Uvalde-Schulmassaker: Überwachungstechnologien waren völlig nutzlos

Am Dienstag ereignete sich im texanischen Uvalde eine Schreckenstat, die selbst für die leidgeplagten USA schockierend war: Ein 18-Jähriger tötete 19 Schulkinder, zwei Lehrerinnen und zuvor seine eigene Großmutter. Seither wird über die Gründe und Maßnahmen diskutiert.
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Wie hätte dieses in Worten kaum zu beschreibende Massaker verhindert werden können und was hat dazu geführt? Diese und ähnliche Fragen stellen sich nicht nur US-amerikanische Bürger derzeit, die ganze Welt ist schockiert und sprachlos. Doch während die ganze Welt und auch ein Großteil der Amerikaner auf die zwei halbautomatischen Sturmgewehre verweist, die sich ein Teenager problemlos für die Tat besorgen konnte, wollen viele Waffenverrückte diese einfachste Erklärung nicht wahrhaben.

Mehr Überwachung statt weniger Waffen

Vor allem die der Waffenlobby NRA nahestehenden Republikaner verweisen stattdessen auf alle nur denkbaren Alternativen, mit denen sie sich erhoffen, solche Amokläufe zu verhindern. Ein gerne geäußertes Argument ist mehr Überwachung durch moderne Technologien.

Doch gerade das Massaker von Uvalde zeigt, dass Überwachung kein adäquates oder effektives Mittel ist, um solche Taten zu verhindern. Denn der Schulbezirk, zu dem die Robb Elementary School gehört, hat laut einem Bericht von Gizmodo genau diesen Weg gewählt.

Man hat in den vergangenen Jahren sein Sicherheitsbudget verdoppelt und seine Schulen mit diversen High-Tech-Überwachungssystemen ausgestattet. Man hat Besucher der Schulen per Kameras überwacht, um Täter frühzeitig herauszufiltern, man hat soziale Medien seiner Schüler überwacht, dazu kamen diverse Apps und Portale, über die man verdächtige Aktivitäten melden konnte.

Doch den Täter (dessen Namen wir bewusst nicht nennen, um ihm posthum nicht zu mehr "Ruhm" zu verhelfen) konnten diese Maßnahmen nicht ansatzweise daran hindern, die Grundschule zu betreten und dort Kinder zu erschießen. Ein Grund: Er war dort kein Schüler und wurde entsprechend nicht vom System erfasst.

Die erwähnten Maßnahmen wurden übrigens nach einem anderen Schulmassaker beschlossen, nämlich einem Amoklauf im Jahr 2018 in Santa Fe, bei dem acht High-School-Schüler und zwei Lehrerinnen das Leben lassen mussten. Damals wie heute hieß der Gouverneur Greg Abbott. Dieser brachte ein ganzes Maßnahmenpaket auf den Weg, darunter mit Technologie und mehr Polizeikräften an Schulen. Nicht dabei waren hingegen Maßnahmen, die den Waffenbesitz erschweren.

Und auch nun ist zu befürchten, dass republikanische Politiker nach Maßnahmen wie Social-Media-Monitoring, Gesichtserkennung sowie versteckten High-Tech-Waffenscannern rufen werden. Die einzige wichtige Frage wird aber unbeantwortet bleiben: Wie kann es sein, dass ein 18-Jähriger an zwei AR-15-Sturmgewehre gelangen konnte und kann?
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