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Windows 11 24H2: Neues Update bringt lang ersehnte Funktionen
Microsoft rollt ein umfangreiches Update für Windows 11 24H2 aus. Build 26100.1297 (KB5040529) bringt zahlreiche Neuerungen für Sperrbildschirm, Startmenü und Datei-Explorer. Auch Verbesserungen bei Emojis, Freigabefunktionen und Einstellungen sind an Bord.
Microsoft hat ein neues Update für Windows 11 in der Version 24H2 veröffentlicht. Der Build 26100.1297 (KB5040529) steht zunächst Insidern im Release Preview Channel zur Verfügung und bringt eine Vielzahl von Neuerungen und Verbesserungen mit sich, die wie üblich "das Nutzererlebnis in vielen Bereichen des Betriebssystems aufwerten" sollen.
Die neuen Lockscreen-Widgets zeigen allerhand Infos an
Eine lang erwartete Funktion kehrt zurück: Das Anheften von Apps an die Taskleiste per Drag-and-drop aus dem Startmenü. Diese Möglichkeit war in früheren Windows-Versionen beliebt und wurde von vielen Nutzern nach dem Wechsel zu Windows 11 vermisst. Die Rückkehr dieser Funktion zeigt, dass Microsoft gewillt ist, auf das Feedback der Nutzer hören.
Drag-and-drop mit einer Datei im Windows 11 Explorer
Windows 11 24H2 unterstützt nun auch den Emoji-Standard 15.1. Zu den Neuzugängen gehören Emojis für horizontales und vertikales Kopfschütteln, ein Phönix, eine Limette, ein brauner Pilz und eine gebrochene Kette. Interessanterweise behält Windows bei Familiengruppierungen weiterhin menschliche Darstellungen bei, anstatt symbolhafte Formen zu verwenden. Das soll Microsofts Bestreben zeigen, auch Emojis inklusiv und vielfältig zu gestalten.
Für Nutzer von Microsoft Teams gibt es eine praktische Neuerung: Die direkte Freigabe zu spezifischen Teams-Kanälen und Gruppenchats ist nun möglich, vorausgesetzt man ist mit einer Microsoft Entra ID angemeldet. Microsoft Entra ID, früher als Azure Active Directory bekannt, ist Microsofts Cloud-basierter Identitäts- und Zugriffsverwaltungsdienst. Die Integration soll die Zusammenarbeit in Unternehmen vereinfachen.
Eine weitere nützliche Funktion ist die Möglichkeit, QR-Codes für Webseiten-URLs und Cloud-Dateien direkt aus dem Freigabefenster zu erstellen. Wer damit (noch) nichts anfangen kann: QR-Codes (Quick Response) sind zweidimensionale Barcodes, die schnell mit Smartphones gescannt werden können. Dies erleichtert das schnelle Teilen von Inhalten zwischen verschiedenen Geräten.
Zusätzlich können Nutzer nun E-Mails an sich selbst senden und Dateien direkt aus dem Freigabefenster kopieren. Funktionen dieser Art sollen Zeit sparen und den Workflow vereinfachen, vor allem wenn man schnell Informationen zwischen verschiedenen Geräten austauschen möchte.
Schon mal gespielt? Dann gibts bald Werbung für den Game Pass
In den Einstellungen gibt es ebenfalls Neuerungen: Eine Game-Pass-Empfehlungskarte wird auf der Startseite angezeigt, allerdings nur für aktive Spieler - andere sehen dafür Werbung. Eine neue Seite "Verknüpfte Geräte" unter "Einstellungen > Konten" ermöglicht zudem die Verwaltung von PCs und Xbox-Konsolen. Dies vereinfacht die Geräteübersicht für Nutzer im Microsoft-Ökosystem, besonders für diejenigen, die mehrere Windows-Geräte und eine Xbox besitzen.
Weiterhin wurde eine "Jetzt hinzufügen"-Schaltfläche implementiert, mit der Nutzer eine Wiederherstellungs-E-Mail-Adresse für ihr Microsoft-Konto hinzufügen können. Dies erhöht die Kontosicherheit und erleichtert die Wiederherstellung im Falle eines Zugriffsverlusts. Entsprechende Features wurden vorab bereits im Beta- und Dev-Kanal auf Herz und Nieren getestet.
