Microsoft trotzt PC-Flaute mit solidem Ergebnis

Das Redmonder Unternehmen hat in der Nacht auf heute seine Quartalszahlen veröffentlicht und die sind für Microsoft durchaus erfreulich. Sowohl bei Umsatz als auch dem Gewinn konnte man im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um rund ein Fünftel zulegen.
Microsoft, Schild, Headquarter
Microsoft
Krise des PC-Marktes? Schlechte Windows-8-Verbreitung? Kaum Interesse an Geräten mit Windows Phone 8? Xbox 360 am Ende ihrer Lebenszeit? All diese Fragen beantwortete Microsoft nun mit einem für das Unternehmen zweifellos erfreulichen Quartalsergebnis (via Neowin). Zwar warteten nicht alle Sparten mit Rekorden auf, unter dem Strich kann Microsoft aber nach dem dritten (internen) Quartal tief durchatmen.

Als Umsatz konnten die Redmonder 20,49 Milliarden Dollar verbuchen, das bedeutet im Vergleich zum Vorjahresquartal ein Plus von rund 18 Prozent, im dritten Quartal 2012 betrug der Umsatz 17,4 Milliarden Dollar. Ein ähnliches Bild zeigt sich beim Nettogewinn: Hier stehen aktuell etwas mehr als sechs Milliarden Dollar im Quartalsbericht, vor einem Jahr waren es rund 5,1 Milliarden.

Die Windows-Sparte setzte im Q3 2013 etwa 5,7 Milliarden um, das ist eine Steigerung von rund 23 Prozent. Unter Berücksichtigung der so genannten Rechnungsabgrenzungsposten ("deferred revenue") im Zusammenhang mit den Windows-8-Upgrades ist der Umsatz hier allerdings in etwa unverändert.

Auch die wichtige Business-Sparte hatte Upgrade-Aktionen, allerdings bleibt hier auch nach deren Berücksichtigung ein Plus (rund fünf Prozent) stehen, der Umsatz betrug 6,32 Milliarden Dollar (bzw. 6,13 Milliarden).

Gut lief es auch für die Server und Tools-Abteilung, sie machte einen Umsatz von knapp mehr als fünf Milliarden Dollar (plus elf Prozent). Etwas überraschend (gut) schlug sich die Online-Sparte, mit 832 Millionen Dollar wuchs sie um 18 Prozent. Die "Entertainment and Devices"-Abteilung machte mit 2,53 Milliarden und einem Plus von 56 Prozent einen ordentlichen Umsatzsprung nach oben (non-GAAP: 2,15 Milliarden, plus 33 Prozent).

Übrigens sollte erwähnt werden, dass der Gewinn theoretisch sogar etwas höher ist bzw. gewesen wäre, allerdings fiel auf den März die EU-Strafe (rund 732 Millionen Dollar), die Microsoft für fehlende Browserwahl-Möglichkeit zahlen musste. Microsoft QuartalszahlenMicrosoft steigert Umsatz und Gewinn zweistellig

Inforgrafik: Statista.com
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