Oh Wunder: Tesla meldet richtig miese Geschäftszahlen, Musk sei Dank
Tesla hat gestern Abend die Geschäftszahlen für das erste Quartal 2025 veröffentlicht und wird dabei von der wirtschaftlichen und politischen Realität eingeholt. Da hilft selbst eine Werbeveranstaltung des US-Präsidenten nicht mehr.
Im Vergleich zum Vorjahresquartal, in dem Tesla noch 21,3 Milliarden Dollar umsetzte, ergab sich ein Rückgang um 9,4 Prozent. Besonders der Gewinn brach dabei dramatisch ein, ging er doch um ganze 71 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres zurück.
Letztlich hätte dies wohl zu einem Verlust geführt, doch konnte Tesla sich mit dem Verkauf von sogenannten Regulatory Credits, also staatlichen Zuschüssen für den Vertrieb von Elektrofahrzeugen, noch in die Gewinnzone retten. Im Grunde waren es also nur die staatlichen Gelder, die Musks Firma schwarze Zahlen schreiben ließen.
Diese "Dynamik" könne ebenso wie die "sich ändernde politische Stimmung in naher Zukunft bedeutsame Auswirkungen auf die Nachfrage von Teslas Produkten" haben. Aktuell ergreife man deshalb Maßnahmen, um das Geschäft mit Energieprodukten zu stabilisieren, weil dieses besonders von der aktuellen "Zoll-Landschaft" betroffen sei, gerade im Vergleich zum Automobilgeschäft.
Gemeint ist damit Teslas Sparte für Energiespeicher, die stark unter den jüngst neu verkündeten Zöllen auf Produkte und Bauteile aus China leiden dürfte. Außerdem hatte die Trump-Regierung gerade erst eine massive Erhöhung der Strafzölle auf Solarpanels aus China bekannt gegeben.
Tesla hatte erst vor Kurzem seine schlechtesten Absatzzahlen für Elektroautos seit drei Jahren verkündet. Im ersten Quartal 2025 verkaufte man weltweit "nur" 336.681 Fahrzeuge - ein Rückgang um fast 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Der Hauptgrund für die schlechte Entwicklung der Zahlen von Tesla dürfte in direkter Verbindung zu seinen Aktivitäten im Dienste der Trump-Regierung stehen.
Mit einiger Wahrscheinlichkeit spielen auch seine rassistischen, menschenfeindlichen Äußerungen Rolle und der Umstand, dass er mehrfach den Hitlergruß zeigte, als Donald Trump in erneut ins Amt des US-Präsidenten eingeführt wurde. Letzterer hatte als Reaktion auf die Kritik an Musk und die absehbar sinkenden Tesla-Verkaufszahlen sogar eine Verkaufsveranstaltung im Garten des Weißen Hauses abgehalten.
Siehe auch:
Gewinn sank um über 70 Prozent
Wie Tesla am gestrigen Abend bekannt gab, erzielte man im ersten Quartal 2025 einen Nettogewinn von 409 Millionen US-Dollar bei 19,3 Milliarden Dollar Umsatz. Damit verfehlte Elon Musks Elektroauto-Firma die Erwartungen der Wall Street um Längen - die Analysten waren im Schnitt von 21,1 Milliarden Dollar Umsatz ausgegangen.Im Vergleich zum Vorjahresquartal, in dem Tesla noch 21,3 Milliarden Dollar umsetzte, ergab sich ein Rückgang um 9,4 Prozent. Besonders der Gewinn brach dabei dramatisch ein, ging er doch um ganze 71 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres zurück.
Umsatz mit Elektroautos sank um 20 Prozent
Der Umsatz aus dem Vertrieb von Elektroautos brach im Vorjahresvergleich um 20 Prozent ein. Konnte Tesla im ersten Quartal 2024 noch 17,4 Milliarden Dollar mit seinen E-Autos umsetzen, waren es in den ersten drei Monaten des Jahres 2025 nur noch 13,9 Milliarden Dollar.Letztlich hätte dies wohl zu einem Verlust geführt, doch konnte Tesla sich mit dem Verkauf von sogenannten Regulatory Credits, also staatlichen Zuschüssen für den Vertrieb von Elektrofahrzeugen, noch in die Gewinnzone retten. Im Grunde waren es also nur die staatlichen Gelder, die Musks Firma schwarze Zahlen schreiben ließen.
Tesla verweist auf 'sich ändernde politische Stimmung'
In einem Schreiben an seine Aktionäre erklärte Tesla, dass man auch in näherer Zukunft mit negativen Auswirkungen aufgrund der "sich ändernden politischen Stimmung" und "Unsicherheiten im Markt für Automobile und Energie" zu kämpfen haben werde, auch weil sich die "Handelspolitik schnell verändert", die sich "negative auf die Lieferkette und die Kostenstruktur von Tesla und seinen Partnern" auswirken werde.Diese "Dynamik" könne ebenso wie die "sich ändernde politische Stimmung in naher Zukunft bedeutsame Auswirkungen auf die Nachfrage von Teslas Produkten" haben. Aktuell ergreife man deshalb Maßnahmen, um das Geschäft mit Energieprodukten zu stabilisieren, weil dieses besonders von der aktuellen "Zoll-Landschaft" betroffen sei, gerade im Vergleich zum Automobilgeschäft.
Gemeint ist damit Teslas Sparte für Energiespeicher, die stark unter den jüngst neu verkündeten Zöllen auf Produkte und Bauteile aus China leiden dürfte. Außerdem hatte die Trump-Regierung gerade erst eine massive Erhöhung der Strafzölle auf Solarpanels aus China bekannt gegeben.
Tesla hatte erst vor Kurzem seine schlechtesten Absatzzahlen für Elektroautos seit drei Jahren verkündet. Im ersten Quartal 2025 verkaufte man weltweit "nur" 336.681 Fahrzeuge - ein Rückgang um fast 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Der Hauptgrund für die schlechte Entwicklung der Zahlen von Tesla dürfte in direkter Verbindung zu seinen Aktivitäten im Dienste der Trump-Regierung stehen.
Mit einiger Wahrscheinlichkeit spielen auch seine rassistischen, menschenfeindlichen Äußerungen Rolle und der Umstand, dass er mehrfach den Hitlergruß zeigte, als Donald Trump in erneut ins Amt des US-Präsidenten eingeführt wurde. Letzterer hatte als Reaktion auf die Kritik an Musk und die absehbar sinkenden Tesla-Verkaufszahlen sogar eine Verkaufsveranstaltung im Garten des Weißen Hauses abgehalten.
Zusammenfassung
- Tesla veröffentlicht enttäuschende Quartalszahlen für Q1 2025
- Umsatz von 19,3 Mrd. USD liegt deutlich unter Analystenschätzungen
- Nettogewinn bricht im Jahresvergleich um 71 Prozent ein
- Umsatz aus E-Auto-Verkäufen sinkt um 20 Prozent gegenüber Vorjahr
- Schwarze Zahlen nur durch staatliche Zuschüsse (Regulatory Credits)
- Tesla warnt vor negativen Auswirkungen durch politische Unsicherheiten
- Musks Kontroversen und Trump-Nähe beeinflussen möglicherweise Absatzzahlen
Siehe auch:
- Besitzer verklagt Tesla, Autobauer soll Kilometerzähler manipulieren
- Robotaxi & Lkw: Tesla Cybercab und Semi durch Trump-Zölle in Gefahr
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