"Blink": Microsoft stellt Antrag auf Namensrechte
Anfang des Monats hat Google angekündigt, die Rendering-Engine seines Browsers Chrome zu wechseln und auf einen selbst entwickelten WebKit-Fork zu setzen. Dieser wird Blink heißen. Oder doch nicht? Microsoft hat nämlich Ansprüche auf den Namen angemeldet.
Wie The Next Web (TNW) berichtet, hat Google die Blink-Engine am 3. April angekündigt. Knapp eine Woche danach, genauer gesagt am 9. April, hat Microsoft beim United States Patent and Trademark Office (USPTO) einen Antrag gestellt, mit dem man sich den Begriff Blink markenrechtlich schützen lassen will.
Siehe auch: Blink statt WebKit - Google wechselt Browser-Engine
Zwar sind die Beziehungen zwischen Google und Microsoft seit jeher (bzw. mehr denn je) nicht die besten, in diesem Fall ist es aber fraglich, ob das Redmonder Unternehmen dem Suchmaschinenriesen eins auswischen will. Denn Microsoft hat in der Tat eine gleichnamige Anwendung und das bereits länger.
Und zwar handelt es sich bei Microsofts BLINK (an sich versal geschrieben) um eine Anwendung für Windows Phone 8, die von Microsoft Research entwickelt wird. Micrsofts Blink kann auch im Windows Phone Store heruntergeladen werden und ist eine Fotografie-App. Sie erlaubt es, eine Reihe an Aufnahmen in Serie anzufertigen (bzw. vor und nach dem Drücken des Auslösers) und danach das beste Foto auszusuchen.
Als Anbieter wird hier die Entwicklungsabteilung des Unternehmens angegeben, weshalb man die App nicht im strengen Sinne als "offiziell" bezeichnen kann. Normalerweise meldet Redmond nämlich Microsoft-Research-Apps namensrechtlich nicht an, da diese schnell wieder verschwinden können. Eine Trademark-Anmeldung wird erst gemacht, wenn die Anwendung die experimentelle Phase verlässt und zu einem "echten" Microsoft-Angebot wird.
Microsoft hat sich dazu bisher nicht öffentlich geäußert, weshalb man über das Motiv dieses Schrittes nur spekulieren kann: Zum einen kann es sein, dass Microsoft Google eben "eins auswischen" will, zum anderen kann es aber auch sein, dass man plant, Microsoft Blink in Zukunft zum fixen Bestandteil seines mobilen Betriebssystems zu machen.
Siehe auch: Blink statt WebKit - Google wechselt Browser-Engine
Zwar sind die Beziehungen zwischen Google und Microsoft seit jeher (bzw. mehr denn je) nicht die besten, in diesem Fall ist es aber fraglich, ob das Redmonder Unternehmen dem Suchmaschinenriesen eins auswischen will. Denn Microsoft hat in der Tat eine gleichnamige Anwendung und das bereits länger.
Und zwar handelt es sich bei Microsofts BLINK (an sich versal geschrieben) um eine Anwendung für Windows Phone 8, die von Microsoft Research entwickelt wird. Micrsofts Blink kann auch im Windows Phone Store heruntergeladen werden und ist eine Fotografie-App. Sie erlaubt es, eine Reihe an Aufnahmen in Serie anzufertigen (bzw. vor und nach dem Drücken des Auslösers) und danach das beste Foto auszusuchen.
Als Anbieter wird hier die Entwicklungsabteilung des Unternehmens angegeben, weshalb man die App nicht im strengen Sinne als "offiziell" bezeichnen kann. Normalerweise meldet Redmond nämlich Microsoft-Research-Apps namensrechtlich nicht an, da diese schnell wieder verschwinden können. Eine Trademark-Anmeldung wird erst gemacht, wenn die Anwendung die experimentelle Phase verlässt und zu einem "echten" Microsoft-Angebot wird.
Microsoft hat sich dazu bisher nicht öffentlich geäußert, weshalb man über das Motiv dieses Schrittes nur spekulieren kann: Zum einen kann es sein, dass Microsoft Google eben "eins auswischen" will, zum anderen kann es aber auch sein, dass man plant, Microsoft Blink in Zukunft zum fixen Bestandteil seines mobilen Betriebssystems zu machen.
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