Windows XP wird für Microsoft noch einmal ein Millionen-Geschäft
Die Unfähigkeit vieler Organisationen, ihre IT-Infrastruktur auf neuere Betriebssysteme umzustellen, entwickelt sich für den Software-Konzern Microsoft zu einem guten Geschäft. Denn die Fortführung des Supports für das betagte Windows XP lässt sich das Unternehmen gut bezahlen. Gerade erst wurde ein entsprechender Vertrag mit der US Navy abgeschlossen.
Das Kommunikations-Netzwerk der Kriegsmarine der USA beruht in einem nicht unwesentlichen Teil noch immer auf dem inzwischen schon greisenhaften Betriebssystem von Microsoft. Doch nicht nur dieses ist hier noch im Einsatz, sondern auch Office 2003, Exchange 2003 und der Windows Server 2003. Das Space and Naval Warfare Systems Command der US Navy sicherte sich daher nun die Zusage, dass man auch weiterhin mit Sicherheits-Patches für diese Produkte versorgt wird.
Das Auftragsvolumen des Vertrages beläuft sich auf mindestens 9,1 Millionen Dollar, berichtet das US-Magazin ITWorld. Abhängig von der weiteren Entwicklung kann das Abkommen zwischen der Marine und Microsoft bis zum Jahr 2017 weitergeführt werden. Die Zahlungen an den Software-Konzern könnten sich infolge dessen auf bis zu 30,8 Millionen Dollar erhöhen.
Wie viele andere Organisationen hatte die Navy erst recht spät damit begonnen, auf das bevorstehende Ende des offiziellen Supports für Windows XP zu reagieren. Erst im Jahr 2013 begann man ernsthaft mit der Umstellung auf neuere Systeme. Da verschiedene Anwendungen voll auf die genannten Produkte optimiert sind, ist für einen umfassenden Wechsel aber Zeit von Nöten. Noch im Mai dieses Jahres sollen bei der US-Marine rund 100.000 Rechner mit Windows XP oder dem Windows Server 2003 betrieben worden sein. Bis alle Anwendungen, die auf ihnen laufen, modernisiert oder ersetzt worden sind, wird es also noch dauern, so dass die Einsatzfähigkeit der Microsoft-Produkte weiterhin gewährleistet sein muss.
Die US Navy ist bei weitem kein Einzelfall. Weltweit laufen vor allem in größeren Organisationen noch Millionen von Rechnern mit dem alten Betriebssystem. Wie groß die Installationsbasis genau ist, kann niemand sagen. Große Monitoring-Unternehmen, die Zugriffe auf Webseiten analysieren, kommen aber immer noch auf Anteile von 10 bis 14 Prozent aller für den Internetzugang genutzten PCs weltweit.
Hierzulande machten kürzlich beispielsweise die Probleme der Berliner Behörden bei der Umstellung von sich Reden. Im Oktober des letzten Jahres sollen hier noch fast 29.000 Rechner mit Windows XP betrieben worden sein. Dem Vernehmen nach, hat sich bis zu diesem Tage daran nicht sonderlich viel geändert. Auch Berlin muss daher ordentliche Summen in die Verlängerung des Supports investieren.
Zum Thema: Windows XP: Microsoft verdoppelt Kosten für Custom-Support
Das Auftragsvolumen des Vertrages beläuft sich auf mindestens 9,1 Millionen Dollar, berichtet das US-Magazin ITWorld. Abhängig von der weiteren Entwicklung kann das Abkommen zwischen der Marine und Microsoft bis zum Jahr 2017 weitergeführt werden. Die Zahlungen an den Software-Konzern könnten sich infolge dessen auf bis zu 30,8 Millionen Dollar erhöhen.
Wie viele andere Organisationen hatte die Navy erst recht spät damit begonnen, auf das bevorstehende Ende des offiziellen Supports für Windows XP zu reagieren. Erst im Jahr 2013 begann man ernsthaft mit der Umstellung auf neuere Systeme. Da verschiedene Anwendungen voll auf die genannten Produkte optimiert sind, ist für einen umfassenden Wechsel aber Zeit von Nöten. Noch im Mai dieses Jahres sollen bei der US-Marine rund 100.000 Rechner mit Windows XP oder dem Windows Server 2003 betrieben worden sein. Bis alle Anwendungen, die auf ihnen laufen, modernisiert oder ersetzt worden sind, wird es also noch dauern, so dass die Einsatzfähigkeit der Microsoft-Produkte weiterhin gewährleistet sein muss.
