Microsoft Edge erlaubt bald den Login mit einem Google-Konto
Ab Juli 2026 erlaubt Microsoft Edge endlich den direkten Login mit einem Google-Konto. Nutzer von Windows und MacOS können künftig Lesezeichen und Passwörter ganz ohne ein Microsoft-Konto geräteübergreifend synchronisieren.
Die Änderung zielt darauf ab, den Wechsel für Nutzer des Konkurrenten Chrome attraktiv zu gestalten. Bislang mussten Kunden Umwege in Kauf nehmen, etwa durch die Einrichtung einer einseitigen Synchronisation zwischen den beiden Browsern. Künftig können Anwender das Google-Konto als primären Login nutzen oder es nahtlos parallel zu einem bestehenden Microsoft-Konto betreiben.
Die Anmeldung erfolgt direkt über das Profilmenü oder den Startbildschirm des Browsers. Das vereinfacht die Handhabung enorm. Nutzer müssen kein separates Konto mehr anlegen oder pflegen, um die grundlegenden Synchronisationsfunktionen in Anspruch zu nehmen. Zudem erleichtert das Update die Nutzung von Single-Sign-On-Diensten im Netz.
Die Öffnung für Google-Dienste stellt einen Kurswechsel für den Redmonder Konzern dar. Noch im Januar 2020 betonte das Unternehmen öffentlich, dass es keine Pläne gebe, Google-Dienste standardmäßig in Edge zu integrieren. Die damalige Absage erfolgte als direkte Reaktion auf Nutzeranfragen, die sich genau dieses Feature gewünscht hatten.
Bislang beschränkt Google den Login in Chrome auf die eigenen Konten. Eine vergleichbare Integration von Microsoft-Diensten in den Browser von Google existiert nicht. Die ersten Testläufe für das neue Login-Verfahren in Edge starten in den kommenden Wochen für Teilnehmer des Insider-Programms.
Wie bewertet ihr die Öffnung von Microsoft Edge für Google-Konten? Nutzt ihr lieber getrennte Logins für verschiedene Dienste oder bevorzugt ihr eine zentrale Anmeldung? Teilt eure Meinung mit uns!
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Siehe auch:
Neuer Login für den Edge-Browser
Ab Juli 2026 erweitert Microsoft die Anmeldeoptionen für seinen hauseigenen Browser Edge. Nutzer von Windows und MacOS erhalten die Möglichkeit, sich direkt mit einem Google-Konto in Microsoft Edge anzumelden. Bisher setzte das Programm zwingend ein Microsoft-Konto voraus, um persönliche Daten wie Einstellungen, Lesezeichen, den Verlauf oder Passwörter über mehrere Geräte hinweg zu synchronisieren. Das kommende Update beseitigt das Hindernis.Die Änderung zielt darauf ab, den Wechsel für Nutzer des Konkurrenten Chrome attraktiv zu gestalten. Bislang mussten Kunden Umwege in Kauf nehmen, etwa durch die Einrichtung einer einseitigen Synchronisation zwischen den beiden Browsern. Künftig können Anwender das Google-Konto als primären Login nutzen oder es nahtlos parallel zu einem bestehenden Microsoft-Konto betreiben.
Die Anmeldung erfolgt direkt über das Profilmenü oder den Startbildschirm des Browsers. Das vereinfacht die Handhabung enorm. Nutzer müssen kein separates Konto mehr anlegen oder pflegen, um die grundlegenden Synchronisationsfunktionen in Anspruch zu nehmen. Zudem erleichtert das Update die Nutzung von Single-Sign-On-Diensten im Netz.
Kontrolle für Administratoren
Entdeckt wurde die geplante Funktion von Neowin auf der offiziellen Microsoft 365 Roadmap. Das bedeutet, dass sich das Feature aktuell noch in der Entwicklung befindet. Unternehmen und IT-Administratoren behalten jedoch die volle Kontrolle über die Software-Umgebung. Über die Richtlinie NonMicrosoftAccountSignInEnabled lässt sich die Anmeldung mit Drittanbieter-Konten in verwalteten Netzwerken bei Bedarf vollständig blockieren.Die Öffnung für Google-Dienste stellt einen Kurswechsel für den Redmonder Konzern dar. Noch im Januar 2020 betonte das Unternehmen öffentlich, dass es keine Pläne gebe, Google-Dienste standardmäßig in Edge zu integrieren. Die damalige Absage erfolgte als direkte Reaktion auf Nutzeranfragen, die sich genau dieses Feature gewünscht hatten.
Datenschutz und Ausblick
Bei der Nutzung des Google-Logins werden zwangsläufig Daten zwischen den Infrastrukturen von Microsoft und Google ausgetauscht. Das hebt die bisherige strikte Datentrennung zwischen den beiden Ökosystemen auf. Anwender müssen bei der Einrichtung zustimmen, dass Informationen zur Profilsynchronisation übermittelt werden dürfen.Bislang beschränkt Google den Login in Chrome auf die eigenen Konten. Eine vergleichbare Integration von Microsoft-Diensten in den Browser von Google existiert nicht. Die ersten Testläufe für das neue Login-Verfahren in Edge starten in den kommenden Wochen für Teilnehmer des Insider-Programms.
Wie bewertet ihr die Öffnung von Microsoft Edge für Google-Konten? Nutzt ihr lieber getrennte Logins für verschiedene Dienste oder bevorzugt ihr eine zentrale Anmeldung? Teilt eure Meinung mit uns!
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Zusammenfassung
- Ab Juli 2026 erlaubt Microsoft den Login mit Google-Konten in dem Edge-Browser
- Nutzer synchronisieren künftig Lesezeichen und Daten bequem mit Google-Logins
- Die Änderung soll den Browserwechsel für Google-Chrome-Anwender deutlich erleichtern
- IT-Administratoren können die neue Anmeldeoption in Firmennetzwerken gezielt sperren
- Die Neuerung erfordert einen Datenaustausch zwischen den Systemen von Microsoft und Google
- Erste Testläufe für registrierte Insider starten bereits in den kommenden Wochen
Siehe auch:
- Microsoft Edge 152: Startschuss für neuen Zwei-Wochen-Update-Zyklus
- Edge-Update: Microsoft streicht Copilot-Modus
- Microsofts Edge legt alle Passwörter unverschlüsselt im RAM ab
- Microsoft deaktiviert Sidebar-Apps in Edge-Browser, aber Copilot bleibt
- Microsoft verschenkt jetzt sogar Autos, damit Nutzer Edge verwenden
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