PCs mit Windows XP von Virus befallen - Krankenhaus lahmgelegt
Ein Krankenhaus in der australischen Stadt Melbourne hat derzeit mit einem Virenbefall der anderen Art zu kämpfen. Offenbar hat sich auf den noch mit Windows XP laufenden Rechnern des Royal Melbourne Hospital ein Computervirus breitgemacht, der nun dafür sorgt, dass der Betrieb teilweise lahmgelegt wurde.
Wie die Zeitung The Age und das Krankenhaus selbst auf seiner Website berichten, arbeitet die IT-Abteilung derzeit daran, eine Reihe von PC-Systemen wieder nutzbar zu machen, die zuvor von einem Virus infiziert wurden. Betroffen sind anscheinend nur Systeme mit dem von Microsoft seit Jahren nicht mehr offiziell unterstützten alten Betriebssystem Windows XP.
In einer E-Mail an die Angestellten des Krankenhauses war gestern davon die Rede, dass der Virus zunächst in der Pathologie-Abteilung Rechner befallen hatte. Dadurch mussten Blut-, Gewebe- und Urinproben komplett ohne die Hilfe der sonst hilfreichen PCs bearbeitet werden. Normalerweise werden die Computer zur Registrierung, für Tests und zur Katalogisierung der Ergebnisse verwendet, heißt es. Vorerst sollen deshalb nur besonders wichtige Proben bearbeitet werden.
Siehe auch: Google Chef-Designer: Windows 10 funktioniert immer noch wie XP
Die anderen Abteilungen des Krankenhauses mussten dabei unter anderem per Fax mit der Pathologie kommunizieren. Besonders kritische Werte wurden zudem per Telefon an die Stationen, die Intensivestationen und die Notaufnahme übermittelt, hieß es. Betroffen war anscheinend auch die für die Versorgung der Patienten mit Mahlzeiten zuständige Abteilung.
In der E-Mail wurde auch davor gewarnt, die von den Mitarbeitern genutzten Systeme abzuschalten, falls diese zu diesem Zeitpunkt funktionierten und einsatzfähig waren. Außerdem sollten die Angestellten darauf achten, sich nicht mit ihren Passwörtern auf Websites von Banken oder Diensten wie Google oder Facebook anzumelden.
Mittlerweile hat die IT-Abteilung die Probleme offenbar weitestgehend in den Griff bekommen. In einer heute veröffentlichten Mitteilung heißt es, dass "viele der betroffenen Programme wieder laufen", was auch die Pathologische und die Pharmazeutische Abteilung mit einschließt. Die weiteren Systeme mit Windows XP würden nun so schnell wie möglich wieder hergestellt. Welcher Virus für die Probleme verantwortlich war, ist aktuell noch ebenso unklar wie die Frage, wie die Schadsoftware auf die XP-PCs gelangen konnte.
In einer E-Mail an die Angestellten des Krankenhauses war gestern davon die Rede, dass der Virus zunächst in der Pathologie-Abteilung Rechner befallen hatte. Dadurch mussten Blut-, Gewebe- und Urinproben komplett ohne die Hilfe der sonst hilfreichen PCs bearbeitet werden. Normalerweise werden die Computer zur Registrierung, für Tests und zur Katalogisierung der Ergebnisse verwendet, heißt es. Vorerst sollen deshalb nur besonders wichtige Proben bearbeitet werden.
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Die anderen Abteilungen des Krankenhauses mussten dabei unter anderem per Fax mit der Pathologie kommunizieren. Besonders kritische Werte wurden zudem per Telefon an die Stationen, die Intensivestationen und die Notaufnahme übermittelt, hieß es. Betroffen war anscheinend auch die für die Versorgung der Patienten mit Mahlzeiten zuständige Abteilung.
In der E-Mail wurde auch davor gewarnt, die von den Mitarbeitern genutzten Systeme abzuschalten, falls diese zu diesem Zeitpunkt funktionierten und einsatzfähig waren. Außerdem sollten die Angestellten darauf achten, sich nicht mit ihren Passwörtern auf Websites von Banken oder Diensten wie Google oder Facebook anzumelden.
Mittlerweile hat die IT-Abteilung die Probleme offenbar weitestgehend in den Griff bekommen. In einer heute veröffentlichten Mitteilung heißt es, dass "viele der betroffenen Programme wieder laufen", was auch die Pathologische und die Pharmazeutische Abteilung mit einschließt. Die weiteren Systeme mit Windows XP würden nun so schnell wie möglich wieder hergestellt. Welcher Virus für die Probleme verantwortlich war, ist aktuell noch ebenso unklar wie die Frage, wie die Schadsoftware auf die XP-PCs gelangen konnte.
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