Mistral: Microsoft setzt jetzt in Europa auf OpenAI-Konkurrenten
Microsoft plant, sich bei den KI-Technologien nicht komplett von OpenAI abhängig machen und holt einen zweiten Partner ins Boot: Die Redmonder tun sich jetzt parallel auch mit dem erst einige Monate existierenden französischen Unternehmen Mistral zusammen.
Der US-Konzern wird im Zuge des Abkommens eine nicht näher genannte Summe in das Startup investieren. Die Partnerschaft werde darüber hinaus eine Forschungs- und Entwicklungszusammenarbeit beinhalten, um vor allem auch Anwendungen für Regierungen und Behörden in ganz Europa zu entwickeln und "diese KI-Modelle zu nutzen, um spezifische Bedürfnisse des öffentlichen Sektors zu erfüllen", so Smith.
Das bedeutet letztlich, dass Microsoft ein großes Geschäftspotenzial bei KI-Anwendungen für den öffentlichen Sektor in Europa sieht, aber eben auch klar hat, dass dieser aufgrund rechtlicher Regelungen wahrscheinlich nur schwer von OpenAI bedient werden kann. Entsprechend schlägt der Mistral-Deal in die gleiche Kerbe wie die kürzliche Ankündigung von Milliardeninvestitionen in Datenzentren und KI-Technologien in Deutschland.
Microsoft-Chef Satya Nadella hatte Mistral, das von einem Trio aus ehemaligen Meta- und Google-Forschern gegründet wurde, kürzlich als einen der Innovatoren auf seiner Azure-Cloud-Computing-Plattform anerkannt. Mistral entwickelt große Sprachmodelle, die generativen KI-Produkten zugrunde liegen. Die Firma wurde im Dezember in einer Finanzierungsrunde auf rund 400 Millionen Euro bewertet.
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Hoffen auf öffentliche Aufträge
Mit dem Startup wurde eine "mehrjährige Partnerschaft" vereinbart, erklärte Microsoft-President Brad Smith laut eines Berichtes der Financial Times. Die Kooperation soll der in Paris ansässigen Firma helfen, ihre eigenen KI-Modelle auf den Markt zu bringen - aber auch Microsoft erhofft sich natürlich, von der Zusammenarbeit zu profitieren.Der US-Konzern wird im Zuge des Abkommens eine nicht näher genannte Summe in das Startup investieren. Die Partnerschaft werde darüber hinaus eine Forschungs- und Entwicklungszusammenarbeit beinhalten, um vor allem auch Anwendungen für Regierungen und Behörden in ganz Europa zu entwickeln und "diese KI-Modelle zu nutzen, um spezifische Bedürfnisse des öffentlichen Sektors zu erfüllen", so Smith.
Das bedeutet letztlich, dass Microsoft ein großes Geschäftspotenzial bei KI-Anwendungen für den öffentlichen Sektor in Europa sieht, aber eben auch klar hat, dass dieser aufgrund rechtlicher Regelungen wahrscheinlich nur schwer von OpenAI bedient werden kann. Entsprechend schlägt der Mistral-Deal in die gleiche Kerbe wie die kürzliche Ankündigung von Milliardeninvestitionen in Datenzentren und KI-Technologien in Deutschland.
Ex-Meta und -Google
Microsoft hat bereits rund 13 Milliarden Dollar in das in San Francisco ansässige Unternehmen OpenAI investiert - eine Allianz, die von den Wettbewerbshütern in den USA, der EU und Großbritannien geprüft wird. Smith betonte, dass die beiden Unternehmen "sehr wichtige Partner" seien, aber dass "Microsoft nicht die Kontrolle über OpenAI hat".Microsoft-Chef Satya Nadella hatte Mistral, das von einem Trio aus ehemaligen Meta- und Google-Forschern gegründet wurde, kürzlich als einen der Innovatoren auf seiner Azure-Cloud-Computing-Plattform anerkannt. Mistral entwickelt große Sprachmodelle, die generativen KI-Produkten zugrunde liegen. Die Firma wurde im Dezember in einer Finanzierungsrunde auf rund 400 Millionen Euro bewertet.
Zusammenfassung
- Microsoft holt Mistral als zweiten KI-Partner
- Mehrjährige Partnerschaft mit französischem Startup
- Investitionen in Mistral zur Entwicklung von KI-Modellen
- Fokus auf KI-Anwendungen für europäischen öffentlichen Sektor
- Microsoft sieht Geschäftspotenzial bei europäischen Behörden
- 13 Milliarden Dollar bereits in OpenAI investiert
- Mistral als Innovator auf Azure-Cloud-Plattform anerkannt
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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