Die US Navy ist bei weitem kein Einzelfall. Weltweit laufen vor allem in größeren Organisationen noch Millionen von Rechnern mit dem alten Betriebssystem. Wie groß die Installationsbasis genau ist, kann niemand sagen. Große Monitoring-Unternehmen, die Zugriffe auf Webseiten analysieren, kommen aber immer noch auf Anteile von 10 bis 14 Prozent aller für den Internetzugang genutzten PCs weltweit.
Hierzulande machten kürzlich beispielsweise die Probleme der Berliner Behörden bei der Umstellung von sich Reden. Im Oktober des letzten Jahres sollen hier noch fast 29.000 Rechner mit Windows XP betrieben worden sein. Dem Vernehmen nach, hat sich bis zu diesem Tage daran nicht sonderlich viel geändert. Auch Berlin muss daher ordentliche Summen in die Verlängerung des Supports investieren.
Zum Thema: Windows XP: Microsoft verdoppelt Kosten für Custom-Support
Thema:
Microsofts Aktienkurs in Euro
Interessante & lustige Microsoft-Videos
- What's Next? - Netflix zeigt Zukunfts-Dokumentation mit Bill Gates
- Microsoft PC Manager: Neues Tool für die Systempflege im Anmarsch
- Bill Gates gesteht Sucht: "Ich kann nicht aufhören, Wordle zu spielen"
- Bill Gates zu "neuem" Trendsport Pickleball: "Spiele es seit 50 Jahren"
- Dokumentation: Ein Leben nach Microsoft
- Microsoft zeigt Baufortschritte beim Ost-Campus in Puget Sound
- Windows 95: Keynote-Video ist erstmals in voller Länge zu sehen
- Windows Startup-Sounds Remix - Nächster Hinweis auf Windows 11
- Satya Nadella und Phil Spencer sprechen über das Thema 'Gaming'
- Microsoft zeigt, wie man sich die Büro-Meetings der Zukunft vorstellt
Beliebte Microsoft-Downloads
Weiterführende Links
- Microsoft Corporation
- Satya Nadella-Themenspecial
- Xbox Series X-Themenspecial
- Xbox One-Themenspecial
- Windows 11-Themenspecial
- Windows 10-Themenspecial
- Office-Themenspecial
- Microsoft Research-Themenspecial
- Microsoft HoloLens-Themenspecial
- Microsoft Surface-Themenspecial
- Microsoft-Hardware-Themenspecial
- Künstliche Intelligenz-Themenspecial
Beliebt im Preisvergleich
- Windows & Sonstige:
Beliebte Windows 10 FAQ Einträge
Neue Nachrichten
- Linux 7.1 ist da: Neues bei NTFS & CPU-Support, Aus für alte Hardware
- Toller Streaming-Deal: 60 Prozent Rabatt auf Waipu.tv und Sky WOW
- Überraschendes Comeback: Intel plant offenbar neue Raptor-Lake-CPUs
- KI-Modell Fable 5: China-Spionage war wohl der Grund für die Sperre
- KI im Job: Eingesparte Zeit geht meist für das "Botsitting" drauf
- Prime Day schon jetzt: Saugroboter & Co. mit bis zu 700 Euro Rabatt
- Großangriff auf Arch Linux: Massive Malware-Einschleusung ins AUR
Videos
Beliebte Downloads
Beliebte Nachrichten
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
Neues von Proxmox, dem Virtualisieurngsspezialisten
d-hubs - vor 38 Minuten -
#FLOCK ´26: die Flock to Fedora Project Conference
d-hubs - Gestern 16:05 Uhr -
DigiKam: das Open-Source-Fotoverwaltungsprogramm
d-hubs - Vorgestern 13:22 Uhr -
Alpine-Linux: unter den schlanken Distris
d-hubs - Vorgestern 12:33 Uhr -
Pc startet im Multiboot Manager nach unstellung in MSconfig
js1 - Vorgestern 11:19 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!




Alle Kommentare zu dieser News anzeigen