Tesla Cybercab: Batteriegröße, Gewicht und Leistung bestätigt

Leicht, extrem effizient und mit Frontantrieb ausgestattet: Das Tesla Cybercab zeigt sich in neuen behördlichen Dokumenten von einer unerwarteten Seite. Der Verzicht auf Lenkrad und Pedale drückt das Gewicht auf ein absolutes Minimum herunter.
tesla, Selbstfahrendes Auto, Autonomes Auto, Selbstfahrend, Autopilot, Selbstfahren, Robotaxi, Cybercab
Tesla

Leichtgewicht mit 219 PS

Neue Dokumente der US-Umweltschutzbehörde EPA zeigen technische Daten des Tesla Cybercab. Das autonome Fahrzeug verfügt demnach über eine 48-Kilowattstunden-Batterie und einen Elektromotor an der Vorderachse mit 219 PS. Mit einem Leergewicht von 3113 Pfund (rund 1412 Kilogramm) wäre es derzeit das leichteste Elektroauto auf dem US-Markt. Das geringe Gewicht ist unter anderem auf den Verzicht klassischer Bedienelemente zurückzuführen.

Im Innenraum gibt es weder Lenkrad noch Pedale, da das Fahrzeug für den fahrerlosen Betrieb ausgelegt ist. Die Unterlagen nennen eine unkorrigierte Reichweite von 418 Meilen. Nach angepassten Testwerten liegt sie bei etwa 293 Meilen. Die Effizienz wird mit 165 Wattstunden pro Meile angegeben.


Frontantrieb für das Robotaxi

Der Zweisitzer setzt auf Frontantrieb. Wie Electrek berichtet, soll dies Gewicht und Komplexität reduzieren. Tesla nutzt sonst meist Heck- oder Allradantrieb.

Der Antriebsstrang ist auf den Stadtverkehr ausgelegt und soll vor allem langlebig und effizient sein. Die maximale Zuladung beträgt 617 Pfund (knapp 280 Kilogramm) und fällt damit vergleichsweise gering aus.

Für Fahrten mit viel Gepäck kann die Zuladungsgrenze schnell erreicht sein. Zudem fehlt weiterhin die behördliche Zulassung für vollständig autonomes Fahren ohne menschliche Überwachung. Der Zeitpunkt eines breiten Einsatzes bleibt daher offen.

Neue Produktionsmethode geplant

Tesla plant die Fertigung mit dem System "Unboxed". Dabei werden Module separat montiert und erst am Ende zusammengefügt. Das soll Kosten senken und die Produktion beschleunigen. Erste Testfahrzeuge entstehen bereits in Texas. Als Termin für die Markteinführung nennen die EPA-Dokumente Ende Mai 2026. Ein regulärer Passagierbetrieb hat jedoch noch nicht begonnen. Für ein Robotaxi-Netzwerk sind weitere Tests und Software-Updates erforderlich.

Wie bewertet ihr die technischen Daten des Tesla Cybercab? Reicht die geringe Zuladung für den Alltag aus? Schreibt eure Meinung gerne unten in die Kommentare!

Wie hoch ist die echte Reichweite?
Laut den offiziellen EPA-Dokumenten erreicht das Cybercab unter Laborbedingungen eine Reichweite von rund 673 Kilometern (418 Meilen). Im realen Straßenverkehr dürfte dieser Wert jedoch deutlich geringer ausfallen.

Experten gehen davon aus, dass die alltagstaugliche Reichweite bei knapp 480 Kilometern liegen wird. Für ein Fahrzeug, das primär im städtischen Umfeld als autonomes Taxi eingesetzt werden soll, ist dies ein äußerst solider Wert, der lange Einsatzzeiten ermöglicht.
Warum ist das Cybercab so effizient?
Mit einem Verbrauch von nur 165 Wattstunden pro Meile gilt das Cybercab als das derzeit effizienteste E-Auto. Es schlägt damit sogar bisherige Spitzenreiter wie den Lucid Air um fast 30 Prozent. Pro Kilowattstunde kommt das Fahrzeug etwa 9,6 Kilometer weit.