Zudem wurden Probleme mit USB-Geräten behoben und die Zuverlässigkeit sowie Leistung bei der Prozesssortierung verbessert. Ein bekanntes Problem, bei dem USB-Geräte nicht sicher entfernt werden konnten, wenn der Task-Manager geöffnet war, wurde ebenfalls behoben.
Simple Änderung: Die RAM-Leistung wird nun in MT/s statt MHz angezeigt
Die Zugänglichkeit des Task-Managers wurde zudem optimiert, mit Verbesserungen beim Tastaturfokus, der Navigation mit der Tabulatortaste, der Textskalierung und der Kompatibilität mit Bildschirmlesegeräten. Auch die Größenänderung des Task-Manager-Fensters wurde erleichtert, was besonders für Nutzer mit hochauflösenden Displays von Vorteil ist.
Für Nutzer von Azure Virtual Desktop gibt es eine interessante Neuerung: OneDrive kann nun als Remote-App verwendet werden. Erwähnenswert ist auch die Erweiterung der Virtual Filtering Platform (VFP) in Windows-Knoten, die nun mehr Unterstützung für die Sammlung von Paketverlusten bietet. Die Erweiterung soll die Fehlersuche bei Netzwerkproblemen erleichtern, was besonders für IT-Administratoren von Bedeutung ist.
Mit dieser Option erhaltet ihr Windows-Updates noch schneller
Es bleibt abzuwarten, wie schnell die Neuerungen ihren Weg in die stabile Version von Windows 11 finden werden. Erfahrungsgemäß dauert es einige Wochen bis Monate, bis Features aus dem Insider-Programm für alle Nutzer verfügbar sind. In der Zwischenzeit können interessierte Nutzer dem Windows Insider Programm beitreten, um die neuen Funktionen schon jetzt zu testen.
Wie steht ihr zu den neuen Funktionen in Windows 11 24H2? Welche Verbesserungen würdet ihr euch für zukünftige Updates wünschen? Teilt eure Gedanken und Erfahrungen gern in den Kommentaren.
Siehe auch:
Informationsreicher Sperrbildschirm
Ein Highlight des Updates ist die Erweiterung des Sperrbildschirms. Neben den bekannten Wetterinformationen werden nun auch Sportergebnisse, Verkehrsmeldungen und Finanznachrichten angezeigt. Diese Funktion lässt sich unter "Einstellungen > Personalisierung > Sperrbildschirm" aktivieren. Damit reagiert Microsoft auf den Wunsch vieler Nutzer nach mehr Informationen auf einen Blick, ohne das Gerät entsperren zu müssen - ähnlich wie bei Smartphones.
Die neuen Lockscreen-Widgets zeigen allerhand Infos an
Verbessertes Startmenü und Taskleisten-Integration
Auch das Startmenü erhält ein Upgrade: Ein neuer Kontomanager wird eingeführt, der einen schnellen Überblick über die Vorteile des Microsoft-Kontos bietet und einen einfachen Zugang zu den Kontoeinstellungen ermöglicht. Dies ist besonders nützlich für Nutzer, die viele Microsoft-Dienste verwenden und ihre Kontodetails im Blick behalten möchten.Eine lang erwartete Funktion kehrt zurück: Das Anheften von Apps an die Taskleiste per Drag-and-drop aus dem Startmenü. Diese Möglichkeit war in früheren Windows-Versionen beliebt und wurde von vielen Nutzern nach dem Wechsel zu Windows 11 vermisst. Die Rückkehr dieser Funktion zeigt, dass Microsoft gewillt ist, auf das Feedback der Nutzer hören.
Datei-Explorer und Emoji-Unterstützung
Der Datei-Explorer erhält eine praktische Neuerung: Nutzer können nun Dateien per Maus zwischen den Breadcrumbs in der Adressleiste ziehen. Dies erleichtert die Navigation und Dateiorganisation erheblich, insbesondere bei tief verschachtelten Ordnerstrukturen. Breadcrumbs sind die einzelnen Elemente des Dateipfads, die in der Adressleiste angezeigt werden und eine schnelle Navigation ermöglichen.
