Windows 11 24H2 konsequent:
CPUs ohne SSE4.2 komplett blockiert
Den Testern der aktuellen Windows 11 24H2-Builds fällt auf, dass bei Microsoft derzeit ständig an den Stellschrauben für die Überprüfung der Systemanforderungen gedreht wird. Bestimmte Prozessoren sollen zukünftig komplett außen vor bleiben - trotz eventueller Tricks.
Das ist in dem nun bekannt gewordenen Fall allerdings anders. Es zeigt sich, dass die kommende Windows 11-Variante auf keinen Fall mehr auf Rechnern installiert werden kann, die mit zu alten CPUs ausgestattet sind. Hier geht es um Chips, die bislang nicht einmal über die SSE4.2-Befehlssatzerweiterung verfügen.
Ab dem Build 26080 lässt sich Windows 11 24H2 auf solchen Prozessoren gar nicht mehr booten. Wenn das System den Startvorgang einleitet und bemerkt, dass kein SSE4.2 vorhanden ist, wird der Boot-Vorgang automatisch gestoppt - und von vorn begonnen. Der User landet also bereits zu einem ziemlich frühen Zeitpunkt in einer Schleife.
Der Punkt ist dabei, dass es Microsoft hier nicht allein um die Performance des jeweiligen Prozessors geht und befürchtet wird, dass die Nutzererfahrung zu schlecht sein könnte. Vielmehr nutzt Windows direkt bestimmte Befehle aus dem CPU-Befehlssatz, die eben erst mit der SSE4.2-Erweiterung eingeführt wurden. Sollte die Sperre also nicht frühzeitig umgesetzt sein, könnte es eben später zu Abstürzen kommen, die dann wohl mit Datenverlusten verbunden wären.
Siehe auch:
Ohne SSE4.2 geht nichts mehr
Informationen über einen solchen kursierten gerade wieder. Hier ging es darum, wie sich Windows 11 24H2 doch auf Systemen installieren ließ, die nicht den eigentlichen Systemanforderungen entsprechen. Auch wenn dies nicht gerade tauglich für normale Nutzer war, zeigte es immerhin, dass bestimmte Restriktionen letztlich nicht in aller Konsequenz durchgesetzt werden.Das ist in dem nun bekannt gewordenen Fall allerdings anders. Es zeigt sich, dass die kommende Windows 11-Variante auf keinen Fall mehr auf Rechnern installiert werden kann, die mit zu alten CPUs ausgestattet sind. Hier geht es um Chips, die bislang nicht einmal über die SSE4.2-Befehlssatzerweiterung verfügen.
Ab dem Build 26080 lässt sich Windows 11 24H2 auf solchen Prozessoren gar nicht mehr booten. Wenn das System den Startvorgang einleitet und bemerkt, dass kein SSE4.2 vorhanden ist, wird der Boot-Vorgang automatisch gestoppt - und von vorn begonnen. Der User landet also bereits zu einem ziemlich frühen Zeitpunkt in einer Schleife.
Sehr alte Prozessoren
Auch wenn Microsoft an dieser Stelle wirklich kompromissloser bei der Durchsetzung von Systemanforderungen wird, dürften von der Sache letztlich kaum Nutzer betroffen sein. Denn SSE4.2 wurde beispielsweise von Intel bereits mit der Nehalem-Architektur eingeführt. Diese kam schon im Jahr 2008 in den Handel. AMD folgte etwas später mit der Bulldozer-Architektur im Oktober 2011. Die endgültige Sperrung betrifft also Rechner, in denen noch CPUs arbeiten, die auf jeden Fall älter als 13 Jahre sind.Der Punkt ist dabei, dass es Microsoft hier nicht allein um die Performance des jeweiligen Prozessors geht und befürchtet wird, dass die Nutzererfahrung zu schlecht sein könnte. Vielmehr nutzt Windows direkt bestimmte Befehle aus dem CPU-Befehlssatz, die eben erst mit der SSE4.2-Erweiterung eingeführt wurden. Sollte die Sperre also nicht frühzeitig umgesetzt sein, könnte es eben später zu Abstürzen kommen, die dann wohl mit Datenverlusten verbunden wären.
Zusammenfassung
- Windows 11 24H2 setzt auf striktere CPU-Anforderungen
- Alte Prozessoren ohne SSE4.2 können das System nicht mehr starten
- Ab Build 26080 führt fehlendes SSE4.2 zu Boot-Schleifen
- Microsoft verstärkt Durchsetzung der Systemanforderungen
- Betroffen sind CPUs, die älter als 13 Jahre sind
- SSE4.2 ist für bestimmte CPU-Befehle notwendig
- Ziel ist Vermeidung von Systemabstürzen und Datenverlust
Siehe auch:
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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