedenen Punkten: Zunehmend werden Software-Produkte wie Office oder nun auch Windows nicht mehr als Kernprodukt wahrgenommen. Diese dienen stattdessen immer stärker als Grundlage, auf der die Kunden für die Nutzung kostenpflichtiger Cloud-Dienste gewonnen werden, die dann nicht mit einem Mal eine angemessene Summe, sondern kontinuierlich kleinere Beträge in die Kassen spülen.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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