Drag-and-drop mit einer Datei im Windows 11 Explorer
Windows 11 24H2 unterstützt nun auch den Emoji-Standard 15.1. Zu den Neuzugängen gehören Emojis für horizontales und vertikales Kopfschütteln, ein Phönix, eine Limette, ein brauner Pilz und eine gebrochene Kette. Interessanterweise behält Windows bei Familiengruppierungen weiterhin menschliche Darstellungen bei, anstatt symbolhafte Formen zu verwenden. Das soll Microsofts Bestreben zeigen, auch Emojis inklusiv und vielfältig zu gestalten.
Erweiterte Freigabefunktionen
Das Windows-Freigabefenster wurde umfassend überarbeitet. Ein versehentliches Schließen durch Klicken außerhalb des Fensters ist nun nicht mehr möglich. Stattdessen muss aktiv die Schließen-Schaltfläche in der oberen rechten Ecke verwendet werden. Dies dürfte vor allem in hektischen Arbeitssituationen von Vorteil sein.Für Nutzer von Microsoft Teams gibt es eine praktische Neuerung: Die direkte Freigabe zu spezifischen Teams-Kanälen und Gruppenchats ist nun möglich, vorausgesetzt man ist mit einer Microsoft Entra ID angemeldet. Microsoft Entra ID, früher als Azure Active Directory bekannt, ist Microsofts Cloud-basierter Identitäts- und Zugriffsverwaltungsdienst. Die Integration soll die Zusammenarbeit in Unternehmen vereinfachen.
Eine weitere nützliche Funktion ist die Möglichkeit, QR-Codes für Webseiten-URLs und Cloud-Dateien direkt aus dem Freigabefenster zu erstellen. Wer damit (noch) nichts anfangen kann: QR-Codes (Quick Response) sind zweidimensionale Barcodes, die schnell mit Smartphones gescannt werden können. Dies erleichtert das schnelle Teilen von Inhalten zwischen verschiedenen Geräten.
Zusätzlich können Nutzer nun E-Mails an sich selbst senden und Dateien direkt aus dem Freigabefenster kopieren. Funktionen dieser Art sollen Zeit sparen und den Workflow vereinfachen, vor allem wenn man schnell Informationen zwischen verschiedenen Geräten austauschen möchte.
Windows-Sicherung und Einstellungen
Die Windows-Sicherung wurde erweitert und umfasst nun auch Soundeinstellungen, einschließlich des Soundschemas. Dies ist besonders praktisch für Nutzer, die viel Zeit in die Anpassung ihrer Audioumgebung investiert haben und diese Einstellungen bei einem Gerätewechsel nicht verlieren möchten. Um diese Funktion zu nutzen, müssen Nutzer "Einstellungen speichern" aktivieren und die Kontrollkästchen für "Personalisierung" und "Andere Windows-Einstellungen" unter "Einstellungen > Konten > Windows-Sicherung" auswählen.
Schon mal gespielt? Dann gibts bald Werbung für den Game Pass
In den Einstellungen gibt es ebenfalls Neuerungen: Eine Game-Pass-Empfehlungskarte wird auf der Startseite angezeigt, allerdings nur für aktive Spieler - andere sehen dafür Werbung. Eine neue Seite "Verknüpfte Geräte" unter "Einstellungen > Konten" ermöglicht zudem die Verwaltung von PCs und Xbox-Konsolen. Dies vereinfacht die Geräteübersicht für Nutzer im Microsoft-Ökosystem, besonders für diejenigen, die mehrere Windows-Geräte und eine Xbox besitzen.
Weiterhin wurde eine "Jetzt hinzufügen"-Schaltfläche implementiert, mit der Nutzer eine Wiederherstellungs-E-Mail-Adresse für ihr Microsoft-Konto hinzufügen können. Dies erhöht die Kontosicherheit und erleichtert die Wiederherstellung im Falle eines Zugriffsverlusts. Entsprechende Features wurden vorab bereits im Beta- und Dev-Kanal auf Herz und Nieren getestet.
