Musk mischt sich in deutsche Politik ein:
Wirbt für AfD, beleidigt Scholz
Nachdem er es in den USA bereits bis in das Team des künftigen US-Präsidenten Donald Trump geschafft hat, mischt sich Elon Musk jetzt auch in die deutsche Politik ein und findet gewohnt kontroverse Worte.
Auch die AfD selbst griff den Post auf und pflichtete Musk bei. So schrieb Alice Weidel, der Tech-Milliardär habe vollkommen recht. "Die Sozialistin Merkel hat unser Land ruiniert", so die AfD-Chefin. In einer darauffolgenden Video-Botschaft bedankte sie sich zudem noch bei Musk und wünschte ihm und Donald Trump alles Gute für die kommende Legislaturperiode.
Bereits in der Vergangenheit hatte Musk seine Sympathie für die AfD bekundet, bei der er keine rechtsextremen Tendenzen erkennen konnte. Auch dieses Mal folgte auf seinen Post prompt Kritik aus den Reihen der anderen deutschen Parteien. FDP-Chef Christian Lindner bot Musk sogar ein Treffen an.
Einen Vorgeschmack darauf, was passiert, wenn ein Unternehmer mit eigenen wirtschaftlichen Interessen direkten Einfluss auf politische Entscheidungen hat, zeigt eine erste Empfehlung für eine Gesetzesänderung aus Trumps Team. Nach der soll eine Meldepflicht für Verkehrsunfälle abgeschafft werden, an denen autonome Fahrsysteme beteiligt sind. Das würde vor allem Musks Firma Tesla entgegenkommen. Der Autobauer meldet von allen Fahrzeugherstellern die höchsten Unfallzahlen. Die Meldepflicht soll eigentlich dafür sorgen, dass Konsumenten einen Einblick in die Sicherheit der Fahrsysteme erhalten.
Siehe auch:
Musk wirbt für die AfD
In den letzten zwei Tagen hat sich Elon Musk gleich zweimal zu deutschen Politik-Themen geäußert. So kommentierte er unter einem Video auf X einer AfD-nahen Nutzerin, "Nur die AfD kann Deutschland retten". Das sorgte direkt für jede Menge Aufsehen.Auch die AfD selbst griff den Post auf und pflichtete Musk bei. So schrieb Alice Weidel, der Tech-Milliardär habe vollkommen recht. "Die Sozialistin Merkel hat unser Land ruiniert", so die AfD-Chefin. In einer darauffolgenden Video-Botschaft bedankte sie sich zudem noch bei Musk und wünschte ihm und Donald Trump alles Gute für die kommende Legislaturperiode.
Bereits in der Vergangenheit hatte Musk seine Sympathie für die AfD bekundet, bei der er keine rechtsextremen Tendenzen erkennen konnte. Auch dieses Mal folgte auf seinen Post prompt Kritik aus den Reihen der anderen deutschen Parteien. FDP-Chef Christian Lindner bot Musk sogar ein Treffen an.
Rücktrittsforderung und Beleidigung
Schon einen Tag später meldet sich Musk erneut zu Wort. Dieses Mal reagiert er auf den tragischen Vorfall auf dem Weihnachtsmarkt in Magdeburg, bei dem ein Auto in eine Menschenmenge fuhr. Der CEO von Tesla und X nimmt den Anschlag zum Anlass, um offen den Rücktritt von Kanzler Scholz zu fordern und ihn zu beleidigen. So schrieb er, "Scholz sollte sofort zurücktreten. Inkompetenter Trottel".Einfluss auf US-Politik
In den USA hat es der in Südafrika geborene und eingebürgerte Musk bereits bis in das Berater-Team von Donald Trump geschafft. In seiner neuen Funktion soll er dafür sorgen, dass der Regierungsapparat verschlankt wird. Dazu gehört vor allem der radikale Abbau von Behörden und Regulierungseinrichtungen.Einen Vorgeschmack darauf, was passiert, wenn ein Unternehmer mit eigenen wirtschaftlichen Interessen direkten Einfluss auf politische Entscheidungen hat, zeigt eine erste Empfehlung für eine Gesetzesänderung aus Trumps Team. Nach der soll eine Meldepflicht für Verkehrsunfälle abgeschafft werden, an denen autonome Fahrsysteme beteiligt sind. Das würde vor allem Musks Firma Tesla entgegenkommen. Der Autobauer meldet von allen Fahrzeugherstellern die höchsten Unfallzahlen. Die Meldepflicht soll eigentlich dafür sorgen, dass Konsumenten einen Einblick in die Sicherheit der Fahrsysteme erhalten.
Zusammenfassung
- Elon Musk äußert sich kontrovers zur deutschen Politik auf X
- Er unterstützt die AfD und bezeichnet sie als Deutschlands Rettung
- Alice Weidel begrüßt Musks Unterstützung und kritisiert Merkel
- Musk fordert nach dem Vorfall in Magdeburg Rücktritt von Kanzler Scholz
- Musk ist Teil von Donald Trumps Berater-Team in den USA
- Musk mit direktem Einfluss auf US-Politik trotz eigener wirtschaftlicher Interessen
Siehe auch:
- Ärger für Elon Musk wegen nicht gemeldeten Treffen mit Staatsführern
- 62,8 Mrd. an einem Tag: Musk-Vermögen explodiert auf über 400 Mrd.
- Kampf um KI-Markt: Musk geht weiter bzw. wieder gegen OpenAI vor
- Elon Musk sagt, dass er jedes einzelne Twitter/X-Konto besitzt
- Tesla verdreckt die Umwelt - Musk kann Ämtern bald Geld streichen
Thema:
Teslas Aktienkurs unter Elon
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