YouTube: Bild zu den Hintergründen des Amoklaufes wird klarer
In den letzten Stunden sind verschiedene Details zu den möglichen Hintergründen des gestrigen Amok-Laufes im Firmensitz der Google-Tochter YouTube bekannt geworden. Dass ausgerechnet die Büros der Video-Plattform zum Ziel der Täterin wurden, ist demnach offensichtlich kein Zufall.
Die Frau, die am gestrigen Nachmittag in das Firmengebäude kam und das Feuer eröffnete, war weder bei YouTube beschäftigt noch bestanden irgendwelche Verbindungen zu anderen Mitarbeitern, berichtete der Lokalsender ABC7. Allerdings war sie seit längerer Zeit Nutzerin der Plattform und betrieb auch einen eigenen Channel mit verschiedenen Inhalten.
Dieser ist aber wohl schon vor einiger Zeit gelöscht worden, weil es mehrfach Verstöße gegen die Nutzungsbestimmungen gab. Um sich ein Bild von der Frau zu machen bleiben also nur andere Stellen im Netz, an denen sie ihre Ansichten äußerte - unter anderem ihre Webseite. Und hier zeigt sich ein doch recht wirres Bild. Das Themenspektrum reicht von Tierrechts-Aktivismus, die negativen Folgen homosexueller Sex-Praktiken bis zu Handarbeit.
In der letzten Zeit fühlte sich die Frau offenbar zunehmend von vermeintlichen Diktatoren, die in den verschiedenen Ländern in unterschiedlicher Gestalt daherkämen, unterdrückt und zensiert. Insbesondere YouTube hatte sie dabei als Hort des Bösen identifiziert - denn die Video-Plattform hatte ihr erst die Monetarisierung der Clips und damit offenbar wichtige Einnahmen entzogen, angeblich Abonnenten gelöscht und letztlich auch noch die Accounts gesperrt.
Hier endete es nun aber in einem Gewaltausbruch. Dieser lief aber am Ende wohl glimpflicher ab, als nach den ersten Meldungen anzunehmen war. Die einzige Tote, die es bisher gab, ist nach Behördenangaben die Täterin selbst. Vier Personen wurden ins Krankenhaus eingeliefert, von denen ein Mann lebensgefährlich und eine Frau schwer verletzt sind. Auch ein drittes Opfer wurde von einem Schuss getroffen, aber nur leicht verletzt. Die vierte Person war nicht direkt betroffen, sondern verletzte sich wohl lediglich bei der Evakuierung der Gebäude.
Dieser ist aber wohl schon vor einiger Zeit gelöscht worden, weil es mehrfach Verstöße gegen die Nutzungsbestimmungen gab. Um sich ein Bild von der Frau zu machen bleiben also nur andere Stellen im Netz, an denen sie ihre Ansichten äußerte - unter anderem ihre Webseite. Und hier zeigt sich ein doch recht wirres Bild. Das Themenspektrum reicht von Tierrechts-Aktivismus, die negativen Folgen homosexueller Sex-Praktiken bis zu Handarbeit.
In der letzten Zeit fühlte sich die Frau offenbar zunehmend von vermeintlichen Diktatoren, die in den verschiedenen Ländern in unterschiedlicher Gestalt daherkämen, unterdrückt und zensiert. Insbesondere YouTube hatte sie dabei als Hort des Bösen identifiziert - denn die Video-Plattform hatte ihr erst die Monetarisierung der Clips und damit offenbar wichtige Einnahmen entzogen, angeblich Abonnenten gelöscht und letztlich auch noch die Accounts gesperrt.
Letztlich ging es glimpflich aus
Im Gesamtbild entsteht so der Eindruck einer Person, die generell mit einigen Problemen zu kämpfen hatte. Über solche stolpert man im Netz durchaus immer wieder, da sie parallel auch mit einem recht hohen Sendungsbewusstsein ausgestattet sind. In den meisten Fällen beschränkt sich das allerdings doch darauf, andere Nutzer über längere Zeit zu nerven.Hier endete es nun aber in einem Gewaltausbruch. Dieser lief aber am Ende wohl glimpflicher ab, als nach den ersten Meldungen anzunehmen war. Die einzige Tote, die es bisher gab, ist nach Behördenangaben die Täterin selbst. Vier Personen wurden ins Krankenhaus eingeliefert, von denen ein Mann lebensgefährlich und eine Frau schwer verletzt sind. Auch ein drittes Opfer wurde von einem Schuss getroffen, aber nur leicht verletzt. Die vierte Person war nicht direkt betroffen, sondern verletzte sich wohl lediglich bei der Evakuierung der Gebäude.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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