Task-Manager-Verbesserungen
Der Task-Manager erhält mehrere Verbesserungen, darunter eine Änderung der Einheiten für die DDR-Geschwindigkeit von MHz zu MT/s, was eine genauere Darstellung ermöglicht. DDR steht für "Double Data Rate" und bezieht sich auf die Geschwindigkeit des Arbeitsspeichers. Die Umstellung auf MT/s (Megatransfers pro Sekunde) bietet eine präzisere Messung der tatsächlichen Leistung.Zudem wurden Probleme mit USB-Geräten behoben und die Zuverlässigkeit sowie Leistung bei der Prozesssortierung verbessert. Ein bekanntes Problem, bei dem USB-Geräte nicht sicher entfernt werden konnten, wenn der Task-Manager geöffnet war, wurde ebenfalls behoben.
Simple Änderung: Die RAM-Leistung wird nun in MT/s statt MHz angezeigt
Die Zugänglichkeit des Task-Managers wurde zudem optimiert, mit Verbesserungen beim Tastaturfokus, der Navigation mit der Tabulatortaste, der Textskalierung und der Kompatibilität mit Bildschirmlesegeräten. Auch die Größenänderung des Task-Manager-Fensters wurde erleichtert, was besonders für Nutzer mit hochauflösenden Displays von Vorteil ist.
Widgets und weitere Neuerungen
Die Widgets-Symbole in der Taskleiste wurden überarbeitet und erscheinen nun schärfer. Zusätzlich steht eine größere Auswahl an animierten Symbolen zur Verfügung. Ob das die "visuelle Attraktivität" der Taskleiste am Ende wirklich erhöht, wird sich in der Praxis zeigen.Für Nutzer von Azure Virtual Desktop gibt es eine interessante Neuerung: OneDrive kann nun als Remote-App verwendet werden. Erwähnenswert ist auch die Erweiterung der Virtual Filtering Platform (VFP) in Windows-Knoten, die nun mehr Unterstützung für die Sammlung von Paketverlusten bietet. Die Erweiterung soll die Fehlersuche bei Netzwerkproblemen erleichtern, was besonders für IT-Administratoren von Bedeutung ist.
Mit dieser Option erhaltet ihr Windows-Updates noch schneller
Erstes Fazit und Ausblick
Das neue Windows 11 24H2-Update bringt eine Fülle von Verbesserungen und neuen Funktionen. Von praktischen Alltagsfunktionen wie dem erweiterten Sperrbildschirm bis hin zu technischen Verbesserungen im Task-Manager zeigt Microsoft, dass sie kontinuierlich an der Verfeinerung ihres Betriebssystems arbeiten. Ein echter "WOW"-Effekt, den man bei großen Updates wie auf Version 24H2 erwarten könnte, bleibt allerdings aus.Es bleibt abzuwarten, wie schnell die Neuerungen ihren Weg in die stabile Version von Windows 11 finden werden. Erfahrungsgemäß dauert es einige Wochen bis Monate, bis Features aus dem Insider-Programm für alle Nutzer verfügbar sind. In der Zwischenzeit können interessierte Nutzer dem Windows Insider Programm beitreten, um die neuen Funktionen schon jetzt zu testen.
Wie steht ihr zu den neuen Funktionen in Windows 11 24H2? Welche Verbesserungen würdet ihr euch für zukünftige Updates wünschen? Teilt eure Gedanken und Erfahrungen gern in den Kommentaren.
Zusammenfassung
- Microsoft veröffentlicht Update für Windows 11 Version 24H2 (Build 26100.1297)
- Erweiterter Sperrbildschirm mit mehr Informationen
- Verbessertes Startmenü und Taskleisten-Integration
- Neue Funktionen im Datei-Explorer und erweiterte Emoji-Unterstützung
- Umfassende Überarbeitung des Windows-Freigabefensters
- Erweiterungen bei Windows-Sicherung und Einstellungen
- Task-Manager-Verbesserungen für bessere Leistung und Zugänglichkeit
- Überarbeitete Widgets und Integration von OneDrive als Remote-App
Siehe auch:
- Windows 11: Microsoft testet neues Design für Datei-Explorer
- Windows 11: Großes Update bringt KI-Copilot und weitere Neuerungen
- Microsoft plant angeblich Windows 12 für das Jahr 2024
- Windows 11: Microsoft optimiert das Startmenü für Touch-Geräte
- Windows 11: Insider-Build bringt neue Funktionen für Taskleiste
Thema:
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