Tesla: Deutsche wollen Autos nicht - primär aus einem einzelnen Grund
Der Absatz von Tesla brach auch in Deutschland zuletzt ein. Denn ausgerechnet die Kernzielgruppe wendet sich vom Elektroauto-Pionier ab. Laut einer aktuellen Studie liegt die Schuld aber nicht bei den Fahrzeugen, sondern eindeutig bei Tesla-CEO Elon Musk.
Eine aktuelle Studie der Marktforschungsunternehmen Uranos und Dynata (via Der Spiegel) liefert nun die Erklärung für diesen Absturz. Die Forscher befragten knapp 1.000 Personen in Deutschland, die entweder bereits Tesla fahren oder den Kauf eines Elektroautos erwägen. Das Ergebnis ist eindeutig: Der Hauptgrund für die Absatzkrise ist das politische Engagement von Tesla-Chef Elon Musk.
Die Zahlen sprechen eine klare Sprache. So gaben 15 Prozent der befragten Tesla-Besitzer an, kein Auto des Herstellers mehr kaufen zu wollen. Davon nannten satte 88 Prozent Musk als Hauptgrund für ihre Abkehr. Unter den E-Auto-Kaufinteressenten sagten zudem gewaltige 85 Prozent, keinen Tesla erwerben zu wollen. Knapp zwei Drittel dieser Gruppe führten Musk als Begründung an.
Musk ist der Hauptgrund für die Ablehnung von Tesla
Laut der Studie von Uranos und Dynata ist besonders problematisch, dass Tesla ausgerechnet seine Kernzielgruppe verliert. Die "urbane Avantgarde", "junge Aufstiegsorientierte" und "sozial-ökologische Idealisten" lehnen die Marke mittlerweile ab. Welzel betont dabei die Bedeutung des Milieus der "urbanen Performer": "Eine trendsetzende Klientel mit hoher Ausstrahlungskraft auf andere Gruppen." Diese Kundschaft hatte Tesla einst groß gemacht.
Während Tesla also Marktanteile verliert, wächst der Gesamtmarkt für Elektrofahrzeuge in Deutschland. Im April stieg die Zahl der neu zugelassenen Elektrofahrzeuge um 53,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Besonders chinesische Hersteller profitieren davon. BYD verzeichnete einen mehr als achtfachen Anstieg auf 1.566 Einheiten im April und steigerte seinen Absatz seit Jahresbeginn um fast das Fünffache auf 2.791 Fahrzeuge.
Welzel zufolge dürfte es für Tesla ohne einen Rücktritt Musks als CEO schwierig werden, das Geschäft in Europa zu stabilisieren: "Der Name Elon Musk ist verbrannt und wird für immer mit der AfD verknüpft sein." Angeblich hatte der Aufsichtsrat des Konzerns bereits die Suche nach einem Nachfolger gestartet, etwaige Gerüchte dann aber dementiert.
Was haltet ihr von dieser Entwicklung? Würdet ihr euch durch die politischen Ansichten eines CEOs bei einer eurer Kaufentscheidungen beeinflussen lassen? Teilt eure Meinung in den Kommentaren!
Siehe auch:
Tesla-Absatz in Deutschland bricht dramatisch ein
Tesla befindet sich im Sinkflug. Das Unternehmen musste zuletzt die schlechtesten Geschäftszahlen seit Langem melden. Teilweise sitzt man auf unverkauften Autos wie dem Cybertruck im Wert von 200 Millionen Dollar fest. Und auch in Deutschland verzeichnet Tesla einen beispiellosen Verkaufseinbruch. Im April 2025 wurden lediglich 885 Fahrzeuge verkauft. Das entspricht einem Rückgang von 45,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Noch dramatischer sieht die Bilanz für die ersten vier Monate des Jahres aus. Mit nur 5.820 verkauften Einheiten liegt Tesla 60,4 Prozent unter dem Vergleichszeitraum 2024.Eine aktuelle Studie der Marktforschungsunternehmen Uranos und Dynata (via Der Spiegel) liefert nun die Erklärung für diesen Absturz. Die Forscher befragten knapp 1.000 Personen in Deutschland, die entweder bereits Tesla fahren oder den Kauf eines Elektroautos erwägen. Das Ergebnis ist eindeutig: Der Hauptgrund für die Absatzkrise ist das politische Engagement von Tesla-Chef Elon Musk.