Dieser Rekordwert wird durch strikten Leichtbau erreicht. Da auf Lenkrad und Pedale verzichtet wird, wiegt der Zweisitzer nur rund 1412 Kilogramm. Zudem arbeitet der Elektromotor in einem optimalen Lastbereich, was den Energieverbrauch im Stadtverkehr minimiert.
Wie wird der Akku des Taxis geladen?
Eine Besonderheit des Cybercabs ist der Verzicht auf herkömmliche Ladekabel. Das Fahrzeug soll primär über kabellose Induktion geladen werden. Dies ist besonders praktisch für einen autonomen Dauerbetrieb ohne menschliches Eingreifen.

Allerdings bringt diese Technik auch Nachteile mit sich. Laut den EPA-Daten werden etwa 53,4 kWh Strom aus dem Netz benötigt, um den 48-kWh-Akku vollständig zu füllen. Diese Ladeverluste von rund 12 Prozent sind typisch für induktive Systeme.
Gibt es noch ein Lenkrad im Auto?
Nein, das finale Cybercab ist konsequent als autonomes Fahrzeug konzipiert. Es verfügt weder über ein Lenkrad noch über Pedale. Der Innenraum bietet lediglich Platz für zwei Passagiere, die über Flügeltüren einsteigen.

Es heißt jedoch, dass Tesla für frühe Testzwecke noch Fahrzeuge mit manuellen Bedienelementen ausgestattet haben soll. Im regulären Betrieb sind die Fahrgäste aber vollständig auf die autonome Software des Herstellers angewiesen.
Welche Sensoren nutzt das Robotaxi?
Im Gegensatz zu Konkurrenten wie Waymo verzichtet Tesla beim Cybercab vollständig auf teure LiDAR-Sensoren oder Radar. Das System verlässt sich ausschließlich auf Kameras und die sogenannte "Full Self-Driving" (FSD) Software.

Dieser rein visuelle Ansatz wird in der IT- und Automobilbranche intensiv diskutiert. Während Tesla-CEO Elon Musk die Kostenvorteile und die Leistungsfähigkeit der KI betont, sehen Kritiker das Fehlen redundanter Sensorsysteme als potenzielles Sicherheitsrisiko.
Welcher Antrieb steckt im Cybercab?
Tesla setzt bei diesem Modell auf einen Frontantrieb mit einem 163 kW (219 PS) starken Permanentmagnet-Elektromotor. Dies ist ungewöhnlich, da die meisten anderen Tesla-Fahrzeuge über Heck- oder Allradantrieb verfügen.

Die Entscheidung für den Frontantrieb spart Gewicht und Komplexität, da keine hintere Antriebswelle benötigt wird. Die Leistung von 219 PS mag für Tesla-Verhältnisse gering klingen, ist für den urbanen Taxibetrieb aber mehr als ausreichend und optimiert die Effizienz.
Wann kommt das Cybercab auf die Straße?
Obwohl die EPA-Zertifizierung bereits abgeschlossen ist und erste Modelle produziert wurden, fehlt dem Cybercab noch die wichtigste Hürde: die behördliche Zulassung für das unbeaufsichtigte autonome Fahren.

Offiziell plant Tesla den Marktstart noch "vor 2027". Angeblich soll ein neues, modulares Produktionssystem ("Unboxed") die Fertigung beschleunigen. Elon Musk warnte jedoch bereits, dass die Produktion anfangs schmerzhaft langsam anlaufen könnte.
Zusammenfassung
  • Das autonome Tesla Cybercab ist das derzeit leichteste E-Auto auf dem US-Markt
  • Ausgestattet ist das Fahrzeug mit Frontantrieb und einer Leistung von 219 PS
  • Im Innenraum des fahrerlosen Fahrzeugs fehlen Lenkrad und Pedale komplett
  • Geladen wird der 48-Kilowattstunden-Akku des Taxis über kabellose Induktion
  • Bisher fehlt dem neuen Fahrzeug die Zulassung für das autonome Fahren
  • Tesla plant die Fertigung des Modells über ein modulares Unboxed-System

Siehe auch:


Teslas Aktienkurs in Euro
Tipp einsenden
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen? Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links, um WinFuture zu unterstützen: Vielen Dank!