AfD-Unterstützung kostet Tesla die Kernzielgruppe
Musks politisches Engagement und seine offene Unterstützung der AfD im Bundestagswahlkampf hat demnach einen massiven Imageschaden verursacht. Björn Welzel, Mitgründer des Marktforschungsunternehmens Uranos, erklärte: "Weil Musk im Bundestagswahlkampf offen die AfD unterstützt hat, kommt ein Tesla-Kauf für einige der klassischen Zielgruppen des Herstellers nicht mehr infrage."Die Zahlen sprechen eine klare Sprache. So gaben 15 Prozent der befragten Tesla-Besitzer an, kein Auto des Herstellers mehr kaufen zu wollen. Davon nannten satte 88 Prozent Musk als Hauptgrund für ihre Abkehr. Unter den E-Auto-Kaufinteressenten sagten zudem gewaltige 85 Prozent, keinen Tesla erwerben zu wollen. Knapp zwei Drittel dieser Gruppe führten Musk als Begründung an.
Musk ist der Hauptgrund für die Ablehnung von Tesla
Verbrannter Name und verlorene Kundschaft
Der Absturz in Deutschland ist Teil eines europaweiten Trends. In den ersten vier Monaten 2025 sanken die Tesla-Verkäufe in Europa um 37,2 Prozent. Im März 2025 fielen die Verkäufe hierzulande um 42,5 Prozent, was allerdings eine leichte Verbesserung gegenüber dem 75-prozentigen Einbruch im Februar darstellt.Laut der Studie von Uranos und Dynata ist besonders problematisch, dass Tesla ausgerechnet seine Kernzielgruppe verliert. Die "urbane Avantgarde", "junge Aufstiegsorientierte" und "sozial-ökologische Idealisten" lehnen die Marke mittlerweile ab. Welzel betont dabei die Bedeutung des Milieus der "urbanen Performer": "Eine trendsetzende Klientel mit hoher Ausstrahlungskraft auf andere Gruppen." Diese Kundschaft hatte Tesla einst groß gemacht.
Konkurrenz profitiert
Die genannten Gruppen wählen häufig Grüne oder FDP und stehen Musk nun politisch ablehnend gegenüber. Dagegen halten Menschen, die Uranos als "selbstbestimmte Individualisten" bezeichnet, Tesla die Treue, da ihnen vor allem "Style, Nachhaltigkeit und Innovation" wichtig sind. Das gilt auch für "trendorientierte Hedonisten" mit wenig Interesse an Politik.Während Tesla also Marktanteile verliert, wächst der Gesamtmarkt für Elektrofahrzeuge in Deutschland. Im April stieg die Zahl der neu zugelassenen Elektrofahrzeuge um 53,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Besonders chinesische Hersteller profitieren davon. BYD verzeichnete einen mehr als achtfachen Anstieg auf 1.566 Einheiten im April und steigerte seinen Absatz seit Jahresbeginn um fast das Fünffache auf 2.791 Fahrzeuge.
Welzel zufolge dürfte es für Tesla ohne einen Rücktritt Musks als CEO schwierig werden, das Geschäft in Europa zu stabilisieren: "Der Name Elon Musk ist verbrannt und wird für immer mit der AfD verknüpft sein." Angeblich hatte der Aufsichtsrat des Konzerns bereits die Suche nach einem Nachfolger gestartet, etwaige Gerüchte dann aber dementiert.
Was haltet ihr von dieser Entwicklung? Würdet ihr euch durch die politischen Ansichten eines CEOs bei einer eurer Kaufentscheidungen beeinflussen lassen? Teilt eure Meinung in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- Teslas Absatz in Deutschland bricht massiv ein: -45,9% im April 2025
- Umfrage: Tesla-CEO Elon Musk als Hauptgrund für Imageschaden
- 85% der E-Auto-Interessenten wollen keinen Tesla kaufen
- Tesla verliert Kernzielgruppe: 'urbane Avantgarde' und 'Idealisten'
- Gesamtmarkt für E-Autos wächst, chinesische Hersteller profitieren
- Experte: Ohne Musks Rücktritt wird Geschäftsstabilisierung schwierig
- Teslas europaweite Verkäufe in ersten vier Monaten 2025 um 37,2% gesunken
Siehe auch:
- Schlappe für Tesla: Trademarks für Robotaxi und Cybercab abgelehnt
- Tesla kapituliert: Pläne zu 16.000-$-Zubehör für Cybertruck sind tot
- Tesla Supercharger-Test: Neues Preismodell passt sich dynamisch an
- Musk und Trump sei Dank: Tesla muss nicht mehr alle Unfälle melden
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Thema:
Teslas Aktienkurs in Euro
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- Fast wie K.I.T.T.: BYD-Supercar Yangwang U9 springt über Schlagloch
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